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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Registrierter Benutzer
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    Meine (deutschen) Freunde sind immer ganz fasziniert und können es kaum glauben, wenn ich ihnen erzähle, wie oft ich in meiner Großstadt von der Polizei kontrolliert werde, einfach weil ich das Aussehen habe, das in ihr Raster fällt. Einige regen sich darüber auf; ich zucke mit den Schultern und finde es vollkommen normal. Auch wenn manchmal kleine rassistische Bemerkungen seitens der Polizei fallen, habe ich mich damit längst abgefunden, denn daran ändern kann man nicht viel.

    Ich denke, das solltest Du auch tun. Dich damit abfinden, wie es ist und wie Du es schon Dein ganzes Leben getan hast. Natürlich ist ein deutscher Name meistens von Vorteil, allerdings gibt es sogar in Universitätskliniken in Großstädten fast ganze Abteilungen mit "Ausländern" und auch ausländische Chefärzte und Professoren.



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  2. #7
    ist ach so unsensibel
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    18.10.2007
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    1.609
    In diesem Land haben die Nazis von der AfD ein Wählerpotential von 30%. Heißt aber auch, dass 70% die Nazis nicht wählen, zumindest keine offensichtlichen.

    Lass Dir nichts erzählen. „Durchschnittliche Studentin“, so ein Blödsinn. Nur verklemmte Ordinarien denken in solchen Kategorien. Im deutschen System sagen Noten wenig aus, und alle wissen es. Gut, wenn einer nur 4er hat, macht das stutzig, aber sonst werden Noten kaum beachtet. Heutzutage muss man sich in den meisten Häusern (und da können sich auch so manche Uniklinika nicht herausnehmen) mit wenig zufrieden geben, wenn es um Bewerber geht. In D studiert, nett und scheint gut ins Team zu passen? Whoa, super! Und wenn der Anfänger sich als fleißig und nicht dumm herausstellt - whoa, celebration!! 🥳 Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung. Es spielt keine Rolle, ob Du Müller oder Aksoy heißt. Hauptsache, in D studiert und Approbation. Klar, Uniklinika verbreiten gerne die Aura der Elite, aber die meisten sind Möchtegern-Elite, viel Getue, wenig dahinter.



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  3. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von sascha88
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    24.09.2007
    Ort
    Köllllleeeee!
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    Ich selber habe einen "sehr ausländischen" Nachnahem:

    - ein wenig Alltagsrassismus: ja, meistens eher von Pflege oder Patienten - am ehesten eher so "typisch deutsch" und gar nicht persönlich angreifend gemeint. Beispiel: Ich hätte gar nicht gedacht, dass du da herkommst, bisher hab ich mit solchen nur negative Erfahrung gemacht. Sicher unschön, aber da kann ich ohne Probleme drüber stehen und, so traurig wie es auch ist, ist es ja auch fast normal in Deutschland.

    - systematische Nachteile: nein. Ich wurde bei allen freien Stellen eingeladen und habe meine "Traumstellen" () im Prinzip durchgehend bekommen. Auch wurde ich fair gefördert und hatte Konflikte wie jeder andere Assistent - da bin ich mir ziemlich sicher, dass Name oder Herkunft überhaupt keine Rolle gespielt haben.

    Von daher: Mit Pech bleibst du vielleicht bei einer deiner Bewerbungen an einem ausländerfeindlichen Chef hängen, aber System hat das nach meiner Erfahrung absolut nicht! Also, toi toi toi und viel Erfolg!



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  4. #9
    Dunkelkammerforscher Avatar von freak1
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    Zitat Zitat von John Silver Beitrag anzeigen
    In diesem Land haben die Nazis von der AfD ein Wählerpotential von 30%. Heißt aber auch, dass 70% die Nazis nicht wählen, zumindest keine offensichtlichen.
    AfD mit Nazis gleichzusetzen ist wie zu sagen alle Abgeordneten der Linken/Grünen sind Antifa und fackeln in ihrer Freizeit gerne Autos ab oder wollen töten Polizisten. Das Wahlprogramm der AfD ist in großen Teilen 1:1 wie das Wahlprogramm der CDU vor Merkel (abgesehen von der Anti-Euro/Anti-EU Schiene). Schau dir mal die alten Videos von Merkel zum Thema Flüchtlingspolitik an bevor sie Kanzlerin wurde; das formuliert auch ein Höcke heute nicht anders.

    So inflationär wie der Begriff Nazi mittlerweile eingesetzt wird ist es langsam auch eine Verhöhnung des Holocaust.

    Hier eine Liste der echten Nazis, die nach Untergang des 3. Reichs weiter politisch tätig waren (überwiegend CDU/SPD).



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  5. #10
    Registrierter Benutzer
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    Studium: Check. Casting Couch: Check. Status: Exploited Assistenzärztin
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    562
    1. Was ist denn bitte an „Wo kommst du denn eigentlich wirklich her?“ rassistisch? In den USA werden Dunkelhäutige mitunter von Polizisten totgeschlagen. In China darf man als Ausländer derzeit nicht mal mehr in den McDonalds, weil die Regierung behauptet, nur noch Ausländer hätten jetzt Covid19. DAS ist Rassismus. Bei der Frage wo man herkommt ist halt einfach jemand an deiner (ethnischen) Herkunft interessiert.

    2. Bei uns in der Abteilung und in vielen anderen auch sind weit über 50% des ärztlichen Personals Ausländer. Rumänen, Bulgaren, Türken, Araber, alles bunt gemischt. Wenn es mal zu Konflikten oder unangebrachten Sprüchen aufgrund der Herkunft kommt, dann sind nur in den seltensten Fällen Deutsche beteiligt.



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