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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #201
    Platin Mitglied Avatar von Shizr
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    Zitat Zitat von Dr. Salto Beitrag anzeigen
    Reale Neuinfektionen sind die selbstverständlich nicht das gleiche wie neu positiv Getestete.
    Du wirst lachen, aber das war mir vollkommen klar.

    Genau deshalb habe ich so formuliert. "Reale Neuinfektionen" sind halt per definitionem Dunkelfeld und nicht genau aufklärbar. Wir können mehr oder minder begründet herumraten, aber letztendlich kommt auch mit den vorhandenen Antikörperstudien nur Blödsinn dabei herum, weil wir den Umfang des Dunkelfeldes (notwendigerweise) gar nicht kennen können.
    Weshalb es völlig sinnlos und m.E. auch grob unredlich ist, damit argumentieren oder gar rechnen zu wollen.
    Die laut RKI zum 1.8. 00:00 bestätigten 209.653 (+955) Fälle könnten in Wahrheit 230.000 sein, 685.000 oder 1,7 Millionen. Wir können nicht mal valide einschätzen, welche Zahl davon am ehesten der Realität entspricht.

    Was zumindest greifbar ist, sind die täglichen erkannten Neuinfektionen. Die sind nur eine Krücke, keine Frage, aber sie sind besser als eine vollkommen vage und ungreifbare imaginierte Zahl von "realen Neuinfektionen".


    Und nein, das RKI gibt die Letalität von Covid-19 NICHT mit 4,4 oder 4,7% an.
    Mea culpa.
    Ich sollte Letalität und Mortalität endgültig aus meinem Wortschatz streichen, ich schmeiße sie zu oft durcheinander.

    Was ich meinte: Zum Stichtag 31. Mai waren von den labordiagnostisch gesicherten COVID-19-Infizierten 4,7 % verstorben. Zum Stichtag 31. Juli waren es 4,4 %. (Quelle: Situationsberichte des RKI)
    (Und ich finde die Todeszahlen insofern aufschlussreich, als dass das Dunkelfeld bei COVID-19-Toten mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich kleiner ist als das Dunkelfeld bei asymptomatisch Infizierten.)


    Und was euer Argument mit "mehr Tests => mehr positive Tests" angeht...
    Schauen wir uns doch mal die Daten an, die das RKI zur Anzahl von Tests rausrückt.

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt...ublicationFile

    Aus diesen Daten könnte man m.E. mindestens eben so valide herleiten, dass mehr positive Testungen anschließend zur Steigerung der Testzahlen insgesamt führen.
    Wobei ich selbst eine echte Korrelation zwischen Gesamtzahl und Zahl positiver Tests beim besten Willen für abwegig halte. Ich bin nur gerade zu faul, das detailliert nachzurechnen.



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  2. #202
    Registrierter Benutzer
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    Ist das wirklich so? Die Staatspropaganda meint was von 20.000 ? Vielleicht haben sie eine Null vergessen, oder auch zwei? Aber das kann ja mal passieren.
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  3. #203
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Jaaaa euer Hass auf die ach so bösen Medien ist ungebrochen.
    Übrigens sagen das nicht ZDF und ARD, sondern das ist die offizielle Schätzung der Polizei.

    "Wir sind viele" ist übrigens die aktuelle Propagandaschiene. Wird übrigens auch gerne als Drohung genutzt.

    Quelle der beiden unteren Bilder?

    Edit: Upsi- aus einer anderen Perspektive sieht das doch etwas anders aus..
    Angehängte Grafiken
    Geändert von WackenDoc (02.08.2020 um 10:36 Uhr)
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  4. #204
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von Shizr Beitrag anzeigen
    Und was euer Argument mit "mehr Tests => mehr positive Tests" angeht...
    Schauen wir uns doch mal die Daten an, die das RKI zur Anzahl von Tests rausrückt.

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt...ublicationFile

    Aus diesen Daten könnte man m.E. mindestens eben so valide herleiten, dass mehr positive Testungen anschließend zur Steigerung der Testzahlen insgesamt führen.
    Wobei ich selbst eine echte Korrelation zwischen Gesamtzahl und Zahl positiver Tests beim besten Willen für abwegig halte. Ich bin nur gerade zu faul, das detailliert nachzurechnen.

    Es kann durchaus sein, dass mehr positive Testungen zu einer Steigerung der Testzahlen führen. Nur ist das eine Beobachtung, die mit der Diskussion hier überhaupt nichts zu tun hat und die die anderen Aussagen keineswegs ausschließt.

    Keine Ahnung was du denkst nachrechnen zu können. Einfach die positiven Tests mit der Gesamtzahl der Tests zu korrelieren bringt nicht viel, da Veränderungen in der Anzahl der realen Neuinfektionen und der Auswahl der Probanden den Zusammenhang überlagern.

    Bei konstanter Anzahl an Neuinfektionen und konstanter Repräsentativität der Getesteten führt eine Erhöhung der Testanzahl selbstverständlich zu einer Erhöhung der positiv Getesteten, das ist mathematisch nicht anders möglich.

    Aktuell hatten wir nach dem von dir verlinkten Dokument, was nur Daten bis KW 30 enthält, den Fall, dass die Anzahl an Testungen gestiegen ist, die Anzahl der positiv getesteten aber relativ konstant war.

    Nun kann es dafür 2 Gründe geben:
    1. Die zusätzlich durchgeführten Testungen waren fast alle negativ. Dann sollte man darüber nachdenken, ob man die Testkapazitäten nicht wieder runterfährt, da die zusätzlichen Testungen dann offensichtlich keinen zusätzlichen Nutzen bringen.
    2. Die Anzahl an Neuinfektionen ist gesunken.

    Wie immer ist das Leben nicht schwarz-weiß. Das Wahrscheinlichste ist eine Kombination aus beidem: Die zusätzlichen Testungen wurden niederschwelliger durchgeführt als die bisherigen, sodass bei ihnen die Trefferrate geringer ist und zusätzlich ist die Anzahl an Neuinfektionen weiter etwas gesunken.



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  5. #205
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    Jedenfalls spricht alles dafür, dass eine weitere Lockerung der Maßnahmen sinnvoll ist. Zum Beispiel sollten die Besuchsbeschränkungen in medizinischen/Pflegeeinrichtungen weiter gelockert werden, damit weniger alte Menschen aufgrund einer kaum existenten Gefahr noch weiter vereinsamen. Ebenso längst überfällig ist das Aufheben des Prostitutionsverbotes. In unseren Nachbarländern ist das schon längst geschehen, nur Deutschland stellt mal wieder Symbolpolitik über reale wirtschaftliche und gesellschaftliche Interessen.



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