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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #71
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    Zitat Zitat von Mukopolysaccharid Beitrag anzeigen
    Klingt so, als bräuchten die Angehörigen eine Psychotherapie. Familienmitglieder zu pflegen ist weder physisch noch psychisch ein Spaziergang. Da sind viele auch geschafft von, und deshalb sicher die Reaktion... aber einen Heimplatz kostet ein Vermögen.
    Absolut wahr, oft bräuchten NUR die Angehörigen eine; teilweise machen die sogar bei uns PT ohne ärztlich betreut zu werden; ja, Heimplatz ist teuer und die Zustände teilweise auch echt Katastrofe; wir betreuen ja 5 oder 6 Heime mit und die Visiten dort sind meine absoluten Highlights 🙄
    Pflege("fach")kraft: "Der ist unruhig, läuft uns immer hinterher, lehnt teilweise die Körperpflege ab, ist aggr. gegen andere Bewohner, etc. Das kann so nicht weitergehen, da muss was passieren." Ich: Ok, schauen wir doch mal, was wir evtl. an den Medis drehen können..." Pflegekraft: "Ja, ich will aber nicht, dass er noch ein Medikament bekommt und dann ruhiggestellt ist und stuerzt..." >> finde den Fehler 🙈 am Besten ich nehm die schwer fuehrbaren mit zu mir nach Hause ins Paradies der Dementen; Pflege: "Ja, der muss halt mal stationae eingestellt werden" Ich: "Was genau denken sie, wenn er zur "Demenzeinstellung" in die ueberfuellte, oertliche "Psychiatrie" mit dem besten Ruf weit und breit kommt? Genau, die koennen mit so jemandem nichts anfangen, wollen schnell das Bett frei machen und knallen ihn dann halt tatsaechlich mit den "Zombie-Klassikern" der neuroleptischen Palette so zu, dass er als sabbernder, dyskinetischer Supergomer zurueckkommt; aber, er laesst sich wenigstens morgens waschen und laeuft den Pflegern nicht mehr hinterher.....



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  2. #72
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    So ähnlich beobachte ich das auch bei uns an Uniklinik in der Inneren. Es werden Patienten eingeliefert, bei denen BZ oder sonst was entgleist ist und muss eingestellt werden und das ganze Personal schimpft über den Hausarzt, weil es ja seine Aufgabe ist... letztendlich bekommt man von allen Seiten Ärger und das fällt mir schon im PJ auf und es steigt dementsprechend die "Vorfreude" auf das künftige Arbeitsleben...



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  3. #73
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    Semester:
    OA Psychiatrie/Psychosomatik
    Beiträge
    237
    Heute Ende 80-jährige Schwerstdemente und Multimorbide in der Inneren gesehen, die permanent schreit, schon alles mögliche hineingeworfen ohne Effekt - ob sie nicht in die Gerontopsychiatrie verlegt werden könne? Zwei Minuten gesehen: Moribunde mit fast halbminütigen Atempausen, dazwischen verzweifelt rufend. Dass so etwas ohne Analgosedierung in einer deutschen Klinik stattfindet - erschütternd.



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  4. #74
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    810
    Zitat Zitat von miked Beitrag anzeigen
    @davo: sozialer Brennpunkt einer Großstadt, da war schon einiges los (Patienten die am Wartezimmer vorbei einfach ins Arztzimmer kamen, unsere MFAs übelst beschimpften, da fielen regelmäßig Schl***e, Fo**e, etc. Und ich konnte Eu- und Ausser-EU- Patienten teilweise nich zu notwendigen OPs einweisen, weil sie keine funtionierende Gesundheitskarte bekamen.. Aber das am Rande, ich empfinde auch das Verhalten vieler Patienten aus "gehobeneren Schichten" als unangemessen. Vielleicht bin ich da auch etwas empfänglich, habe einen sehr ausgeprägten "Gerechtigkeitssinn" und reagierr entsprechend sensibel
    Äh... Und warum gehst du nicht in eine schöne Privatpraxis in einem gutem Viertel einer Großstadt? In Düsseldorf kann ich zwei Praxen empfehlen - ich weiß natürlich nicht, ob sie aktuell Personal suchen. Aber da weiß ich aus persönlicher Erfahrung, dass die Klientel meistens freundlich, gebildet und generell gesund oder zumindest gesundheitsbewusst ist. Dass fast jeder in der von dir geschilderten Situation frustriert wäre, dürfte jetzt keine Überraschung sein. Gerade als Facharzt hast du jede Menge Möglichkeiten.



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  5. #75
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    *schmunzel* Escitalopram, ich empfehle dir ein Quartal Privatsprechstunde in deinem Fach. Dann wirst du nie wieder behaupten, in einer Privatpraxis könne man sich, was die Klientel angeht, einen lauen Lenz ohne Anspruchsdenken und Forderungen seitens der Patienten machen. Und leider sind auch Privatpatienten zuweilen intelligenzmäßig unterversorgt... dafür unter Umständen aber deutlich frecher und fordernder. Wenn dann noch Schicki-Micki dazukommt...
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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