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Thema: TMS 2020

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Hi, ich schreibe den TMS am 26.07. in Fellbach.
    Ich lerne schon seit März, habe aber in vielen Untertests immernoch furchtbare Ergebnisse.
    MedGurus, ITB Simulationen und zum größten Teil MedFreak hab ich schon komplett durch. Die "Bearbeitungsstratgien" bringen mir eigentlich überhaupt nichts.

    Bei Muster zuordnen heißt es: Meistens sind die Fehler an markanteren Strukturen zu erkennen, ein einzelner Punkt ist nie der Fehler.
    Realität, vor allem bei Smartmedix und zu einem großen Teil auch bei MedFreak: Die Fehler sind tatsächlich nur ein kleiner Punkt oder ein Strich, der 1mm kürzer/länger ist. Da sitze ich manchmal eine Stunde lang über den Mustern, finde ich manche Fehler auch überhaupt nicht. Da bräuchte ich eine Lupe. Bei MedGurus gehts eher noch, mir wurde jedoch schon oft gesagt, dass die viel zu leicht sind.

    Zum Thema Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis:
    Es heißt, eine Aussage ist nur ableitbar, wenn man es direkt aus dem vorgegebenen Text erschließen kann. Wenn es aus naturwissenschaftlicher Sicht stimmt, jedoch nicht im Text steht, ist es "nicht ableitbar".
    Da ist es für mich schon schwierig, da ich in meiner Freizeit medizinische (also vorklinische sowie klinische) Bücher verschlinge und daher nicht mehr richtig differenzieren kann, ob die Aussage wirklich aus dem Text erschließbar ist oder ob ich mir das mit meinem Hintergrundwissen erschlossen habe.
    Dazu sind die Aussagen oft so formuliert, dass eigentlich Details fehlen, um eindeutig als ableitbar oder nicht ableitbar gekennzeichnet zu werden.

    Beispiel: Im Text steht "Protein P besteht aus A, B und C"
    Aussage (A): "Protein P besteht aus A und B"

    Ja, theoretisch schon, aber nicht nur! Ist das nun ableitbar, weil es ja tatsächlich unter anderem aus A und B besteht, oder ist es nicht ableitbar, da C fehlt?

    Die Lösungen sind dann total widersprüchlich.
    Bei der einen Aufgabe steht dann: "A ist falsch, da nicht alle Bestandteile gegeben sind", bei einer anderen Aufgabe kommt aber sowas wie "A ist richtig, da ja A und B zu den Bestandteilen gehören."

    Das hier war nur ein Beispiel, lässt sich aber so in etwa auf viele Aufgaben übertragen.
    Ich habe dann oft nur 6-10 Aufgaben richtig, sonst alles falsch. Nicht, weil ich die Aufgaben nicht verstehe, sondern weil sie viel zu ungenau sind, die Aussagen pauschalisiert und ich einfach nicht einschätzen kann, was jetzt gefragt ist.
    Das ist total deprimierend, gerade weil ich mich ja so passioniert für die Medizin interessiere und Aufgaben, die Faktenwissen abfragen, viel besser beantworten könnte.

    Noch zum Thema Quantis: Da habe ich mich immerhin echt etwas verbessert, aber da ist immernoch das Ding mit dem Rechnen...
    In den Bearbeitungsstrategien steht, man kann meistens runden und man kommt trotzdem auf das richtige Ergebnis.
    Doch wenn da dann (A): 2,25 (B): 2,5 (C): 3,45 (D): 3,85 (E): 3,95 steht, bringt mir das Runden überhaupt nichts und ich muss auch mit den Kommazahlen schriftlich rechnen.

    Oder bei sowas wie: Der Bakterienbestand vermehrt sich alle 8 Minuten um 12%. Um wieviel Prozent ist der Bestand nach 104 Minuten gestiegen?
    Dann muss ich mir ja erstmal einen willkürlichen Wert nehmen, mit dem ich hochrechne.
    Zeitpunkt 0: 100 Bakterien x 12/10 =
    8 Min: 120
    Das geht ja noch im Kopf.
    Aber dann muss ich ja jedesmal die neue Zahl mit 12/10 multiplizieren, bis ich bei 104 Minuten angekommen bin.
    Und ich rechne, und rechne, und rechne... und verliere sooo viel Zeit.


