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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Mhm, "Feind" war ja bewusst überspitzt formuliert, aber muss man sich da nicht ständig mit den kurativen und den begutachteten/ forderungen stellenden Patienten rumstreiten?



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  2. #7
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Kommt auf den Bereich an... Wenn du weitestgehend Aktenlage-Gutachten schreibst (und das ist in einigen Bereichen mehr als gut möglich, weil es da um formale Vorgaben geht, die du im Patientenkontakt nicht herausfinden kannst sondern die dir vom behandelnden Arzt geliefert werden müssen - für jemanden, der keinen direkten Kontakt möchte, sind solche Abteilungen perfekt!) oder nur Verweildauer- und DRG-Gutachten, dann hast du relativ wenig mit Patienten und Ärzten persönlich zu tun. Und Krankenhausbegehungen sind fast immer auf einem professionellen Niveau, so dass man da auch seltener streitet. Wenn du mal vors Sozialgericht geladen würdest (kommt nun auch nicht sooo oft vor), dann ist das letztlich auch kein persönliches Streiten. Man streitet immer um die Sache oder ggf. über die Auslegung von Regularien.
    Ein Streiten mit Versicherten oder Ärzten auf persönlicher Ebene ist hingegen selten.
    Man sollte aber schon ausreichend A**** in der Hose haben, sein Gutachten nicht von persönlichen Angriffen oder Gejammer beeinflussen zu lassen. Denn natürlich werden manche Versicherte in ihren Widerspruchsschreiben unangenehm, frech und beleidigend. Aber 1. ist es nur Papier und 2. hat man notfalls eine Rechtsabteilung, die den Versicherten mal in seine Schranken weist. Beleidigen lassen muss man sich definitiv nicht. Sollte man aber mit einem Gutachten falsch gelegen haben (auch Gutachter sind nur Menschen), dann kann man selbstverständlich im Widerspruch sein Urteil revidieren.
    Kurz: Ja, es gibt natürlich auch beim MDK unangenehme zwischenmenschliche Kontakte. Aber die sind zum einen davon abhängig, was genau man begutachtet und zum anderen bei weitem nicht so häufig wie in einer Praxis und meist ganz gut beizulegen.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  3. #8
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Wenn dein Problem das Abgrenzen ist, dann solltest du daran arbeiten. Wenn du Arzt bist, wird immer jemand was von dir wollen.

    Bei uns geht´s ja. Das Hauptgeschäft sind ja die Vorsorgen und da geht es um nichts. Hauptproblem ist da eigentlich die Terminvergabe, wenn die Kapazitäten knapp sind. Das trägt die Hauptlast bei uns aber z.B. die Dispo.
    Spannender sind schon Eignungen. Oder wenn es um die Bescheinigungen von Einschränkungen etc. geht. Oder Firmenchefs die was von einem wollen, für das man nicht zuständig ist. Man darf sich halt von keiner Seite zum Erfüllungsgehilfen machen.

    Bei mir speziell muss man immer mal mit Meckereien über die eigentliche BG klar kommen. Manche Angelegenheiten lassen sich niederschwellig klären oder zumindest erklären ,aber an sich sind wir schlichtweg nicht zuständig und das muss man auch so kommunizieren.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  4. #9
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
    Mitglied seit
    12.09.2002
    Ort
    Let the bad times roll!
    Beiträge
    30.997
    Zitat Zitat von WackenDoc Beitrag anzeigen
    Man darf sich halt von keiner Seite zum Erfüllungsgehilfen machen.
    Das unterschreibe ich für den MDK auch.
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  5. #10
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    06.11.2009
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    FÄ für Neurologie/5. WBJ Psychiatrie
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    1.722
    Bei Problemen sich Abgrenzen zu können hilft eher eine Psychotherapie und meist weniger ein neuer Job...



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