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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    Zur Situation: Ich bin aktuell in der WB Allgemeinmedizin (erst Klink, jetzt seit über einem Jahr in einer Praxis), arbeite kleinkinderbedingt in Teilzeit und ich weiß ehrlich gesagt nicht recht wie ich dem ganzen Zeug beikommen soll. Ich fühle mich fachlich einfach nicht sicher, d.h. es ist nicht nur die diagnostische Unsicherheit, die in der Allgemeinmedizin immer mit dabei ist, sondern auch die Unsicherheit in die eigenen Fährigkeiten. Notfällen fühle ich mich gar nicht gewachsen trotz Klinikerfahrung, die sind einfach zu selten, und manchmal bin ich mir auch bei den kleinsten Sachen unsicher, sodass ich meine Weiterbilder sehr viel frage (für die ist das aber in Ordnung, z.T. auch gewünscht), darüber bin ich auch froh, weil dafür ist die Weiterbildung im Prinzip ja auch da. Trotzdem kann ich so diese Ruhe und Kompetenz eines Hausarztes nur mäßig gut ausstrahlen . Wisst ihr was ich meine? Ich würde daran auch gerne etwas ändern durch nachlesen/Fortbildungen/Hospitationen etc. aber finde einfach nicht die Zeit dazu das richtig zu machen und das lässt mich echt manchmal verzeifeln. Ein bisschen trösten kann ich mich mit dem Gedanken, dass ich ja noch in der Weiterbildung bin und eben vieles auch durch die Erfahrung mit den Jahren kommt (so hoffe ich zumindest ) aber ich wollte mal hören wie ihr euch so organsiert habt in den ersten Jahren? Mit Mitte 30 wenn Weiterbildung/Kinder/Haushalt/Hausbau/Angehörigenpflege etc alles gleichzeitig auf einen einprasselt. In der Allgemeinmedizin ist es ja auch so ein Fass ohne Boden, wenn ich dann mal dazu komme etwas nachzulesen verzettel ich mich total weil ich merke dass überall Lücken sind... Eine Niederlassung kann ich mir so auch in den nächsten Jahren nicht vorstellen, ich muss echt erstmal fachlich klar kommen und kann nicht das ganze betriebliche auch noch managen. Wie schafft ihr das denn bloß??? Der Tag hat ja nur 24 h. Vielleicht wird es auch irgendwann besser wenn die Kinder größer sind? Hmpf... Wann habt ihr euch denn sicher gefühlt in dem was ihr tut? Oder wären meine Fragen hier vielleicht sogar was für eine Balintgruppe?? Hab ich bisher noch nicht gemacht und muss man ja eh während der Weiterbildung machen. Irgendwelche guten Tipps/Ratschläge/aufmunternde Worte??

    Ein schönes Wochenende!



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    27.10.2019
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    116
    Vielleicht bist du zu selbstkritisch. Von deinen Chefs scheint ja keine Kritik zu kommen.



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  3. #3
    Platin Mitglied
    Mitglied seit
    24.05.2009
    Beiträge
    900
    Ich habe zwar schon meinen Facharzt bin aber auf Grund von ner Weiterbildung in einem ganz anderen Bereich und dann noch Elternzeit auch 2,5 Jahre komplett raus wenn ich wieder in ner Praxis anfange. Ich hoffe das vieles wieder kommt aber eine gewisse Unsicherheit wird auch am Anfang bei mir da sein.Und es ist ja auch nicht schlecht nochmal zu fragen.Das mit dem Problem des Lernens bei Familie, Hausbau .... kenne ich auch.Ich muss sagen irgendwie geht's immer und so richtig hatte ich leider erst zur Prüfung gelernt. Hat mich sm Ende etwas gefrostet dass ich es nicht schon eher gemacht habe.



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    03.12.2006
    Beiträge
    298
    Hallo dr. medi,

    in der Allgemeinpraxis geht es nicht darum, alles zu wissen und zu können, nein du bist sogar im Vorteil, die erkennst gerade deinen Grenzen. Jetzt geht es nur darum, diese zu erweitern und das braucht Zeit. Nicht nur die Weiterbildungszeit ist dafür da, vielmehr finde ich, fängt das richtige Lernen erst nach dem Facharzt an. Ich begegne jedem Tag mehrere Themen von denen ich keinen Schimmer habe, nur eben dann weiß, wo ich nachschauen kann – ich finde gerade das macht ja den Reiz der Arbeit. Wenn man alles weiß und kann wird es langweilig

    Bin jetzt seit 10 Jahren approbiert, 5 Jahre Ausbildungszeit – Elternzeit, in einem Palliativteam gearbeitet, weil ich gar nicht mehr in die Praxis zurückwollte und dann nun seit fast 4 Jahren in eigener Gemeinschaftspraxis (was immer gut ist, wenn man denkt alles ist einem allein zu viel).

    Konzentriere dich beim Sammeln von Wissen auf das wesentliche: z.B. DEGAM Leitlinien in der Kurzform, übersichtliche Zusammenfassungen von Krankheitsbildern und Therapien und keine ausufernden dicken Wälzer der Spezialisten.

    In der Allgemeinmedizin machst du Allgemeinmedizin – und da geht es zuerst um den Ausschluss des abwendbar gefährlichen Verlaufs und das Anstoßen weiterer Diagnostik oder eben abwartendes Offenlassen. Deine Weiterbilder werden dir sicherlich bestätigen, dass sie oft auch nicht wissen, was ihnen gerade präsentiert wird und eben teilweise therapieren (z.B. bestimmte Creme bei einer Hauterscheinung, Tapen bei Knieerkrankung – und mal gucken wie es weiter geht) Und dann kommt noch hinzu, dass du in der Allgemeinmedizin nicht besonders gut bist, weil du alle Krankheiten und Therapien im Kopf hast sondern vielmehr die Patienten kennen lernst und individueller einschätzen kannst im Verlauf, dass heißt in deinem ersten oder zweiten Weiterbildungsjahr (sofern in der gleichen Praxis) fängt man ganz einfach an.



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Darf ich hier mal einwerfen, ob ihr euch während der klinischen Zeit auch andere Bereiche als Innere angeguckt habt und wenn ja welche Bereiche und wie lange? Oder auch ambulant?



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