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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    16.02.2020
    Beiträge
    4
    Hallo, ich hoffe, dass ich im korrekten Unterforum schreibe, falls nicht, bitte ich um Verschiebung in das Entsprechende.

    Ich bin Schüler der 12. Klasse eines Gymnasiums (G9) und muss Anfang nächsten Jahres eine Seminarfacharbeit abgeben. Nach Abschluss der Schule würde ich gerne Humanmedizin studieren, weshalb ich dieses Jahr am TMS teilnehmen werde, da er im nächsten Jahr während meiner Abiturprüfungen stattfände. Allgemein interessiere ich mich für Medizin, deshalb habe ich, in Absprache mit der Fachlehrerin, entschieden, über Glioblastome zu schreiben. Viel Vorwissen in dem Gebiet besitze ich nicht, außer einem populärwissenschaftlichen Buch von Siddhartha Mukherjee (Der König aller Krankheiten) habe ich dazu noch nichts gelesen, was aber auch kein Problem darstellt, da ich noch knapp 7 Monate bis zur Abgabe habe. Die Seminararbeit habe ich mir quasi chronologisch vorgestellt, d. h. z. B. von Diagnose über Behandlung zum Langzeitüberleben. Mich würde einerseits interessieren, welche Ärzte involviert sind, wer beispielsweise diagnostiziert einen solchen Tumor? Ein Radiologe anhand bildgebender Verfahren? Ein Pathologe, der Gewebe begutachtet? Wer ist für die Behandlung zuständig? Neurochirurg operiert, wer macht die Chemotherapie? Ein Onkologe? Welche Rolle übernehmen Nukearmediziner und Strahlentherapeuten? Haben die überhaupt etwas damit zu tun? Andererseits würde ich um Dinge, die ich bei dem Thema beachten soll bzw. Tipps bitten.

    Dankeschön!



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  2. #2
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
    Mitglied seit
    12.09.2002
    Ort
    Let the bad times roll!
    Beiträge
    31.015
    Ich schiebe das mal in ein anderes Unterforum... Das sind doch eher Fragen an Ärzte...
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  3. #3
    Dunkelkammerforscher
    Mitglied seit
    20.08.2004
    Ort
    Im schönen Süden
    Semester:
    das war mal...
    Beiträge
    2.440
    Also, meist hat der Patient entsprechende Beschwerden (Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle,...) und es erfolgt Bildgebung (Radiologie). Wenn erst CT gemacht wurde erfolgt eigentlich fast immer noch ein MRT. Meist ist der Befund relativ eindeutig und es steht der Verdacht auf einen höhergradigen Hirntumor. Je nach Lokalisation kann noch Spezialdiagnostik ergänzt werden um relevante Hirnareale zu identifizieren (TMS, DTI, fMRT,...). Dann erfolgt die OP (Neurochirurgie) entweder als Biopsie oder als Versuch möglichst viel vom Tumor zu entfernen (je nach Schule). Ziel ist aber immer keine neuen Symptome durch OP zu erzeugen. Der Neuropathologe macht dann die endgültige Diagnose mach WHO Klassifikation von 2016. Therapie ist in der Regel Radiochemotherapie nach Stupp Schema (Neurologe und Radioonkologe).
    Nuklearmediziner haben eher eine Rolle bei den Verlaufskontrollen, FET-PET(/MR) kann zur Unterscheidung Rezidiv vs Radionekrose helfen.



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  4. #4
    Diamanten Mitglied Avatar von Heerestorte
    Mitglied seit
    31.05.2013
    Ort
    Nebel des Grauens
    Semester:
    Pb n Jay
    Beiträge
    4.404
    Radiologe und NCHler äußern den wahrscheinlichen Verdacht anhand charakteristischer bildmorphologischer Kriterien. Aber endgültige Diagnose durch den Pathologen.

    Was man noch erwähnen könnte, sind die TTF aka Tumortherapiefelder.



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  5. #5
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
    Mitglied seit
    24.01.2009
    Semester:
    Bauschamane
    Beiträge
    14.821
    Gibt es eine öffentlich zugängliche Leitlinie dazu?
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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