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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Moin

    Ich kann jetzt endlich anfangen, nebenbei ein paar KV Dienste zu machen und wollte fragen, wie es da mit den Abgaben ist. Steuern - logisch, da brauchen wir nicht drüber reden.

    Aber: Muss ich davon auch Beiträge zur Ärzteversorgung zahlen? Sicherlich, oder? Wenn ja, wie viel? Und gibt es noch weitere Sozialabgaben oder war es das damit schon?


    Und noch ne Frage: Ich bin am überlegen, ob ich Sitzdienste lieber als Poolarzt mache (in Bayern kein Stundenlohn, sondern normale Abrechnung über die KV) oder über einen Vermittler.
    Der Vermittler zahlt für Sitzdienste 66 Euro die Stunde. Da hab ich ja mit 3 Patienten pro Stunde schon mehr verdient, oder nicht? Hat man häufig so wenige Patienten oder verdienen sich da einfach der Abgebende und die Vermittlungsfirma auf bequemen Weg ne goldene Nase dran? Als ich in ner Praxis angestellt war, hab ich sicher 8-10 Patienten die Stunde gemacht - und zwar ganz ohne zu hetzen...

    Liebe Grüße



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  2. #2
    Diffeldoffel Avatar von tarumo
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    Zusätzlich wird die Ärztekammer via Steuerbescheid die Hand aufhalten (ok, sind keine Sozialabgaben), die Ärzteversorgung natürlich auch via Erfassungsbogen. Die Höhe wird Dir dann jeweils mitgeteilt. Die Haftpflichtversicherung nicht vergessen (es sind bis 3 Mio Deckung vorgeschreiben je nach KV). Dann ist noch die Frage, wie Du krankenversichert bist....
    Neben den bis zu 50%, die Dir das Finanzamt wegnimmt, langt das doch....Um die zweite Frage zu beantworten, bräuchte man genaue Kenntnisse der Umgebung (gibt es schon INZ, wie weit ist das nächste KH weg, Situation im Fahrdienst usw...)
    Edit: für den Fall, daß Du als Selbstständiger arbeitest, wäre ja auch noch die BG zu bedienen, das kann aber sicher jemand besser beantworten als ich.
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



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  3. #3
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Als Selbständiger kann man sich freiwillig in der BG versichern, muss das aber nicht. Ich bezweifel aber, dass die DRV diese Art von Diensten als selbständige Tätigkeit anerkennt. Befreiungsantrag bei der DRV nicht vergessen.
    This above all: to thine own self be true,
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    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Um die zweite Frage zu beantworten, bräuchte man genaue Kenntnisse der Umgebung (gibt es schon INZ, wie weit ist das nächste KH weg, Situation im Fahrdienst usw...)
    Naja, ich mach ja im ganzen Bundesland Dienste. Es gibt soweit ich weiß in ganz Bayern solche zentralen Notfallpraxen, ich denke das ist ja damit gemeint.



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Jetzt ist offenbar die Hälfte von meiner Antwort nicht angekommen - sorry.

    @wackendoc: Warum denkst du, dass das nicht als selbständige Tätigkeit anerkannt wird? Als Poolarzt rechne ich doch selbst mit der KV ab. Und auch mit der Vermittlungsfirma gibts kein Angestelltenverhältnis, sondern ich schließe für jeden einzelnen Dienst, den ich übernehme, direkt mit dem Abgebenden einen Vertrag ab. Die Firma fungiert tatsächlich nur als Vermittler. Muss ich mich trotzdem von der DRV befreien lassen?

    Krankenversichert bin ich gesetzlich. Muss ich für die GKV auch für diese Nebentätigkeit zusätzliche Beiträge abführen?

    Und was ich noch fragen wollte: Muss ich die Tätigkeit vorher beim Finanzamt melden oder reicht das im Folgejahr im Rahmen der Steuererklärung?

    Vielen Dank und liebe Grüße



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