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Thema: Infiziert

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #51
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    Ich weiß auch nicht, wieso PCR/Rachenabstrich nach vermuteter Infektion noch laufen soll. Aber es gibt ja den "Goldstandard" Immunfluoreszenz und vielleicht wird das ja damit gemacht.
    weil der/die ELISAs sind ja trotz akzeptablen Kennwerten und Validierung bei der geschätzten Prävalenz nicht wirklich super.



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  2. #52
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
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    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Ja, man muß sich ja auch immer mit Ländern vergleichen, wo es noch schlechter läuft. Typischer Medizinerreflex? Warum nicht gleich Mittelamerika? Oder Zentralafrika? Ich schlage vor, wir gucken in ein, zwei Jahren mal in die benachbarten Alpenländer, nach BeNeLux, nach Dänemark und Norwegen, Kanada oder Australien oder gar nach Taiwan, Südkorea oder Singapur. Die Länder waren schon vor Corona besser aufgestellt, nicht nur im Gesundheitswesen, teils auch gesamtwirtschaftlich, Rentensystem etc.
    Schreib doch mal in welchem Land du gerne leben würdest und was an diesem Land dann so toll ist. Einfach mal damit irgendwas Konstruktives kommt. Immer nur zu sagen "alles ist scheiße" ist auf Dauer langweilig. (und dann schreiben wir was an deiner Wahl sch... ist)
    Da Problem ist doch: von fast jedem Land kann man einzelne Aspekte mitnehmen die gut wären, in der Gesamtheit der Aspekte würde ich aber nicht unbedingt wo anders leben wollen. Gesundheitssystem? Gefällt mir D immer noch besser als A oder I oder F oder USA aber schlechter als DK zum Beispiel. Rentensystem finde ich A besser, F mit aktuell guter Idee, USA völlig hilflos und D auch grenzwertig... usw. Lebensqualität: gefällt mir hier extrem gut, finde ich persönlich in DK, F und USA nicht so toll, aber das ist ganz persönlich. Man kann das über alle Bereiche ziehen und die meisten Dinge sind einfach so irgendwann gewachsen und werden sich noch verbessern oder eben auch nicht.

    Ich finde es zum Beispiel auch gut dass Österreich (nach anfangs völliger Ignoranz bzgl. Ischgl, was mich voll nervt) eine Ausgangssperre einfach einsetzt ohne dass es groß murren gibt. Handyapp geplant, auch kein Murren. Genauso wie sie die Autobahn zum Brenner begrenzen weil D sich nicht an die Verträge zum Brenner Nordzulauf hält. Die machen solche Sachen einfach. In D wird viel zu viel diskutiert und breit getreten. Diese ewige Diskussion jetzt schon wieder bzgl. Maskenpflicht. Plötzlich ist jeder Experte bzgl. Maskenpflicht. Langweilig. Machen. Und in D nennt man es vorsichtig Ausgangsbeschränkungen und die Deutschen sind einfach Vollidioten und fahren dann in kilometerlangen Schlangen an den Tegernsee um dort in Massen das schöne Wetter zu genießen. Lauter Idioten. Und für diese Idioten brauchts Ver- und nicht Gebote.
    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Ich bin dafür, daß wir nächstes Jahr einfach mal vergleichen, mit welcher Strategie man am besten gefahren ist. Die Frage ist nur, wie wir dann´schland einordnen. Als eher restriktiv (Ausgangsbeschränkungen in Bayern) oder laissez-faire (Stichwort PSA), aber ein bißchen von allem ist nirgendwo wirklich erfolgversprechend.
    Was hältst du ausnahmsweise mal von "differenziert"? Also eine differenzierte Betrachtungsweise? Man könnte ja zum Beispiel sagen: die Ausgangsbeschränkungen waren leicht restriktiv (wirklich massivste Beschränkungen seh ich noch nicht) und sinnvoll aber der Schutz des medizinischen Personals eher schlampig.



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  3. #53
    Registrierter Benutzer
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    Die Ergänzung noch zur KI=Künstliche Intelligenz Bemerkung von mir...

    "My vision is that precision medicine will serve as a major and irresistible unifier in the years to come. In the cancer field we now see how the power of our own immune system can be harnessed for new therapy, and we see how diagnostics increasingly move into the realms of molecular biology and artificial intelligence. Simply put; medicine is experiencing a transformation that will require and stimulate collaboration across disciplines and sectors. Patients will push for these new opportunities and health providers will embrace them if the costs allow. A major challenge in all this is access to –and sharing of – patient and health data. “Big data” is a key resource that must be handled like any other resource – with due attention to ethics and security. Innovative use of such data is likely to be key to the further development of UK/KI collaborations."

    https://www.scc.org.uk/about/news-an...ant-than-ever/

    Wieso sollte man sich testen lassen, wenn man keine oder nur milde Symptome hat ? Es gibt keinen Grund. Und wieviele schon Antikörper haben, dass weiss auch keiner richtig. Die Gangelt Heinsberg Studie ist gut, aber vielleicht ist das n noch zu klein.

