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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hallo und danke fürs Lesen!

    Seit mehreren Jahren habe ich den Wunsch, Medizin zu studieren.
    Berufstätig als Ev. Pfarrerin.
    Verheiratet.
    34 Jahre alt.
    2 Kinder (2 und 4).
    Vermutlich keine realistischen Aussichten auf einen ZVS Zweitstudienplatz.
    Überlegung ist, mich in Witten-Herdecke zu bewerben.
    Finanziell mit Verschuldung/Abzahlen nach Studienende machbar.

    Mich würde interessieren, was ihr von dieser Überlegung haltet.

    Wir wohnen ca. 3 Autostunden vom möglichen Studienort entfernt. Um ein halbwegs funktionierendes Familienleben zu haben während der Studienzeit müsste meine Familie in der Zukunft umziehen, was aufgrund der Residenzpflicht bei Pfarrern ein ziemlich schwieriges Unterfangen ist und einen Pfarrstellenwechsel zur Folge hätte. In der Anfangszeit des Studiums ist das noch nicht realistisch, da erstmal eine Pfarrstelle in größerer Nähe zum Studienort frei werden müsste.

    Konkrete Fragen: Wie viel Präsenzzeit in der Universität hat man in der Vorklinik? Wie viel "Sitzzeit" in einem Vorlesungssaal hat man täglich. Ist es möglich den Vorlesungsplan so zu straffen, dass man z.B. nur 2 oder 3 Tage leibhaftig in der Uni sitzt und den Rest der Woche am heimischen Schreibtisch?

    Danke für Euren Input im Voraus!



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  2. #2
    OP-Sperrer Avatar von Echinococcus
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    Griffinwood
    Semester:
    Ich bin dann mal die Chirurgen ärgern...
    Beiträge
    851
    Ich habe vom Arbeitsallag einer Pfarrerin wirklich wenig Ahnung, aber so wie ich es herauslese würdest du den Job gern weiterhin während des Studiums ausüben. Ich bin ganz ehrlich, ich halte einen Vollzeitjob parallel zum Medizinstudium gerade in der Vorklinik für extrem illusorisch, da du im Schnitt an 3-4 Tagen Pflichtveranstaltungen in der Klinik haben wirst, die zu Zeiten von Laborpraktika und Anatomiekursen auch seeehr zeitaufwendig sind. Manche Unis bieten Müttern etc. spezielle Kursgruppen an, da müsstest du dich vorher informieren. Aber 3 Stunden pendeln, Arbeiten und dabei Klinik....uiuiui.

    Ich will dir hier nicht das Studium ausreden, aber die Umstände die du hier präsentierst sorgen mindestens für eine spürbare Verlängerung der Vorklinikszeit.
    Monkey see and monkey do...evolution was never true. All the lies they feed to you, monkey me and monkey YOU!



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Hallo!
    Nein, den Beruf würde ich zu 100 % aufgeben.



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    04.05.2020
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    Ich präzisiere meine Frage:

    Ich würde meinen Beruf aufgeben. Ich könnte zu 100% studieren und würde keinen Nebenjob machen (mal ganz abgesehen von dem "Nebenjob" Mutter). Die Frage ist einfach, ob es realistisch ist in der Vorklinik nur an zwei bis drei Tagen präsent zu sein, bis meine Familie eventuell einen Umzug schafft. Ich weiß, es klingt alles sehr nach "wenn, hätte, könnte". Aber das sind zunächst ja logistische Fragestellungen.



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  5. #5
    gern geschehen Avatar von Kackbratze
    Mitglied seit
    05.04.2003
    Ort
    Muryevo
    Semester:
    Ober-Unarzt
    Beiträge
    21.207
    Meiner Erfahrung nach klappt das nur in Ausnahmefällen. Es gibt Pflichtkurse, wer nicht teilnimmt, fällt durch. Wie das in Witten geregelt ist, weiss ich nicht, ich bin damals täglich 200km gependelt, bis ich meine Wohnung hatte.

    Kacken ist Liebe!
    Salmonella ist Kacken!


    There are two kinds of people.
    Avoid both.




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