    Wie sind da eure Erfahrungen? Könnt ihr mir ein paar Tipps geben?
    Denke ich viel zu kompliziert? Bin ich blind für simple Lösungsfindung?
    Wäre der HAM-nat eher was für mich? (Dort wird ja nur Faktenwissen abgefragt, das man mit dem gelernten Wissen bzw. Formeln beantworten kann, richtig?)

    Wäre mega lieb, wenn sich jemand bei mir melden würde.



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  2. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Crumbl3face
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    @EstivalArts
    Hey, ich kann dir nur meine Erfahrungen mit den Medgurus Skripten schildern, aber eigentlich entsprachen die sehr dem Niveau des TMS (im Gegensatz zu den Originaltests). Bei den Mustern sind die meisten auch nicht so gut, kaum jemand schafft da die volle Punktzahl - im Gegensatz zu Fakten lernen (dort ist es relativ leicht möglich). Mein Tipp wäre, dich nicht so lange an den Mustern aufzuhalten. Kannst du dich partout nicht zwischen 2 oder 3 entscheiden, dann rate und mach das nächste. Es hängt natürlich immer auch ein bisschen vom Kreuzglück ab. Es sind aber in den allermeisten Fällen wirklich keine kleinen Punkte die anders sind, sondern irgendwo ist vielleicht ein Strich um einen halben cm länger.
    In Med-Nat hatte ich eigentlich keine großen Probleme. Ich muss auch sagen, dass ich da nicht die Tipps mit den Skizzen erstellen angewendet habe. 30% der Fragen konnte ich damals beantworten ohne die Texte genau zu lesen, weil ich schon vorher mehr über das Thema wusste, ähnlich wie du. Auch wenn die Sachen dann nicht ableitbar sind, werden die meines Wissens nicht 2 theoretisch richtige Antworten in den Text schreiben, aber nur eine ist ableitbar. Wenn du die Antwort also schon vorher weißt, sehr gut - Frage beantworten und nächsten Text nehmen. Am Ende musst du dann vielleicht weniger raten und hast mehr Zeit die Aufgaben zu lesen. Hinterfrage nicht alles.

    In Mathe hatte ich schon während der Schule keine Probleme, aber auch da würde ich immer die Aufgaben die am schnellsten gehen zuerst erledigen. Wiederholung der enfachen Rechenregeln und Methoden und dann klappt das schon. Alle Aufgaben die im TMS gefragt werden, sind auch im Kopf rechenbar. Wenn du das wie in deinem Beispiel bis 104min hochrechnen musst, dann machst du dir fix eine Tabelle und multiplizierst das hoch bis du bei 104 min ankommst.

    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen. Das wichtigste ist meiner Meinung nach konstantes üben der verschiedenen Aufgabentypen. Falls du noch irgendwelche Frage hast, kannst du mir auch gerne eine PN schreiben.
    Ein Gesunder ist einfach nur falsch untersucht - Känguru



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  3. #8
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    @EstivalArts

    Wie schon von Crumbl gesagt wurde, lass dich bei Muster nicht verrückt machen. Da schreiben so viele von den vergangen Jahren, dass es wirklich einfach schwer ist und so gut wie alle damit demotiviert in den Test starten. Ich denke, wenn man etwas mehr als die Hälfte solide schafft, ist das für Muster schon gut.

    Med-Nat habe ich so weit gar keine Probleme. Ich würde da versuchen, dich nicht von deinem Vorwissen irritieren zu lassen.

    Quanti habe ich mir am Anfang auch schwer getan. Aber die ruhige Bearbeitung der Aufgaben, Wiederholen und Bearbeitungsstrategien der einzelnen Typen hat mir wirklich sehr geholfen. Dann kann man auch viel schneller filtern, wenn es um die Simulation unter Zeitdruck geht.

