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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
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    Ich bin der, der damals hier nach Erfahrungen gefragt hatte. Mittlerweile bin ich Student bei EDU und kann jedem nur davon abraten. Die Stimmung ist vorsichtig formuliert nicht so gut, da man für sein Geld einfach nichts adäquates geboten bekommt. Viele Kommilitonen suchen schon nach Alternativen, wo man nach dem angefangenen Bachelor hin könnte.

    Der einzige positive Punkt: Nach der Zeit bei EDU denke ich tatsächlich, dass es möglich ist ein Medizinstudium online durchzuführen. Durch diese Modulbauweise (die ja auch viele Modellstudiengänge bieten) kannst du den Theorieteil immer gleich mit der Praxis vernküpfen und auch Laborpraktika sind in großen Häusern möglich. Das ist schon geil und ich habe auch das Gefühl, dass man sich davon viel behält. Aber mit diesen Stümpern ist einfach das Drumherum so dilletantisch aufgezogen, dass selbst die Bezeichnung "Volkshochschule" für EDU eine Beleidigung für jede echte VHS darstellen würde.

    Richtig kritisch wird es dann aber beim Personal. Die haben keinen einzigen Prof. Da sitzen meines Wissens nach 4 Ärzte und ein paar Tierärzte, die alle Lehrinhalte verantworten. Die Ärzte sind aber auch nicht etwa fachlich breit aufgestellt, sondern 2 Anästhesisten und 2 frisch Approbierte ohne Erfahrung nach dem Studium. Die "Vorlesungen" sind eher wie Seminare oder Tutorien aufgebaut und werden alle von Ärzten (alle ohne FA) und Tierärzten abgehalten. Die Leute kommen dann auch immer von den Unis in Brünn oder Bratislava. Irgendeinen Deal müssen die mit denen haben. Vielleicht sind das auch einfach die billigsten? Keine Ahnung.

    Aktuell kann ich nur jedem raten sein hart verdientes Geld (oder häufig auch das hart verdiente Geld der Eltern) lieber in ein paar Flaschen gutem Wein oder so zu investieren. Bei EDU gibt man nur verdammt viel Geld für einen Abschluss ohne jegliche geklärte Anerkennung aus.



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  2. #22
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    Sehr geil mit den frisch approbierten Ärzten und Tierärzten als Dozenten. Grade erst selbst richtig Blut abnehmen gelernt und dann erklären sie den Studenten erklärt wie ne Whipple Op funktioniert
    Die Anatomie Vorlesung kann ja dann der Tierarzt halten. Pferd, Hund oder Mensch, so viele Unterschiede kanns da ja kaum geben. Und das was doch unterschiedlich ist sieht man ja dann als fertiger Arzt eh am OP-Situs

    Vielleicht sollte ich auch so ne Medizin Fernhochschule gründen. Um die Anerkennung der Absolventen mache ich mir dann Gedanken, wenn die ersten 100 Studenten jeweils ihre 100.000 Euro Studiengebühren gezahlt haben.



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  3. #23
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    @vmm85 heißt, du wirst da weitermachen bis zum Bachelor-Abschluss? Da die EDU ja keine richtige Uni ist, wäre das dann überhaupt ein richtiger anerkannter Abschluss, mit dem man z.B. in den Niederlanden den Master machen kann? Und wie viele seid ihr überhaupt und wie ist es in den Helios Kliniken?
    "Dum spiro, spero"
    Cicero



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  4. #24
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    Wie gesagt: wenn man das vernünftig aufzieht und dann eben auch versichert eine Approbation damit bekommt, ist das glaube ich schon relativ gut möglich das Studium zumindest zu großen Teilen zu digitalisieren. Was EDU da macht ist aber irgendwie aus einer halben Idee und 2-3 Connections entstanden und alles in allem großer Rotz.



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  5. #25
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    @Choranaptyxis Ja den Bachelor nehme ich noch mit. Der ist ja so und so nicht besonders viel Wert, gibt dir dann aber die Möglichkeit in einem höheren Semester an einer vernünftigen Uni einzusteigen. Ich hab da jetzt konkret Maastricht im Auge. Offiziell lassen die nur Bachelor-Absolventen aus Maastricht zu, inoffiziell geht aber wohl auch ein Quereinstieg. Dann gibt es noch 2 in Österreich, von denen eine schon zugesichert hat das ganze anzuerkennen, wenn man noch ein Semester 2 fehlende Module aus deren Bachelor nachholt. Dritte Variante wäre UK. Da hat man dann aber wieder die Brexit-Problematik.

    Wir sind ca. 50 Leute in 5 oder 6 Jahrgängen, wobei schon wieder ein paar aufgehört haben.

    Das mit Helios ist der Lichtblick in der Sache. Du bist dort unterwegs wie ein normaler Famulant und machst auf den jeweiligen Stationen halt die typischen Studententätigkeiten. Morgens Blutabnahmen, dann meistens Aufnahmen, irgendwelche Sonos oder sowas und Briefe. Man muss aber ganz klar sagen, dass es den angepriesenen Unterricht mit 1:1 Betreuung nicht gibt. Wenn man was lernen will, dann muss man selbst aktiv werden. Geschenkt bekommt man da, wie auch an einer normalen Uni, nichts.



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