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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
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    Hey, danke für die schnelle Antwort.

    Das ist jetzt ein bisschen unglücklich für mich, da mein Betreuer nicht viel Ahnung davon hat.

    Ich dachte, dass ich alles alleine und selbstständig mache und er mich wenn überhaupt eine meta_Analyse sich draus ergibt weiter hilft.

    Er hatte bis jetzt diverse Arbeiten publiziert aber alles halt klinische Studien und keine Reviews oder Meta



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  2. #17
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    Der Unterschied zwischen einem narrativen und dem systematischen Review liegt nicht nur in der systematischen Suchstrategie, sondern auch der systematischen Datenextraktion nach vorher definierten Kriterien. Die parallele Datenerhebung durch mehrere beteiligte Personen stellt erst die notwendige Kohärenz her, damit man zuverlässige Daten erheben kann. Ansonsten wäre es nur deine persönliche Interpretation und die ist im besten Falle von marginalem wissenschaftlichen Wert.

    Ideale Grundvoraussetzungen einen Doktoranden zu betreuen, wenn man keine Ahnung hat. Nicht.
    Wichtigste Regel der Seepiraterie: Keine grauen Schiffe entern.

    "Die übersteigerte Erwartungshaltung ist bei vielen Menschen leider das Einzige, was sie aufs Kreuz legt."



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  3. #18
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    Stimmt was du sagst. Ich kann leider nicht mehr ändern.

    Meine Arbeit wird dann wohl als narrative Review, wenn ich als einzige Review sein werde.

    Oder aber als systematische Review aber mit schlechten Forschungergebnisse, und wie du meintest nicht höhen wissenschaftlen Wert.

    Für mich ist es auch nicht einfach die Studien Qualität alleine als Forschungsanfängerin zubewerten. Ich wühle mich durch die Bücher wie verrückt und komme einfach nicht weiter.



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  4. #19
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    Mit nur einem Auswerter ist es nicht publizierbar und an den Gutachtern kommt man nur vorbei, wenn die ähnlich ahnungslos sind wie dein Betreuer. Du musst Dir darüber bewusst sein, dass es eine relevante Chance darauf gibt, dass die Arbeit nicht angenommen wird. Es wird nicht dein persönlicher Fleiß bewertet, sondern die wissenschaftliche Erkenntnis die dabei rausgekommen ist. Der wissenschaftliche Mehrwert einer Auswertung der Beschneidungen des Uniklinikums in den letzten fünf Jahren mag begrenzt sein, er ist aber da und damit wird die Arbeit angenommen. Wenn man schon die Grundbedingungen des wissenschaftlichen Arbeitens nicht einhält, dann hat man keine Syntheseleistung und damit keinerlei wissenschaftlichen Wert, weil sich dieser nur aus der Synthese des Vorhandenen ergibt.

    Man kann im systematischen Review sehr viel (und in der Metaanalyse noch mehr) falsch machen (siehe AMSTAR-2 mit der zugehörigen Checkliste).

    Die Studienqualitätsbewertung ist schwierig. Das fängt schon mit der Auswahl des Instruments an, davon gibt es insgesamt 147 (siehe das systematische Review mit Bewertung zu den HTA-Assessments), aber nur weil man die Instrumente hat, heißt das noch nicht das man damit umgehen kann. Um bewerten zu können muss man verstanden haben was das Item eigentlich abprüft. Um Randomisierungen zu bewerten muss man die Randomisierungsverfahren kennen, wissen wo deren Vor- und Nachteile sind und idealerweise auch wissen, wie man bei der Gruppenzuordnung betrügen kann (Beispiel hier). Das kann man ohne adäquates Training überhaupt nicht schaffen und das muss von jemandem kommen, der im Bereich der evidenzbasierten Medizin substantielle Erfahrung hat.
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  5. #20
    Registrierter Benutzer
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    Autolyse vielen Dank für die Informationen. Darf man fragen wo du das alles hier hast? Hattest du eine Review schonmal gemacht oder arbeitest du in einem epidemiology Institut?

    Das alles was du erzählst macht mir Angst die Arbeit wird wohl scheitern, wenn ich das lese.

    Ich habe mal gelesen auf einer Universitätsseite, dass sowohl systematische Review als auch systematische Review + Meta_Analyse akzeptabel sind aber für die Benotung nur Rite gegeben wird wie folgt


    a) Beobachtungsstudien (z.B. „retrospektive Studien“ ohne wesentliche neue
    Gesichtspunkte, Fallzusammenstellungen einfacher Art, Kasuistiken seltener Fälle.
    b) Experimentelle, im Wesentlichen nachvollziehende Arbeiten unter Anleitung mit
    etablierten Methoden.
    c) theoretische Arbeiten einfachen, überwiegend referierenden Charakters.
    d) Ko-Autorenschaft auf einem zitierfähigem Abstract einer nationalen Fachtagung.


    Ich werde keine neue wissenschaftliche Kenntnisse gewinnen in dieser Sinne.



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