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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
    ehem-user-07-01-2020-1532
    Guest

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    Zitat Zitat von WackenDoc Beitrag anzeigen
    Die Frage ist aus einem anderen Grund wenig zielführend: Die allermeisten versuchen ja die bestmögliche Note zu erreichen. Manche Chefs legen mehr Wert drauf, andere weniger. Ansonsten ist es eine Frage von Angebot und Nachfrage. Aber so wirklich ändern- außer ordentlich zu lernen- kann man es doch eh nicht.

    Dass man eine gute Promotion haben sollte, wenn man in die Forschung will, sollte auch irgendwie offensichtlich sein.
    Dass man es vielleicht etwas schwerer haben wird bei einer Bewerbung im gleichen Haus, wenn man im PJ gezeigt hat, dass man zwei linke Hände hat und ständig mit den Kollegen aneinandergeraten ist oder man stinkefaul ist, ist auch irgendwie offensichtlich.

    Ansonsten (und das ist auch irgendwie offensichtlich): Man muss umso besser sein, je ambitionierter die Karrierepläne sind sind und je ungünstiger das Verhältnis Bewerber zu Stellen ist.
    Sorry, aber mit solchen Antworten kann ich nichts anfangen.

    Aber so wirklich ändern- außer ordentlich zu lernen- kann man es doch eh nicht.
    --> Wenn es - mal angenommen - so wäre, dass die Examensnote für eine Uniklinik-Bewerbung extrem wichtig ist, dann würde ich mich mehr ins Zeug legen, um eben eine bessere Examensnote zu erreichen. Falls mir nun jedoch jeder sagen würde, die Examensnote sei in jeder Hinsicht völlig irrelevant, würde ich meinen Lernaufwand zurückschrauben. Das ist der doch wohl offensichtliche Grund, wieso ich diesen Thread erstellt habe...

    Dass man eine gute Promotion haben sollte, wenn man in die Forschung will, sollte auch irgendwie offensichtlich sein.
    --> Das war nie die Frage. Die Frage ist, ob die EXAMENSNOTE (nicht die Promotion) für eine gute Uniklinik-Stelle oder eine Laufbahn als Professor relevant ist.

    Dass man es vielleicht etwas schwerer haben wird bei einer Bewerbung im gleichen Haus, wenn man im PJ gezeigt hat, dass man zwei linke Hände hat und ständig mit den Kollegen aneinandergeraten ist oder man stinkefaul ist, ist auch irgendwie offensichtlich.
    --> Das war ebensowenig meine Frage.

    Man muss umso besser sein, je ambitionierter die Karrierepläne sind sind und je ungünstiger das Verhältnis Bewerber zu Stellen ist.
    --> Das ist auch selbstverständlich und war - mal wieder - nicht meine Frage. Die Frage ist - ich wiederhol's gerne noch mal -, inwiefern die EXAMENSNOTE relevant für die Karriere an einer Uniklinik bzw. an der Uni als Professor ist. Die Examensnote drückt ja aus, wie gut man im Durchschnitt in ALLEN Bereichen der Medizin war. Wenn ich Assistenzarzt in der Neurologie einer Uniklinik oder Professor für Neurologie werden will, ist dann ebenjene Examensnote (die ja nicht nur aus meinen Leistungen im Fach Neurologie, sondern auch aus meinen Leistungen in ganz vielen anderen für die Neurologie völlig irrelevanten Fächern besteht) irgendwie von Bedeutung? Angenommen ich habe in allen Fächern, die mit Neurologie zutun haben, sehr gute Leistungen erbracht, war aber in allen anderen Fächern so schlecht, dass ich im Examen eine 3 oder 4 habe... Wirkt sich diese Examensnote dann negativ auf meine Bewerbung auf eine Neuro-Stelle an der Uniklinik aus?

    Bitte konkret auf meine Fragen antworten und nicht pseudo-klug irgendwelche am Thema vorbeigehenden Selbstverständlichkeiten von sich geben. Danke.



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  2. #22
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    Wenn ein potenzieller Kollege pissig auf gute Tipps reagiert, wird seine Bewerbung in der Tonne landen - egal wie seine Noten sind

    Und wenn du deine vierte Frage nicht vergessen hättest, wüsstest du auch, dass du sehr wohl gefragt hast, wie wichtig die Doktorarbeit für eine Karriere als Prof ist.



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  3. #23
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Sobald du deine erste Stelle, meinetwegen an einer Uniklinik, hast, sind deine EXAMENSNOTEN (warum schreist du eigentlich dieses Wort?) komplett irrelevant. Für die weitere Karriere ist dann nur noch interessant, was du an Forschung raushaust und ob du im Job fachlich einigermaßen kompetent bist. Ob du jemals in einem anderen Fach gut oder schlecht warst, interessiert dann nicht mehr. Was einem schon der gesunde Menschenverstand und die Forenrecherche sagen dürfte.
    Wenn dein Gedanke ist, irgendwann mal „Professor“ sein zu wollen, dann solltest du dich vielleicht nicht zwingend drauf verlassen, dass die von dir angepeilte Uniklinik nicht auf EXAMENSNOTEN schaut sondern ranklotzen. Es ist immer besser, gute Noten zu haben
    Und überlege dir mal, ob es sinnvoll ist, in einem Forum als Newbie rumzuzicken, weil dir eine Antwort nicht passt. Ist hier wie im echten Leben. Da kommt das auch nicht gut.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  4. #24
    Diamanten Mitglied
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    Außerdem wird jemand, der fragt, ob es auch OK ist, wenn er weniger Zeit ins Studium investiert, von der Persönlichkeitsstruktur her ohnehin nie Professor. Das werden eher Leute, die "Fanatiker" sind, die von sich aus immer noch mehr Zusatzinfos lesen, die von sich aus immer noch mehr Details wissen wollen, die von sich aus immer mehr als alle anderen wissen wollen, die von sich aus immer die bestmögliche Note haben wollen, usw. Leute, die eine große intrinsische Motivation haben und sich nie mit dem Minimum zufrieden geben, sondern immer ganz vorne sein wollen.

    Neuro-Assistenzarzt an einer Uniklinik wird man hingegen leicht. In der Neuro gibts, so mein Eindruck, sehr oft extrem viele Dienste, sehr oft extrem anstrengende Dienste, usw. - das wollen sich nicht viele antun. Da kann man auch mit schlechten Noten problemlos eine "gute" (LOL ) Stelle finden. Aber das sind dann halt in der Regel nicht die, die irgendwann mal irgendwo Prof oder Chefarzt werden.



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  5. #25
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Bauschamane
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    Wenn du auch im RL so eine Zickigkeit an den Tag legst, ist die Examensnote auch egal.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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