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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    leider ist mir am Wochenende ein ziemlich großer Fehler unterlaufen und ich bin alkoholisiert mit einem dieser E-Scooter gefahren, welche ja leider zählen wie Autos...Ich würde leider von der Polizei angehalten und die haben einen Atemalkohol von 0,55 mg/l festgestellt was wohl 1,1 Promille darstellt und somit wurde mir Blutabgenommen und ein Verfahren wegen einer Straftat eingeleitet

    Nun habe ich mich googletechnisch schon schlau gemacht und habe herausgefunden dass es wohl auf ca. 30-40 Tagessätze hinauslaufen wird, sowie ein Jahr Führerscheinentzug.

    Hat jemand eine Ahnung inwieweit das meine bevorstehende Approbation beeinflusst? So lange es unter 90 Tagessätzen bleibt kommt ja nichts ins Führungszeugnis und man ist nicht vorbestraft, jedoch muss man beim Antrag angeben, ob gegen einen ein Strafverfahren läuft und deshalb habe ich jetzt enorme Angst, dass die letzten 6 Jahre futsch sind....

    schon einmal vielen lieben Dank für eure Antworten und Erfahrungen



  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Erstmal: mach dir keine allzugroßen Sorgen, auch wenn es dir aktuell sicher nicht so gut geht. Wie du am erwarteten Strafmaß erkennst, handelt es sich um eine absolute Bagatelle. Bei der Entscheidung ob du für den Arztberuf als "unwürdig" oder auch als "unzuverlässig" gilst - beides Rechtsbegriffe aus der Approbationsordnung - wird der Einzellfall genau unter die Lupe genommen. Mit großer Wahrscheinlichkeit reicht ein einmaliges, kleines Massenvergehen wie deines nicht zur Verwehrung der Approbation.

    Trotzdem - und da ist der Haken - muss man blöderweise selbst eingestellte vergangene Verfahren bei der Approbationsbeantragung bei der Regierung Oberbayern angeben. Aus diesem Grund empfehle ich dir alles daran zu setzen das Verfahren eingestellt zu bekommen. In München manchmal schwieriger, aber gerade bei Erstauffälligkeit nicht unwahrscheinlich. Du bist auch nicht der erste Medizinstudent in München, der ein solches Problem hatte.

    Meld dich gerne per PN falls du Fragen hast.



  3. #3
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    Lass dich mal von einem Anwalt beraten, der kann dir sicher eher helfen als Leute im Forum.



  4. #4
    Platin Mitglied Avatar von Shizr
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    Zitat Zitat von SimonMünchen Beitrag anzeigen
    Hat jemand eine Ahnung inwieweit das meine bevorstehende Approbation beeinflusst?
    Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit gar nicht.

    Aber da die Konsequenzen, wenn es das doch tut, gravierend sein würden, wie du schon korrekt angemerkt hast, solltest du dich lieber off-topic bei einem Verkehrsstrafrechtler vorstellen. Der kann dich wesentlich klüger beraten als es das ein anonymes Internetforum kann.

    Ja, der kostet dich mehr als das Forum, es ist möglicherweise auch ein wenig peinlicher, aber dafür kann der Anwalt Akteneinsicht nehmen und kennt sich mit sowas richtig aus.



  5. #5
    Platin Mitglied Avatar von CYP21B
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    Bei dem Atemalkohol besteht ja auch noch die Chance dass es im Blut doch <1,1%o war. Damit wäre es dann deutlich entschärft.



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