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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Medizin als Fernstudium gibt es nirgendwo auf der Welt. Das mit der PMU zu vergleichen ist IMHO unlauter. Die Wahrscheinlichkeit, dass da da Anerkennungsprobleme gibt, ist IMHO ungleich größer als sie bei der PMU ex ante war.

    Und wieso soll das deine einzige Chance sein? Ist doch echt nicht so schwer, in Rumänien einen Studienplatz zu bekommen.



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  2. #7
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von StarterStudent Beitrag anzeigen
    Den Artikel kenne ich und weiß auch um die Zweifel des Kultusministeriums und des Ärztebundes. Allerdings gibt es fast identische Artikel auch über die Einführung der PMU in Nürnberg, dass diese nicht der EU Richtlinie entsprechen würden und dass ein Abschluss der PMU in Nürnberg nicht zur Approbation führen würde. Und jetzt sieht man: stimmt nicht. Auch bei der PMU bekommt man ganz normal eine Approbation obwohl alle möglichen Politiker und Ärtzekammern dagegen waren.

    Der Artikel bemängelt außerdem, dass die Vorgabe „unter Aufsicht einer Universität“ nicht erfüllt werden würde. Als die ZAB diese Beurteilung schrieb, war die EDU noch nicht unter Aufsicht der Universität in den Niederlanden. Das kam kurz darauf. Von demher ist der Stand des Artikels nicht ganz aktuell. Interessant wäre eine aktuelle Einschätzung, da der im Artikel bemängelte Einwand nun durch die Kooperation mit der Uni Maastricht behoben wurde.

    Ich bin mir echt unsicher was ich machen soll. In DE keine Chance. Was meint ihr? Wagen? Es steht nicht zu 100% fest dass man eine Approbation erhält, aber wenn es mehr oder weniger die einzige Chance ist Medizin zu studieren?
    Ja und Medizinstudenten aus Polen kriegen jetzt keine Approbation mehr, obwohl es nicht mal ein Fernstudium ist. Es kommt eben auf den Einzelfall an, und der Fall aus Malta ist noch ungeprüft. Eine sichere Einschätzung kann dir hier nicht mal ein spezialisierter Anwalt geben (geschweige den ein Vorklinik Forum voller Laien), weil es im Zweifel auch erstmal jahrelang vor den Gerichten ausgefochten wird, sobald die ersten Malta Absolventen in Deutschland rumstehen und klagen.

    Ein extrem hohes Risiko ist es auf jeden Fall. Für einen Politiker oder eine deutsche Institution wird es keine populäre Entscheidung sein, Leute nach einem Fernstudium als Ärzte in Deutschland zuzulassen. Mal eben 100,000 Euro ausgeben und im Zweifel ohne Job dastehen ist schon ein hartes Risiko gegenüber anderen, viel erprobteren Auslandsoptionen.



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  3. #8
    Registrierter Benutzer
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    Also ganz so viel Geld würde ich nicht verlieren. Wenn ich nächstes Jahr dort anfangen würde, wren es noch 2 Jahre bis zum Master Abschluss der ersten Absolventen. Dh nach deren Abschluss wird man eindeutig feststellen können, ob man eine Approbation erhält oder nicht. Ich könnte dann also nach 2 Jahren aufhören und hätte „nur“ 39.000 € verloren. Ja - immer noch sehr viel Geld aber doch deutlich verkraftbarer als 100.000€ Verlust.

    Ich weiß nicht warum es hier immer als so einfache und selbstverständliche Alternative angesehen wird, einfach mal eben 6 Jahre ins unbekannte Ausland zu gehen wo man weder die Sprache spricht noch sonst irgendwelche Kontaktpunkte mit hat. Ich persönlich kann mir einfach nicht vorstellen so lange in Rumänien oder einem anderen Land, mit dem ich mich nicht identifizieren kann, zu leben.

    Daher ist es bei EDU ein ganz großer Pluspunkt, in Deutschland bleiben zu können und in den Kliniken sich gut mit Ärzten und Patienten verständigen zu können, was in Rumänien sicherlich schwieriger wäre. Außerdem wäre ein Studium im Ausland mindestens gleich teuer, wenn nicht sogar teurer, wenn man Lebenshaltungskosten und Studiengebühren addiert. Trotzdem ist das natürlich der wesentlich sicherere Weg, keine Frage!

    Ich bin echt am verzweifeln. Das Fernstudium wäre für mich optimal und auch finanzierbar und ich könnte nebenher in meinem Nebenjob ein paar Stunden weiterarbeiten. Aber diese Unsicherheit wegen der Anerkennung...

    Sicherlich kann mir das niemand hier zu 100% beantworten. Aber vielleicht findet sich ja jemand der dort studiert und mir etwas mehr Infos über den aktuellen Stand geben kann. Es soll ja auch laufende Gespräche mit Ministerien und Co. geben.



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  4. #9
    Registrierter Benutzer
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    Es läuft doch mMn auf eine Frage hinaus, was ist wichtiger: Im vertrauten Dtld sein und daher online studieren, und im Zweifelsfall 2 Jahre komplett umsonst gemacht zu haben für viel Geld oder im "fremden" Ausland zu sein, notfalls auch 6 Jahre, und dafür sicher am Ende die Approbation zu bekommen?
    Man kann auch, wenn man im Ausland ist arbeiten, dann halt kompakt im Sommer hauptsächlich. Kontakte ergeben sich, wenn man möchte, oder auch nicht, wenn man nicht möchte. In den meisten Städten dürfte es genügend andere Ausländische, oft sogar genügend Deutsche, geben, sodass man in einer völligen Blase (soll nicht wertend sein) leben kann.
    Klar, die Sprache sollte man dann in der Klinik einigermaßen beherrschen, dann macht es mehr Spaß, aber auch mit mäßigen Kenntnissen wird man zurechtkommen, wenn es vlt auch weniger Spaß macht. Die Lebenshaltungskosten sind je nach Land zumindest etwas billiger, sodass man mit Bafög-Satz sehr gut hinkommen dürfte. Also wenn es nicht gerade Budapest wird, dürftest du für das Malta-Geld fast schon 6 Jahre lang leben und studieren können.
    "Dum spiro, spero"
    Cicero



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  5. #10
    Diamanten Mitglied Avatar von jijichu
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    Somewhere over the rainbow 🌈
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    Wenn ich mich nicht irre gibt es doch auch die Möglichkeit, sich für höhere Semester zu bewerben und dann aus dem Ausland zurück zu kommen. Haben wenn ich mich recht erinnere einige gemacht, die auch hier im Forum aktiv sind, Du müsstest also nicht zwingend 6 Jahres lang im Ausland studieren.

    Ganz ehrlich - das mit Malta hört sich zu gut/einfach an, ich würde lieber die sicherere Variante wählen. Aber wie schon erwähnt wurde, musst Du für Dich entscheiden was Priorität hat.

    Wieso hast Du hier keine Chance?



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