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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hi,
    ich bin rel. frisch gebackener FA für Allgemeinmedizin und arbeite gerade in einer sehr spezialisierten Praxis mit seeehr intensivem Patientenkontakt, die ich jetzt gekündigt habe. Bin nun auf der Suche nach was Neuem. Früher wollte ich immer viel Patientenkontakt, aber mittlerweile gehen mir die meisten Patienten (und noch mehr die Angehörigen) nur noch auf die Nerven. Ich habe ständig das Gefühl, dass diese von mir wollen, alle ihre medizinischen und nichtmedizinischen Probleme zu lösen bzw., dass sie mich für ihre Misere verantwortlich machen. Ständig muss man diskutieren und sich scheinbar "rechtfertigen" In der Hausarztpraxis und der ZNA der Inneren im KH fand ich es besonders schlimm, in der UCH gings einigermassen, da ich da ja viel im OP war und die Patienten intubiert waren ZNA war aber da auch furchtbar. Jetzt frage ich mich, in welchem Bereich ich als Allgemeinmediziner arbeiten könnte und dabei möglichst wenig Patientenkontakt hätte. Industrie als Allgemeiner gut mgl.? Arbeitsmedizin? Wie nervig sind da die "Patienten"? Doch noch was operatives, wobei ich da ja nochmal mehrere Jahre FA-Ausbildung inkl. ZNA-Dienste machen müsste... Mibi/patho/labor?, aber wie viel bringt mir da meine bisherige Ausbildung? MDK? Aber da ist man ja auch quasi "der Feind"...

    Ich wäre für Ideen/ meinungen/ Erfahrungen sehr dankbar!

    Grüsse



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  2. #2
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    MDK wäre eine Alternative. Und wieso wärest du der „Feind“?
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  3. #3
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Äh- die Arbeitsmedizin hat auch noch mehrere Jahre FA- Ausbildung (ok, für die Zusatzbezeichnung ein Jahr, für den Facharzt 2 1/2 Jahre).

    Die Arbeitsmedizin ist entgegen anderer Erwartungen ein sprechendes Fach. Es sind zwar keine Patienten, sondern Probanden oder Versicherte und ggf. Kunden (dsa sind aber eher die AG), aber Forderungen an einen hat eigentlich jeder. Wenn du dich da nicht abgrenzen kannst, bekommst du schnell Probleme.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    @wacken: das ist eben auch meine Befürchtung bezgl. Arbeitsmedizin und eben das Abgrenzen ist mein großes Problem...; ein bisschen zusätzliche Facharztausbildung OHNE ZNA-Dienste wäre prinzipiell kein Problem....

    @feuerblick: "Feind" aus Sicht des kurativ tätigen Arztes bzw. des Patienten bei z.B Pflegegradbegutachtung; aber vielleicht habe ich auch falsche Vorstellungen vom Arbeitsalltag eines Arztes beim MDK



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  5. #5
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    31.036
    Ich glaube auch, dass du falsche Vorstellungen hast... „Feind“ ist man selten - zumindest nicht dann, wenn die ärztlichen Kollegen aus dem kurativen Bereich wissen, in welchem Regelwerk sie sich bewegen.
    Problematisch kann das fehlende Abgrenzungsvermögen aber auch beim MDK werden, wenn Patientenkontakt z.B. bei AU- oder Rentenbegutachtungen notwendig wird. Das ist nicht immer so nett - je nachdem, was der Versicherte gerne hätte.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

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