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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Registrierter Benutzer
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    06.02.2020
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    Das ist eben leider mein Problem, ich kann es recht schlecht einschätzen. Im PJ bin ich lieber in die Innere/Nephro, was aber auch mit daran lag, dass dies in der Schweiz und in einem kleinen Haus war und ich eigene Patienten hatte. Dagegen fühlte ich mich in der Pädiatrie teilweise überfordert (Stichwort Hüftschall nach Graf) und die Arbeitsatmosphäre (Uniklinik), war nicht wirklich schön (natürlich war die Stimmung in der Schweiz wesentlich besser).



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  2. #12
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
    Mitglied seit
    12.09.2002
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    Wie gesagt: Mach doch einfach erstmal Innere. Du musst ja nicht dabei bleiben und anrechenbar ist es ja offenbar auch. Du musst dich nicht sofort für ein Fach entscheiden...
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  3. #13
    Diamanten Mitglied Avatar von annekii
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    Sesshaft geworden in der Pädiatrie
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    Ich bin durch und durch Pädiaterin und war im PJ in der Inneren in der Uniklinik in der Nephro und fand es total toll. Aber als ich danach in die Kinderklinik kam, war es einfach noch besser. Meine Antworten auf die Päd-Contras:

    Zu den Hüftultraschallen: Doch, das lernt man. Wenn man die Neozeit macht, muss man so viele schallen und jedes Kind hat auch noch 2 Hüften. Das wird, sicher! Ich habe es erst im 4. WB-Jahr gelernt.

    Zu Neo: Meins ist das auch nicht unbedingt, aber ich habe es in einem Level 2-Haus gemacht, in dem man im Dienst alle 3 Stationen hatte, in dem die Besprechung morgens und mittags immer über alle Patienten ging, sodass man auch von diesen viel mitbekommen hat. Die Chefvisite auf der Allgemeinstation hat man auch einmal in der Woche mitgemacht. So war es keine reine Neozeit bei mir, wie es vielleicht in einem großen Haus mit Level1-Neo gewesen wäre. Vielleicht käme das in Frage? So lange ist das ja auch nicht.

    Zur Niederlassung: Die Us machen für mich erst Spaß, seit ich sie selbst machen und selbst gestalten kann. Beim Zuschauen war es schnell langweilig, aber selbst machen und zu beobachten, welchen Weg das Kind einnimmt, wie man den Eltern helfen kann, den Weg zu finden. Man hat tatsächlich nicht dauernd super entwickelte Kinder ohne Auffälligkeiten. Oft findet man was und muss es den Eltern so erklären, dass sie die notwendigen Schritte mitgehen, aber auch nicht schrecklich verunsichert sind, usw. Man hat die echte Chance der Prävention, denn man hat es erstmal mit gesunden Kindern zu tun. Man hat so viel Vergleich, dass man gut erkennen kann, wo es hakt und wo es locker läuft.

    Und man hat durchaus einige sehr kranke Kinder, nicht nur, aber auch mit genetischen Syndromen, aber man kann ja sehr viel tun, damit das bestmögliche rauskommt. Und das bestmögliche ist nicht ein laufendes Kind, das schreiben kann, sondern ein glückliches Kind in einer glücklichen Familie. Da ist sehr viel Sozialpädiatrie dabei. Ich liebe das, aber kann gut verstehen, wenn das einem zuviel ist. Letztens habe ich hier geschrieben, wie toll ich meinen Job finde: https://www.medi-learn.de/foren/show...=1#post2115610
    Ich finde, die Niederlassung wird Jahr um Jahr schöner, weil man die Patienten immer besser kennt, weil es gemeinsame Geschichten gibt und man die familiären Zusammenhänge kennt. Und es gibt keinen Stillstand. Die Kinder wachsen, entwickeln sich oder entwickeln neue Probleme. Man kennt die Kinder völlig gesund und sieht manche sehr krank und erkennt es super, weil man auch das Kind in normal kennt. Man weiß, wann die eine Mutter anders ist als sonst und man die selbe Aussage anders nehmen muss. Man baut sich Vertrauen auf und kann darauf bauen, zusammen für das Kind.

    Angst vor dem Kreißsaal: Die hat sicher jeder und die hört auch nur auf, wenn man schon viele Situationen beherrscht hat. Aber da wird man nicht reingeworfen, sondern angeleitet und da sind ja auch noch andere Leute: erfahrene Neo-Schwester, Hebamme, AnästhesistIn, Facharzt, irgendwer ist da.

    Mit Kindern arbeiten: herrlich! Wir lachen so oft während des Arbeitens. Einfach weil Kinder Kinder sind.
    Ein Standpunkt ist kein Grund, sich nicht zu bewegen.



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  4. #14
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
    Mitglied seit
    12.09.2002
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    Let the bad times roll!
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    Ich fand in meiner Päd-Famulatur die Us (die ich eigentlich ab der zweiten Woche unter Aufsicht teilweise selbst machen durfte) total spannend. Einfach weil jedes Kind, selbst die fitten und gesunden, anders reagiert auf die Anforderungen. Und das Arbeiten mit Kindern habe ich in meinem Fach auch immer über alles geliebt.
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  5. #15
    Dunkelkammerforscher Avatar von freak1
    Mitglied seit
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    975
    Ich finds immer klasse wenn einen die Pädiater anrufen (aus der Ambulanz) und man hört im Hintergrund den Kinderlärm. Dauerhaft würde es mich wahrscheinlich nerven, aber manchmal ist es schon schön im schnöden Klinikalltag.



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