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  1. #16
    Magilltubenbenutzerin Avatar von Moorhühnchen
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    Zitat Zitat von Mano Beitrag anzeigen
    Soll nicht das Kind nach 10 Minuten da sein statt des Operateurs!?
    Wie auch immer, zumindest hier haben wir diese Zeit meist deutlich unterschritten und haben sehr schnelle E-E-Zeiten. Vermutlich sind die OÄ so gut wie immer schon vor der Entscheidung involviert.

    Aber die Notsectio ist halt einer der wenigen Fälle, wo die 10 Minuten unverhandelbar stehen!
    Don't be afraid of work - fight it!!





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  2. #17
    Diamanten Mitglied
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    Die 10 Minuten Vorgabe ist aber auch tatsächlich so ziemlich die einzige Zeitempfehlung die es für Notsectios gibt. Daher bei den Gynäkologen. (edit: Moorhühnchen war schneller)

    Gefäßchirurgie: gibt keine Zeitvorgaben und man wird sowieso ständig angerufen. Das geht los mit "es ist ein Patient in die Notaufnahme gekommen, was soll ich tun?" - "Wie wärs mit Anamnese, Blutabnahme, Untersuchung usw.!", geht dann über dringende OP bei Nachblutungen... bis der Patient von der IMC auf dem OP-Tisch liegt sind eh 45 Minuten vergangen, in der Zeit bin ich auch da... über noch weitere Grausamkeiten. Und wenn es heißt "v.a. rupturiertes BAA" dann fahr ich auch gleich los. Umdrehen und heimfahren kann ich immer noch. Und die Zeit ab erstem Anruf schreib ich auch auf bis ich wieder daheim bin. Das wird dann (auf die volle Stunde aufgerundet) bezahlt.

    Zum Thema 45min: scheint ja die zwei Urteile zu geben. Auf der anderen Seite gelten die 45min ja auch erst wenn sie angeordnet sind. Also wenn man der Klinik gegenüber anzeigt dass man 60 Minuten braucht um in die Arbeit zu kommen bei Rufbereitschaft und die Klinik sagt nichts dagegen, dann ist das soweit ok. Ob man das "seinen" Patienten antun will ist ein anderes Thema.



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  3. #18
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von Shizr Beitrag anzeigen
    Eine Frist zwischen 30 und 45 Minuten darf der Arbeitgeber anscheinend festlegen, ohne dass es dadurch von Rufbereitschaft zu Bereitschaftsdienst wird.

    https://www.arbeitszeitberatung.de/f...itschaft_1.pdf
    https://www.haufe.de/oeffentlicher-d...HI1422464.html

    Yup, dieser Artikel unterstützt die Angabe, dass man nicht innerhalb von 20 Min da sein muss. Man muss sich jedoch in der Stadt/in der Nähe der Stadt (z.B. Ruhrgebiet Agglomeration von Städten) aufhalten und kann kein Wochenende in den Alpen verbringen.
    30-45 Min sollten ausreichen um von einem Ort seiner Wahl in der Nähe ins KH zu fahren.

    Wir haben das auch, da zeitweise wenig auf der Station zu tun ist. Ich schaffe es innerhalb von 10-20 Min. meist zu kommen. Bei Sepsis/instabile Vitalwerte/Blutung ist es grenzwertig. Wenn dann Kollegen von anderen Fachrichtungen mit Bereitschaftsdienst vorher kommen (da sie den Pat. wegen vorheriger Komplikationen kennen/oder Rea-Team des Hauses) gibt es immer wieder Diskussionen.

    Fände es konsequenter einen Bereitschaftsdienst zu haben, der dann ggfs. weitere Stationen im Hause mitbetreut/Unterstützung für Internisten. Oder alternativ alles an die Internisten für einen Obulus abzugeben, allerdings sind hier aus Erfahrung auch Diskussionen wegen unvollständiger/unklarer Übergaben usw. zu erwarten.



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  4. #19
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von daCapo Beitrag anzeigen
    Man muss sich jedoch in der Stadt/in der Nähe der Stadt (z.B. Ruhrgebiet Agglomeration von Städten) aufhalten und kann kein Wochenende in den Alpen verbringen.
    Du nicht Wenn man im falschen Bundesland lebt geht das halt nicht.
    Zitat Zitat von daCapo Beitrag anzeigen
    Fände es konsequenter einen Bereitschaftsdienst zu haben
    Problem beim Bereitschaftsdienst ist, dass der am nächsten Tag heim geht, dass man sehr schnell auf zu hohe Stundenzahlen kommt usw... kurz: Bereitschaftsdienst ist viel teurer als Rufbereitschaft. Stell dir da nur mal ein Wochenende vor. Rufbereitschaft Sa+So kostet irgendwo um die 8h Arbeitszeit (so lange es keinen Einsatz gibt), Bereitschaftsdienst in der niedrigsten Stufe mit 0,6*48h = 28,8h. Und wenn ich Bereitschaftsdienst der niedrigsten Stufe hätte, dann glaub mir, ich würde nur das wirklich Allernötigste machen. Denn ich darf maximal 25% der Zeit arbeiten. Also nix mit den Einen unterstützen und den Anderen. Nix da. Nur das Nötigste.



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  5. #20
    Registrierter Benutzer
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    Hmm, also wenn ich ein Wochenende in London oder Rom verbringe, schaffe ich das mit 45 Min leider nicht.

    Zitat Zitat von anignu Beitrag anzeigen
    Du nicht Wenn man im falschen Bundesland lebt geht das halt nicht.

    Problem beim Bereitschaftsdienst ist, dass der am nächsten Tag heim geht, dass man sehr schnell auf zu hohe Stundenzahlen kommt usw... kurz: Bereitschaftsdienst ist viel teurer als Rufbereitschaft. Stell dir da nur mal ein Wochenende vor. Rufbereitschaft Sa+So kostet irgendwo um die 8h Arbeitszeit (so lange es keinen Einsatz gibt), Bereitschaftsdienst in der niedrigsten Stufe mit 0,6*48h = 28,8h. Und wenn ich Bereitschaftsdienst der niedrigsten Stufe hätte, dann glaub mir, ich würde nur das wirklich Allernötigste machen. Denn ich darf maximal 25% der Zeit arbeiten. Also nix mit den Einen unterstützen und den Anderen. Nix da. Nur das Nötigste.
    Ich habe vorher imselben Fach mit Bereischaftsdiensten gearbeitet, nur der stationäre Sektor war etwa doppelt so groß. Es gab mehr Entlassungen/Aufnahmen/Übernahmen Samstag/Sonntags (sprich geplante Arbeit). Die Dienste waren besser bezahlt als die niedrigste Stufe (100% oder 95%). Effektiv hatten man einen höheren Verdienst, dafür ist das nix für jeden mit dauerhaft gestörten Tag-Nacht Rhythmus/morgens ein paar Stunden schlafen im "Frei". Ist bei mir nach 2 Jahren gekommen. Effektiv war man auch deutlich mehr Zeit im KH/weniger Freizeit.



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