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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    13.06.2011
    Beiträge
    82
    Gib nicht zu schnell auf! Wenn deine Arbeit schon fertig geschrieben ist, wäre es nicht sinnvoll, so kurz vor dem Ziel abzubrechen. Mir ging es ähnlich wie dir, ich habe teilweise mehrere Monate auf Korrekturen oder auch nur Antworten auf meine E-Mails gewartet. Ich habe mit der Zeit immer die Daten meiner letzten Mails eingefügt („haben Sie meine Mail vom xx.xx.2019 erhalten?“). Und es dann auch telefonisch über das Sekretariat meines Doktorvaters probiert. Irgendwann ist er dann immer aus der Versenkung aufgetaucht und hat reagiert. Versuch es doch telefonisch oder bitte um einen Termin falls du noch in der Nähe bist. Ich habe nach ewigem Kampf vor ein paar Wochen eingereicht. Es lohnt sich!



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  2. #7
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    15.05.2015
    Beiträge
    55
    Hallo,

    habe ein ähnliches Problem. Nur, dass sich meine Betreuerin zwar meldet, jedoch immer mit mehr Aufgaben. Das Proposal davon sah am Anfang einfach so schön strukturiert aus. Ein genauer Zeitplan, sogar mit möglichen Fragestellungen. Dann ist ein zweiter Doktorand mit eingestiegen.
    Nachdem wir Monatelang Daten extrahiert haben, kommt jetzt bei jeder neuen Besprechung hinzu: „Auf das könnten wir ja auch Untersuchen, und auf das und das wäre auch interessant! Sammelt noch mehr Daten, sonst wird das alles zu oberflächlich!“
    Auf den Einwand von meiner Seite, dass ich Angst habe, das ein Paper von über 20 Seiten doch nicht angenommen wird, meinte sie „ja, aber das kann man ja alles in den Supplement packen, ich habe schon welche mit 200 Seiten gesehen!“

    Mein Problem ist, dass ich mich auch nicht traue, das anzusprechen, dass es für mich wie ein Fass ohne Boden ist.
    Habe schon ein paar Anmerkungen in die Richtung gemacht, aber sie meinte immer, das wäre dann viel zu oberflächlich, wir wären so leicht anzugreifen, wir wollen den „internationalen standard setzen“, höher/schneller/weiter sein, als die Konkurrenz, ...
    Natürlich kann ich nicht einfach die Wahrheit sagen und sagen, dass es mir wirklich nur um den Titel geht. Vor allem, wenn der andere Doktorand mitzieht und eifrig schon mal neue Daten sammelt, die er dann stolz bei jedem Treffen vorzeigt.

    Ich habe schon länger das Gefühl gehabt, dass es ihr wirklich nur um ihr Paper geht. Ging es um meinen Antrag, hat sie bis zur Deadline gewartet (und dann überschritten), dass er seit einem halben Jahr immernoch nicht durch ist, interessiert sie kein bisschen...
    Nachdem gestern wieder etwas dazu gekommen ist, bin ich, wie so oft schon, an dem Punkt, die ganze Arbeit, an der ich jetzt fast ein Jahr sitze, zu schmeißen, weil ich mir einfach nicht sicher sein kann, was sonst noch auf mich zu kommt...

    Aber jedes mal denke ich mir, ich übertreibe. Das Problem ist, dass ich keinerlei Ahnung habe, wie so eine Doktorarbeit abläuft, was meine Rechte und was meine Pflichten sind. Dass es wahrscheinlich normal ist, dass Betreuer nur ihr Paper sehen,...
    Ich kenne in meinem Umfeld jedoch niemanden, der mir einen Anhalt gibt, was „normal“ ist und ob ich überreagiere



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  3. #8
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    10.02.2020
    Beiträge
    7
    Ich klinke mich mal ein weil ich vor einem ähnlichen Problem stehe

    - Dr Arbeit experimentell in innerer Medizin seit Jahren, kurz vor Fertigstellung
    - ich soll Paper als Erstautor schreiben, erst dann darf ich die Diss einreichen. Diss liegt seit halbem Jahr aus meiner Sicht fertig bei mir
    - zieht sich seit Monaten wegen kaum Antworten. Drohung wenn ich nicht Paper schreibe, selbst wenn ich auf Erstautorenschaft verzichte, würde sie sich noch Monate Zeit lassen bis zur Einreichung (und auch dadurch, bis ich die Diss einreichen kann).
    - ich war total blauäugig, habe nicht mal eine offizielle Bescheinigung / Registrierung als Doktorand
    --> Betreuerin weigert sich, Registrierung zu unterschreiben. Unterschreibe erst, wenn ich das Paper fertig geschrieben habe
    - genereller Umgang: Nur Anweisungen, das und das nochmal zu überprüfen, obwohl das vor einem Monat noch okay war, völlig widersprüchlich; Berechnungen, die ich auf Anweisung gemacht habe und für die ich Wochen gebraucht habe, seien jetzt doch nicht mehr relevant und seien es noch nie gewesen
    - andere Doktoranden berichteten mir von exakt den gleichen Erfahrungen aber leider zu spät

    - ich wollte mich zusammenreißen und das Paper fertig schreiben, aber wenn ich Entwürfe schicke, hab ich das Gefühl, nur destruktive Anmerkungen / Kommentare zu bekommen: ich solle noch XY usw. recherchieren, warum habe ich das gemacht, was haben andere gefunden, aber NULL zielführend (also z.B. kein einziger Hinweis auf ein anderes relevantes Paper). Ich weiß, es ist mein Job zu recherchieren, aber selbst nach einem neu geschriebenen Absatz mit vielen Verweisen und Quellen kommt nur "was heißt das?", "warum?" "Wie kann man das besser begründen?", dabei würde mir ein klein wenig Hinweise in eine Richtung schon helfen.

    auf Nachfragen, ob ich ein paar Hinweise haben könnte, in welche Richtung es gut wäre zu argumentieren, dann Kritik an der Grenze zu Beleidigung

    Meine Frage: Gibt es da irgendwen, an den man sich wenden kann? Wer wäre da gut? Eine Art Ombudsmann? Promotionsbüro? Studiendekanat? Allerdings, um drakonische Strafen zu vermeiden, würde ich das gerne im Vertrauen machen.



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