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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
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    Zitat Zitat von Endoplasmatisches Reticulum Beitrag anzeigen
    Kleines chirurgisches Fach mit langfristiger Möglichkeit der Niederlassung, also v.a. Uro oder HNO. Aber zur Absicherung hatte ich mich auch in einigen Allgemein- und Unfallchirurgien beworben. Mir ist schon klar, dass man da den Corona vermutlich nicht so sehr merkt wie in der Inneren und das nur begrenzt übertragbar ist. Aber trotzdem wurmt es einen in der aktuellen Situation, die täglichen Schlagzeilen zu lesen, wenn man sich selbst seit Monaten frustran bewirbt ...

    Naja, eine chirurgische Uniklinik hatte mich eingeladen. Kette ans Bein wie in der Inneren (:P) gab es da nicht. Da lief das Gespräch lief vielmehr so: "Also wir erwarten extremen Einsatz zu jeder Tageszeit und natürlich und Interesse an Habilitation. Wir sind ja eine aufstrebende Klinik! Frei für die Forschung gibt es nicht, das läuft außerhalb der Arbeitszeit und Nachts. Muss ja eine besondere Leistung bleiben. Intensivrotation frühestens im dritten Jahr, eher später. Der Common Trunk ist ja überhaupt nicht umsetzbar. Überstunden machen sie natürlich keine, denn wenn Sie in 8 Stunden die Station nicht fertig kriegen - da muss man sich schon fragen, bei wem der Fehler liegt! Geld für Fortbildungen bezahlen wir auch nicht, was wollen Sie denn mit einem Sono-Kurs? Achja, die Dienste sind im Gehalt mit abgegolten. Das heißt, sie verdienen hier schon deutlich weniger als in anderen Häusern, das muss ihnen bewusst sein. Aber erzählen Sie mal, warum sollten wir Sie nehmen und keinen der anderen herausragenden Bewerber, die wir nächste Woche noch eingeladen haben? Und erklären Sie uns mal, wie es kommt, dass Sie zwischen Abitur und Studium 3 Jahre etwas anderes Medizinisches gemacht haben - das ist ja schon ein übler Bruch im Lebenslauf!" Ich habe es dann gewagt, zu fragen, was denn seine Abteilung mir als Bewerber zu bieten hat und warum ich mich für sie entscheiden sollte. Erst Staunen, dann Rumgedruckse, dann "Wir sind die Uniklinik?". Eine Woche später hatte ich meine Bewerbungsunterlagen kommentarlos in der Post. )
    Ähm......Ist das deren Ernst? :O
    Ich weiß ja, dass Unikliniken bekannt sind für ihre harten Umgangsformen gegenüber den Assis, v. a. in chirurgischen Disziplinen. Aber solche Forderungen seitens des Arbeitgebers? Keine bezahlten Dienste & Überstunden, Forschung in der Freizeit, unbezahlte Fortbildungen...
    Da für mich in etwas über einem Jahr eigentlich eine universitäre Klinik in einem chirurgischen Fach in Frage kommen könnte, muss ich zugeben, dass mich dein Post ein klein bisschen schockiert...
    Ich höre (zumindest an unserer Uniklinik) immer nur, wie schwer es für Chefs sei noch geeignete deutsche Bewerber zu finden, da sich niemand diese Arbeitsbelastung antun möchte...Deswegen wundert mich diese Einstellung deines Gegenübers im Bewerbungsgespräch



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  2. #17
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    Und was meinst du bedeutet die Aussage deiner Uni-Chefs "Arbeitsbelastung" wohl übersetzt?
    Doubt kills more dreams than failure ever will.



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  3. #18
    Diamanten Mitglied Avatar von Matzexc1
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    Zitat Zitat von Lightyagami Beitrag anzeigen
    Ähm......Ist das deren Ernst? :O
    Ich weiß ja, dass Unikliniken bekannt sind für ihre harten Umgangsformen gegenüber den Assis, v. a. in chirurgischen Disziplinen. Aber solche Forderungen seitens des Arbeitgebers? Keine bezahlten Dienste & Überstunden, Forschung in der Freizeit, unbezahlte Fortbildungen...
    Da für mich in etwas über einem Jahr eigentlich eine universitäre Klinik in einem chirurgischen Fach in Frage kommen könnte, muss ich zugeben, dass mich dein Post ein klein bisschen schockiert...
    Ich höre (zumindest an unserer Uniklinik) immer nur, wie schwer es für Chefs sei noch geeignete deutsche Bewerber zu finden, da sich niemand diese Arbeitsbelastung antun möchte...Deswegen wundert mich diese Einstellung deines Gegenübers im Bewerbungsgespräch
    Das schaffen auch Nicht-Uniklinika. Ich kenne da 2 BGU-Kliniken bei denen solche Sachen vorkommen und einen Fchgebiets-Maximalversorger, es kommt nur darauf an wie groß das Ego ist.

    Ich weiss von einer Uniklinik das es dort einen Chrirurgen gibt der nur noch Forschung macht, über eine selbst organisierte Drittmittelstelle
    Geduld ist eine Tugend.
    Aber warum dauert alles immer so lange?

    Und als alle Hoffnung verloren war,kam ein Licht von oben und eine Stimme sprach:
    "Fürchte dich nicht, denn es könnte schlimmer sein"
    Und siehe da es kam schlimmer.



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  4. #19
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    Zitat Zitat von Matzexc1 Beitrag anzeigen
    Das schaffen auch Nicht-Uniklinika. Ich kenne da 2 BGU-Kliniken bei denen solche Sachen vorkommen und einen Fchgebiets-Maximalversorger, es kommt nur darauf an wie groß das Ego ist.

    Ich weiss von einer Uniklinik das es dort einen Chrirurgen gibt der nur noch Forschung macht, über eine selbst organisierte Drittmittelstelle

    Gelöscht.



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  5. #20
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    Bei mir sieht es fast ähnlich aus. Ich habe meinen ARBEITSVERTRAG zum 01.04 vor paar Tagen per post zugeschickt bekommen und überlege mir die ganze Zeit, ob es nicht besser wäre das Einstellungsdatum zu änderen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Angst habe und es ist meine erste Stelle, außerdem liegt das Krankenhaus nicht in meinem Wohnort. Täglich muss ich mit dem Zug fahren.
    Wie sieht ihr das ?
    Auf der andere Seite mag ich auch nicht zu Hause hocken und sinnlos als Arzt nichts tun in diesen weltumspannenden Gesundheitsentwicklungen



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