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  1. #1
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    Kann mir jemand erklären wieso man als Grundlage eine lipophile Salbe verwendet und keine Wasser-in-Öl-Creme?
    Die Indikation ist ziemlich ähnlich und ich habe nicht gefunden welches man keine Wasser-in-Öl-Creme verwendet könnte.



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  2. #2
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    Das haben sie nicht im Ernst gefragt, oder? Ich weiß, dass Diprogenta z.B. in einer fettigen Grundlage vorkommt, aber woran das liegt... Kannst du die Frage (sinngemäß natürlich) posten?



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  3. #3
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    Ohne die konkrete IMPP-Frage genauer zu kennen: Bei topischen Glukokortikoiden ist die Wirkstärke umso ausgeprägter, je lipophiler die Darreichungsform ist. Gut haftende und damit okklusiv wirkende Eigenschaften verstärken die Wirkung zusätzlich, allerdings ist Okklusion bei akuten, nässenden Dermatosen unerwünscht und sollte dort vermieden werden. Als Beispiel kann bspw. Prednicarbat in den Darreichungsformen Fettsalbe, Salbe und Creme verschrieben werden. In der Fachinfo wird differenziert darauf hingewiesen, die hydrophilere Creme bei akuten/nässenden Befunden und die Fettsalbe eher bei chronischen, z.B. schuppenden Dermatosen einzusetzen. Die Salbe liegt vom Anteil lipophiler Trägerstoffe her dazwischen und kann universeller eingesetzt werden. Wenn also vom IMPP nach der „wirksamsten“ Zubereitung gefragt wurde, ist die lipophile Salbe passend, da hier bei gleichem Wirkstoff und gleicher Konzentration mehr am Wirkort ankommt, der genaue Absorptionsanteil hängt natürlich auch von der Körperstelle und der Dicke des Stratum corneum ab. Ausnahme sind wie erwähnt nässende Befunde, da hier allgemein hydrophilere Formulierungen passender sind.
    Allerdings bin ich nicht sicher, wie viele nicht-dermatologisch tätige Ärzte überhaupt den Unterschied zwischen Salbe und Creme kennen. Genau solche Themen mag das IMPP dann leider ganz besonders. Ist übrigens auch eine häufige Frage in M3, wenn man das „Vergnügen“ hat, in Derma geprüft zu werden.

    Quellen: Fachinformationen Prednitop(R) Creme, Salbe, Fettsalbe (Dermapharm AG), UpToDate-Artikel „Topical corticosteroids: Use and adverse effects“



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