    Es gibt auch Menschen, die einfach nicht alleine sein wollen in Krisenzeiten, aber die ganze Welt hört nur noch auf Virologen. Und da die Grenzen ZU sind für Privatpersonen, kann ich nicht mal kurz von CH rüberreisen nach D, um meine Sommerklamotten zu holen, weil ich könnte nicht mehr zurück. WEIL ich ja hochinfektiös sein könnte, oder schon Antikörper haben könnte, was sehr wahrscheinlich ist. Ich verstehe nicht, warum nicht gemeinsam agiert wurde in dieser Angelegenheit, zumindest innerhalb der EU. Die Regeln in D und CH ähneln sich sehr. Im Jahr 2017 verstarben in Deutschland insgesamt 932 272 Menschen, da waren die Grenzen noch offen.
    Manches ist wirklich unverständlich.
    Geändert von Jasmine2 (11.04.2020 um 11:53 Uhr)



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  4. #54
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    321
    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Schweden
    (...)
    Exkurs:
    Es gab eine Woche vor dem Ausbruch in Heinsberg einen ersten großen Frühjahrssturm (Sabine), der, wie mittlerweile üblich, schon zu einer prophylaktischen Einstellung des Bahnverkehrs in ´schland für zwei Tage geführt hat. Nur dumm, daß in den angrenzenden Ländern, insbesondere Schweiz und Niederlande, der Bahnverkehr mit leichten Einschränkungen (Höchstgeschwindigkeit) und weitgehend störungsfrei fortgesetzt wurde. Und das, obwohl ich davon ausgegangen war, daß Stürme in den Bergen und nahe am Meer tendenziell heftiger ausfallen.
    Ich schreibe das deswegen, weil der öffentliche Verkehr genauso eine Daseinsfürsorge ist wie das Gesundheitswesen, dessen Gesamtzustand und der Umgang mit plötzlich auftauchenden Problemen letztendlich von der gleichen Regierung zu verantworten ist und so simple Fakten wie oben genannt von der Hach-was-sind-wir-toll-Fraktion kaum zu leugnen ist.
    Extrem nervig diese destruktiven Beiträge und es wiederholt sich und es wiederholt sich. Das ist ungefähr so:

    Ich zähle mal negative Aspekte in unseren Nachbarländern auf: Belgien und NL deutlich mehr Tote in der Epidemie pro Einwohner, Belgien für Assistenten unattraktiv, deutlich weniger Gehalt und Arbeitszeiten werden nicht so genau gesehen, genauso Frankreich, NL: oftmals keine WB-Stellen, keine Niederlassung (außer Hausarzt) möglich, vergleichbar zu Dänemark (da ist es für Assistenten etwas besser), in Polen und Tschechien sind die Gehälter (zwar angehoben) immer noch deutlich niedriger, in Österreich ist für Assistenten der Verdienst etwas schlechter (aber dafür andere Vorteile dort), die Virusschleuder in Ischgl war grob fahrlässig, in der Schweiz ist der Verdienst oftmals besser, dafür hat es den Nachteil etwas "provinziell" zu sein und die Lebenshaltungskosten sind höher, nebenbei fußt der Wohlstand dort auch auf jahrzehntelanger Steuer "vermeidung", in GB ist vieles besser strukturiert, der Umgang miteinander ist freundlicher, aber es mangelt oft an Geld und die Verwaltung ist manchmal schwerfällig

    Und zu den Bahnsystemen: In NL und Belgien finde ich die Regionalzüge oft extrem langsam, die Schnellzug Verbindung NL-DE ist langsam, in der Schweiz ist es zu teuer (teilweise auch sehr langsam), in Polen und Tschechien veraltet, in Frankreich ist das TGV Netz sehr gut, aber der Regionalzug sehr anfällig, in GB ist das Bahnnetz zu großen Teilen aus Königin Victorias Zeiten (der letzte größere Neubau war für den Eurostar), vielmehr Strecken sind nicht elektrifiziert, gerade im Norden gibt es so viel Verrspätungen, das man wieder über eine Verstaatlichung nachdenkt (dafür ist es aber bequemer, in allen Zügen in denen ich war gab es funktionierendes (!) WLAN und Auflademöglichkeiten.



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  5. #55
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    Was haltet ihr von der 50 m Regel in Niedersachsen ?

    Ich habe sie nicht verstanden, diese Regel. Schlecken die Leute nun die Böden, den Bürgersteig oder die Strasse ab, und laufen sie dabei Gefahr sich zu infizieren, ein Virus interessiert sich nicht für 50 oder xx Meter Umkreis um ein Restaurant oder eine Eisdiele.

    Ganz ehlich, solche Regeln sind unverständlich und beklagenswert. Und mit dem Bevölkerungsschutz hat DAS nichts zu tun.



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