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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von febee
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    Hi Ich hoffe, dass das nicht ein Doppelthread wird, aber ich glaube (hab mir die anderen Beiträge durchgeschaut) so einen gabs bisher nicht? Wenn doch, schon mal sorry Admins.

    Also meine Frage wäre als Kinderarzt/Neonatologie an die Internisten: Wir stehen als Kinderklinik (bisher zum Glück keine Kinder mit Covid erkrankt und intensivpflichtig oder stationär) kurz davor den Internisten auf Station zu unterstützen. Jetzt sollen in regelmäßigen Abständen ein erfahrener Assistenzarzt auf die Innere und dort aushelfen, sich einarbeiten.

    Habt ihr Tipps/Tricks wie man sich am besten darauf vorbereitet. (Ich fühl mich aktuell wie ein PJler der plötzlich mitarbeiten muss..)
    Ich würde mir das Fällebuch Innere nochmal reinziehen..natürlich haben wir immer wieder mal intensivpflichtige Kids gehabt, die intubiert waren und zum Teil sogar schwer zu beatmen waren (ARDS und so weiter) und zum Teil auch leider verstorben sind. Was mir sorgen macht, sind die ganzen Komorbiditäten der Erwachsenen. WW der Medis, Einstellung der Medis usw.

    Natürlich will man helfen, aber vielmehr will man ja nicht schaden. Oder mach ich mir zu viele unnötige Gedanken? Eine BGA bei einem Erw. ist auch nicht viel anders zu begutachten als beim Kind. usw..


    Gibts Pädiater die in derselben Situation sind?



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Du redest davon, auf der ITS auszuhelfen, nicht der internistischen Normalstation, oder?



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  3. #3
    Kinder-Fraktion Avatar von THawk
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    Hey febee,
    ja. Wir sind als Neonatologen eher das "saubere Team" der Kinder-Intensiv und werden daher nicht als erste an die Internisten / Anästhesisten ausgeliehen, aber da wir auch eine gemischte Intensiv mit großer Päd-Int sind könnte es dazu kommen. Ich denke, dass wir am ehesten auf die Erwachsenen-Intensiv müssten, da wir bei den invasiven Prozeduren und ARDS-Beatmung vernünftig mitarbeiten könnten. Bei den Medikamenten und anderen 'Erwachsenen-Erkrankungen' sehe ich mich auch nicht ausreichend fit, aber denke, dass das im Intensiv-Umfeld eh recht pragmatisch wird (da macht man ja keine diffizile Blutdruck-Einstellung o.ä.).

    Anderes Szenario: Wir haben einige Kliniken in Grenznähe in unserem Einzugsgebiet und werden wahrscheinlich so schon genug zu tun haben, weil wir großzügiger Neugeborene aus den Kliniken übernommen müssen wenn denen das Personal fehlt (u.a. aufgrund geschlossener Grenzen oder geringerer Personaldecke). Wir werden sehen. Aktuell haben wir (noch) einen linearen Anstieg der Coronafälle hier und innerhalb der Uniklinik eine gute Reserve für Betten auf Normalstation (2 Corona-Stationen werden morgen neu eröffnet) und Intensiv.
    "Wir hatten Zeit. Er, weil er alt, ich, weil ich jung war."
    Eric-Emmanuel Schmitt: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran



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  4. #4
    Gold Mitglied
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    425
    Also bei uns wurden auch Freiwillige mit Intensiverfahrung zur Unterstützung der Erwachsenenmedizin gesucht - ich konnte mich zum Glück (noch) aus der Affäre ziehen weil sich ein Kollege freiwillig gemeldet hat - der aber auch sehr passioniert Notarzt fährt.
    Was bei uns bitter ist dass nun von den Intensivschwestern diejenigen mit Erfahrung in der Erwachsenenmedizin abgezogen werden - das sind in aller Regel wirklich erfahrene Kräfte die uns sicherlich fehlen werden.
    Für alle die da jetzt neu aushelfen (also Pfleger und Ärzte) gibt es jetzt wohl ne 2tägige Schulung seitens der Klinik; in nächster Zeit sollen da wohl auch weitere folgen.

    Ich persönlich hab auch echt Respekt vor den Erwachsenen - kann mich noch gut erinnern wo wir mal nen 75jährigen im Herzkatheter hatten und ich den fast 2mg Midazolam gegeben hätte - zum Glück hat mich mein OA gewarnt ; so dass er mit den 0,5mg schon gut bedient war.... Fand ich aber echt eindrücklich damals. Von daher bin ich um jeden Tag froh wo ich noch bei den Kindern bleiben kann.



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  5. #5
    Dunkelkammerforscher Avatar von freak1
    Mitglied seit
    02.10.2010
    Semester:
    WBA
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    1.352
    Man fürchtet was man nicht kennt. Befreundete Internisten haben beim NA fahren Angst vor Kindern/Schwangeren, die befreundeten Pädiater vor allem außer Kindern/Schwangeren.



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