    "Oh das ist Prozent, das kann ich, machen. Und hier Gleichungen, ja das liegt mir auch....oder die Streckenaufgaben etc."

    und so von deinen Stärken zu den komplizierten Aufgaben vorarbeiten.


    Lass dich nicht verrückt machen. Ich bin sicher, dass jemand der sich gewissenhaft vorbereitet, auch Erfolge erzielt.



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  4. #9
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    Hey,

    Ich meld mich auch mal

    Lass dich nicht verrückt machen. Solche Dinge sind mir anfangs auch ziemlich schwer gefallen, aber jetzt klappt es ganz gut.

    Zu Quanti: Um die Aufgaben gut bearbeiten zu können solltest du erstmal die Basics machen, d.h. Prozentrechnung, Division mit Kommazahlen etc. Nachdem du diese Dinge drauf hast, kannst du die Aufgaben easy bearbeiten

    Zu MedNat: Vorwissen ist natürlich nützlich, aber kann dich auch in die Irre führen. Entscheidende Textstellen müssen im Text gefunden werden, um beurteilen zu können, ob die Aussage stimmt oder nicht. Es kann ja sein, dass der Text etwas Falsches behauptet, du aber das richtige weißt und es als Antwort kreuzt, natürlich ist es dann falsch, da der Text eine andere Information bereitstellt.

    Zu Muster: Das nicht nur markante Strukturen als Fehlerquelle dienen, war mit nach meiner zweiten Simulation bewusst. Daraufhin habe ich mir auch die feinen Strukturen angeschaut und Zack wurde ich schneller und hatte teils Zeit übersprungene Muster anzusehen. Apropo übersprungene Muster: Falls du mal nicht fündig sein solltest überspringe einfach das Muster. 1-2 überspringen ist nicht schlimm und schenkt dir Zeit um andere Muster bearbeiten zu können.

    Danke hn27 für den Vergleich, das hat mir sehr geholfen falls du mal was brauchst, schreib hier. Ich schaue täglich vorbei

    Mit freundlichen Grüßen



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  5. #10
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    Danke für die Rückmeldungen, Leute

    Zitat Zitat von Dem6234 Beitrag anzeigen
    Zu Quanti: Um die Aufgaben gut bearbeiten zu können solltest du erstmal die Basics machen, d.h. Prozentrechnung, Division mit Kommazahlen etc. Nachdem du diese Dinge drauf hast, kannst du die Aufgaben easy bearbeiten
    Das habe ich alles schon durch, das war in der Schule eigentlich auch nie ein Problem für mich.
    Folgendes habe ich jemandem privat geschickt, aber ich poste es doch mal hier:

    Ähnlich sieht es auch aus bei Diagramme & Tabelle.
    Seien 2 Kreisdiagramme gegeben. Diese repräsentieren zwei Untersuchungen einmal bei 270 Frauen, einmal bei 250 Männer.
    17% der Frauen, 14% der Männer haben Symptom X.
    (A) Es haben mehr Frauen als Männer Symptom X.
    -> Da n bei Männern und Frauen nicht gleich ist und 17% von 270 und 14% von 250 ähnliche Werte ergeben könnten, muss ich das erstmal schriftlich nachrechnen: 270 x 17/100 bzw 27 x 17/10 und 250 x 14/100.

    Dass /100 nur eine Kommaverschiebung bedeutet, ist mir klar, aber wenn man sowas wie 270 x 17 rechnen muss, ist man schriftlich doch viel schneller, oder?

    Genauso ist mein Problem, km/h in m/s umzurechnen, also :3,6.
    An die Geschwindigkeit eine 0 dranhängen und durch 36 teilen. z.B. 1250:36. Na viel Spaß


    Also bei den Quantis, zu einem Teil auch bei den Diagrammen, kritzel ich seitenweiße Blätter mit schriftlichen Rechnungen voll. Wie soll es denn auch ohne gehen?



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