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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Magilltubenbenutzerin Avatar von Moorhühnchen
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    Zitat Zitat von DonatusvHB Beitrag anzeigen
    Ich würde es dem eigenen Arbeitgeber als Merkmal für das Qualitätsmanagement, Abrechnung und ggf. anstehende oder aufrecht zu erhaltende Zertifizierungen schmackhaft machen. Eine ITS zu betreiben und nach der ausscheidenen LOÄ niemanden mehr mit der ZB zu beschäftigen, könnte kritisch werden. Da sollten sie froh sein, wenn ein Mitarbeiter eigeninitiativ ist und den Stress auf sich nehmen will. Vielleicht kann man es als Arbeitnehmerüberlassung regeln.
    Die Personalchefin war mit diesen Argumenten nicht zu überzeugen. Sie hat tatsächlich die Vorstellung, man könne die Betreuung der inderdisziplinären Intensivstation mit 3 Betten für die chirurgischen Patienten den Internisten komplett unterschieben.

    Man möchte mir so nette Appetithäppchen wie Hygiene oder Transfusionsmedizin zuschieben, "wenn ich mich denn schon mehr engagieren möchte".

    Mal gucken, wie's weitergeht.
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  2. #12
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    Frag doch mal beim MB nach, wie sowas rechtlich aussieht. Mit der angedachten Meldung und entsprechenden Strafen kann man solche Personen vielleicht eher überzeugen.
    Es ist wirklich eine Schande, dass man sich von Leuten, die von der Vergütung unserer Arbeitsleistung nebenbei mitbezahlt werden, so viel Schwachsinn anordnen lassen soll. Geh bloß nicht darauf ein. Wie sieht es denn mit der Unterstützung durch deine Vorgesetzten aus? Ggf. kannst du ja auch gleich die Internisten mal fragen, was sie von dem Plan halten.

    Es gab mal ein interessantes Urteil, bei dem eine chirurgische Patientin gestorben ist, weil die postoperative Versorgung im Nachtdienst nicht durch einen Chirurgen, sondern den diensthabenden Internisten (für Chirurgen gab es in dem Haus nur einen Rufdienst) und damit unzureichend erfolgte. Der Chefarzt wurde wegen eines Organisationsfehlers der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden. Fächerübergreifende Dienstaufgaben fallen den Chefs auf die Füße, wenn sie sich von der Personalabteilung beschwatzen lassen.

    Davon abgesehen spricht die Unwilligkeit deines Hauses, seine Mitarbeiter fortzubilden und damit dauerhaft an sich zu binden, für sich. Kennt jemand ein gutes Haus, das den Zusammenhang verstanden hat?
    Geändert von DonatusvHB (16.02.2020 um 18:39 Uhr)



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  3. #13
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    So hält man gute Mitarbeiter! ... nicht.



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  4. #14
    Magilltubenbenutzerin Avatar von Moorhühnchen
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    Zitat Zitat von DonatusvHB Beitrag anzeigen
    Es ist wirklich eine Schande, dass man sich von Leuten, die von der Vergütung unserer Arbeitsleistung nebenbei mitbezahlt werden, so viel Schwachsinn anordnen lassen soll. Geh bloß nicht darauf ein. Wie sieht es denn mit der Unterstützung durch deine Vorgesetzten aus? Ggf. kannst du ja auch gleich die Internisten mal fragen, was sie von dem Plan halten.
    Meine Vorgesetzten irritiert mein Wunsch, die ZB zu erwerben - ich BRAUCHE sie doch schließlich nicht, um bei uns zu arbeiten. Von deren Seite kommt ja der Vorschlag mit Transfusionsmedizin und Hygiene.

    Wenn Hygiene jetzt in unserem Haus auch einen hohen Stellenwert nehmen würde, wäre das ja tatsächlich etwas, wofür ich mich erwärmen könnte. Aber gerade letzte Woche hatten wir wieder ein paar schöne Negativbeispiele, dass ich als Hygieneverantwortlicher überhaupt nicht die Lust hätte, meinen Kopf dafür hinzuhalten (Pat. auf Intensiv mit 3MRGN, alle latschen mit ihren weißen Kitteln ins Isolierzimmer rein, fummeln an Bauch und Hals rum und schleifen ihre Kittel einmal quer übers Bett, um sich dann die Hände zu desinfizieren und zum nächsten Patienten weiterzugehen).

    Insgesamt frage ich mich ja, wie es angesichts von der Nichteinhaltung gesetzlicher Vorgaben (Anästhesie-BD ohne Hintergrund oder Rufdienst bei 1500 Geburten/Jahr sowie gleichzieitger Zuständigkeit für Intensiv (ok, nur 3 Betten nachts) und OP) weitergehen wird.
    Ich glaube, das ist den oberen Etagen noch nicht so ganz klar oder sie warten auf den großen Knall, um das Haus dann so schnell wie möglich dichtzumachen. Und dann stehe ich natürlich auch blöd da. Entweder das Haus entwickelt sich jetzt mal ganz schnell weiter oder es bleibt in der Sackgasse und wird geschleift.

    Angenehmes Arbeiten bei geringer Arbeitsbelastung hin oder her.... ich hab da die letzten 5 Jahre sehr gerne gearbeitet!
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  5. #15
    Es gibt Studien, ... Avatar von Bille11
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    Hmm... wo anders bewerben, die ZB Intensiv zu machen und um Freistellung bitten, ggf, wenn sie es drauf anlegen sonst kündigen.
    Wenn sie Dich wirklich brauchen (wer braucht das nicht, jmd erfahrenes, der gerne und kompetent mitarbeitet), nehmen sie Dich zurück bzw sind dann auf einmal für diese Freistellung zu haben.
    harmlos, naiv & unschuldig.
    Gut bekannt mit lauter ehemaligen Chorknaben.

    "Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
    "Ich brauche Sonne, Freiheit
    und eine kleine Blume."



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