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Forensuche

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo

    Ich bin Student im 5. klin. Semester, sprich kurz vor dem 2. Staatsexamen, aber trotzdem mache ich mir jetzt schon Gedanken, wie ich meine Famulaturen (3 Stück sind's noch) sowie mein PJ gestalten kann, damit ich möglichst gute Argumente in der ersten Bewerbung parat habe.
    Worauf müsste ich denn beim Arbeitgeber achten? Sprich: Übernahme von Fort- und Weiterbildungskosten, Zusatzbezeichnungen, Schicht-Model, Dienste, Vergütung etc.
    Ist es realistisch als frischgebackener Mediziner in der Bewerbung zu verhandeln? Wenn ja: Was kann man denn rausschlagen? Und mal ganz direkt gefragt: Mit wie viel kann man letztendlich als Assistent im 1. Jahr rechnen (wenn man Dienste etc. mit einkalkuliert).
    Worauf achtet der Arbeitgeber?

    Danke schon einmal im Vorraus



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  2. #2
    Diamanten Mitglied
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    Ich würde vor allem darauf achten, wo man was lernt. Das ist nicht so leicht herauszufinden, aber IMHO viel, viel relevanter als die Übernahme von Fort- und Weiterbildungskosten oder die Verfügbarkeit von Zusatzbezeichnungen.

    In operativen Fächern ist natürlich auch wichtig, ob das OP-Volumen für die Zahl an Assistenzärzten reicht, ob die OPs fair aufgeteilt werden, ob man sinnvoll aufgebaut lernt zu operieren, usw.

    Für mich war wichtig, dass ich nicht zu viele Überstunden mache (auf 10-Stunden-Tage hab ich echt null Bock, ich will ja auch noch leben) und dass mir jede Überminute auch tatsächlich bezahlt wird ohne dass ich darum bitten und betteln muss. Und auf mehr als fünf Dienste im Monat hatte ich auch keine Lust. Außerdem war mir eine menschliche und kollegiale Atmosphäre wichtig, und das Gefühl, dass man tatsächlich patientenorientiert arbeitet statt in einer Gruppe frustrierter Zyniker zu arbeiten.

    Die Bezahlung variiert je nach Tarifvertrag, je nach Dienstvergütung, je nach Zeiterfassung, je nach Anzahl der Dienste. Kann man also keine allgemeingültige Aussage treffen. Du findest in der Forensuche viele Beiträge zu den Beträgen, die man für Überstunden und Dienste so erwarten kann.

    Der Arbeitgeber nimmt oft den ersten, der sich bewirbt. In den wenigen Abteilungen, die viele Bewerber haben, ist es meiner Wahrnehmung nach je nach Abteilung völlig unterschiedlich. Manchmal entscheidet die Sympathie, manchmal vorheriger Kontakt (Famulatur, PJ), manchmal Bindung an die Region, manchmal Doktorarbeit und Forschungsinteresse, etc. In Ausnahmefällen vielleicht sogar mal die Noten. Echtes Interesse am Fach ist oft eine wichtige Grundvoraussetzung. Wer von Teilzeit spricht oder nach Überstunden fragt, wird an Unikliniken oft sofort von der Liste gestrichen.



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