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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    agitiert Avatar von Arrhythmie
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    Ich hab eine klinisch-experimentelle Studie gemacht, ohne Freisemester. Labor war nie mein Ding.
    Ich hab es nicht bereut, weil die Betreuung top war und ich zeitweise auch echt Spaß hatte. Aber es war natürlich arbeitsreich ohne Ende. Allein der Ethikantrag und die Patienten zu rekrutieren, dann noch ständig alles auf den OP Plan anzupassen etc... also nur weil es klinisch ist, heißt es auch nicht dass es mega funktioniert. Ich war schon manchmal auch gut am Verzweifeln. Nach mehreren Mental Breakdowns war ich auch mal kurz davor alles hinzuschmeißen. Am Ende hat es aber doch funktioniert.

    Würd ich es nochmal machen? Gute Frage. Ehrlicherweise weiß ich das nicht. Die Betreuung war super, insofern vermutlich eher ja.

    Ich hab die Dr. Arbeit aber eigentlich nur angefangen weil es an meiner Uni halt irgendwie fast alle machen (LOL) und weil ich den Titel wollte, da bin ich ehrlich. Was statistisches hab ich gar nicht erst gesucht, ist hier Mangelware. Meine Dr Arbeit hat sich dann irgendwie ergeben. Und da ich relativ sicher wusste dass die Betreuung gut sein wird, ich keine Lust auf Labor sondern auf Klinik hatte, hab ich mich dazu entschlossen.
    "Sometimes I sit quietly and wonder why I am not in a mental asylum. Then I take a good look around at everyone and realize.... Maybe I already am."











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  2. #12
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    Als Alternative für Interessierte werfe ich immer gerne die Medizingeschichte bzw. -ethik in den Raum Da hat man keinen Stress mit Patienten, Versuchstieren oder Experimenten, die Betreuung ist i.d.R.sehr persönlich und andauernd und die meisten Quellen gibt es heutzutage im Internet bzw. man kann sie sich bequem nach Hause schicken lassen Und die Arbeiten mit entsprechendem Thema (zur Zeit v.a.die NS-Zeit) werden auch gerne dann in anderen Werken zitiert, man tut also durchaus sinnvolles für die Nachwelt. Bei Bewerbungen ist es bisher auch immer gut angekommen, weil es einfach mal etwas anderes ist als die bei uns Zahnis üblichen 0815-Arbeiten.
    Geändert von Salzi19 (22.02.2020 um 18:54 Uhr)



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  3. #13
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    Bei uns waren solche Arbeiten äußerst anspruchsvoll. Da waren viele experimentelle Arbeiten schneller erledigt. Also ja, kann bei entsprechendem Interesse natürlich eine Überlegung wert sein, aber man sollte sich davon nicht erwarten, dass es automatisch leichter oder schneller wird dadurch.



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  4. #14
    Diamanten Mitglied
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    12.09.2006
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    Von "leichter" war auch nicht die Rede, nur von stressfreier ich habe für meine Arbeit insgesamt 3 Jahre gebraucht, davon aber hauptsächlich das letzte nach dem staatsexamen.



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  5. #15
    Registrierter Benutzer
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    18.02.2020
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    2
    Vielen Dank für eure bisherigen Antworten!

    Zitat Zitat von Mr. Pink online Beitrag anzeigen
    Wer später eine eigene AG leiten möchte, sollte selbst experimentell geforscht haben. Für jemanden der nicht universitär forschen möchte macht es karrieretechnisch keinen Sinn.
    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    An vielen kommunalen Krankenhäusern ist man denke ich froh, wenn du überhaupt eine Doktorarbeit gemacht hast.
    Genau darum geht es mir. Ich möchte wirklich nicht habilitieren und dann brauch ich wohl auch nicht universitär zu forschen. Deshalb tendiere ich momentan eher dazu, mir eine retrospektive Doktorarbeit zu suchen. Ich glaube nicht, dass sich durch eine experimentelle berufliche Vorteile für mich ergeben würden. Und eine experimentelle rein aus Interesse zu machen ist angesichts der Rahmenbedingungen glaube ich auch nicht lohnenswert.



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