teaser bild
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 5 von 11
Forensuche

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    25.07.2012
    Beiträge
    13

    - Anzeige -

    Interesse an einer Werbeanzeige hier?
    mehr Infos unter www.medi-a-center.de

    - Anzeige -

    Interesse an einer Werbeanzeige hier?
    mehr Infos unter www.medi-a-center.de

    Hi,
    neulich ist die Approbation ins Haus geflattert und ich muss mich jetzt endgültig mal an die Jobsuche machen. Mich interessiert die Anästhesie und die Akutmedizin, die ich beide im PJ kennen und schätzen gelernt habe. Dabei brennt mir ein Thema schon spätestens seit dem PJ unter den Nägeln: Kann man als Anfänger unmittelbar mit weniger als 100% Arbeitszeit einsteigen? Nicht falsch verstehen, die Medizin macht mir unheimlich viel Spaß, ich hätte nichts andere studieren wollen, aber so ein bisschen Freizeit hätte ich doch ganz gerne und nach >40h Klinik ist man ja oft zu platt, um noch was zu unternehmen. Mit dem Gehalt einer 60-80%-Stelle würde ich auch noch locker klar kommen.
    Ist das utopisch? Geht das nur in kleinen Häusern? zerreissen sich die Kollegen das Maul über einen? Muss ich der traurigen Wahrheit ins Auge sehen, dass ich mit diesem Studium meine Freizeit dem Krankenhaus geopfert habe?
    Wenn ihr Erfahrungswerte, Ratschläge usw. habt dann gerne her damit.
    Grüße,
    pawka



    Stark für Ärzte - Stark für Euch. - Der Hartmannbund - [Klick hier]
  2. #2
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    15.05.2016
    Semester:
    PJ (2/3)
    Beiträge
    184
    Mich würde es auch interessieren, aus dem Grund, wenn man bspw. im PJ schwanger geworden ist und nach dem 3. Stex erstmal 1 Jahr Elternzeit nimmt und dann in Teilzeit anfängt. Wäre so etwas möglich? Nach 1 Jahr Elternzeit wäre es für mich undenkbar direkt in Vollzeit anzufangen.



    Stark für Ärzte - Stark für Euch. - Der Hartmannbund - [Klick hier]
  3. #3
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    04.02.2016
    Ort
    Essen
    Semester:
    10.
    Beiträge
    231
    Berufseinstieg in TZ ist auf jeden Fall möglich. Habe es bei einer Freundin erlebt, die gestartet hat mit 80 Prozent, weil das dir einzige Stelle war, die frei war. Sie wurde dnan später aber such auf 100 Prozent hochgestuft,weil eine andere Stelle im Verlauf frei wurde.

    Bei uns im Haus (Maximalversorger) gibt es kaum TZ-Stellen und die, die TZ machen sind Fachärzte...

    In einem Haus im Umfeld, eher kleiner, gibt es dafür sehr viele TZ Stellen..

    Kann man also so pauschal nicht beantworten aber es ist durchaus möglich



    Stark für Ärzte - Stark für Euch. - Der Hartmannbund - [Klick hier]
  4. #4
    Platin Mitglied
    Mitglied seit
    17.07.2005
    Ort
    Balkonien
    Beiträge
    709
    Möglich ist es natürlich - auch wenn es die Auswahl evtl. einschränkt.
    Ob es sinnvoll ist bezweifel ich allerdings. Gerade zu Anfang dürfte die Lernkurve dadurch wesentlich flacher ausfallen. Gerade manuelle und quasi-manuelle Tätigkeiten erlernt man ja durch regelmäßiges Wiederholen (sollte jeder wissen, der mal ein Instrument oder eine Fremdsprache gelernt hat) - wenn man dann mal vier Tage am Stück nicht da ist wirft einen das wieder deutlich zurück (wer das bezweifelt denke mal an die ersten Arbeitstage nach dem ersten Urlaub im Berufsleben zurück...). Gleichzeitig ist aber die Erwartung von Kollegen und Vorgesetzten, dass man ähnliche Fortschritte macht wie ein Vollzeit-Berufseinsteiger. Das führt dann schnell dazu, dass viele denken "der ist schon drei Monate da, dass sollte er doch jetzt eigentlich können/ wissen". Auch in der Diensteinteilung würde ich mich nicht darauf verlassen das sich die Schonfrist bei einer 50%-Stelle verdoppelt.
    Die Motivation dir etwas beizubringen oder zu zeigen dürfte auch geringer ausfallen, wenn du 2-3 Tage pro Woche fehlst. Da zeige ich doch lieber dem Vollzeit-Assistenten etwas - der Benefit für die Abteilung ist am Ende größer.
    Außerdem glaube ich, dass man die zusätzliche freie Zeit sowieso erst zu schätzen weiß, wenn man mal in Vollzeit gearbeitet hat.

    Nach einem halben Jahr oder Jahr sieht das ganze schon wieder anders aus. Dann sollte man die Standardprobleme beherrschen, kennt das Team und das Team kennt einen und man hat eine gewisse Basis und Reputation - da spricht dann aus meiner Sicht deutlich weniger gegen Teilzeit.

    Finanziell ist Teilzeit als Arzt natürlich möglich. Aber man sollte bedenken, dass sich damit die Zeit bis zum Facharzt wesentlich verlängert (falls es überhaupt anerkannt wird, insb. bei < 50% und evtl. auch bei fehlender Begründung). Und wenn die finanziellen Verpflichtungen irgendwann mal zunehmen, weil auf einmal nicht nur man selber sonder 3 oder 4 Personen von dem Gehalt leben müssen, man auf ein Auto angewiesen ist und vielleicht trotzdem noch in den Urlaub fliegen will, dann ist es nicht verkehrt ein gewisses Polster zu haben und evtl. in der Facharzt-Gehaltstabelle angekommen zu sein.

    Anders ist es natürlich, wenn man aus triftigen privaten Gründen Teilzeit arbeiten muss - dann ist es halt einfach so. Das Verständnis dafür sollte dann bei Kollegen und Vorgesetzten dann auch größer sein.



    Stark für Ärzte - Stark für Euch. - Der Hartmannbund - [Klick hier]
  5. #5
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
    Mitglied seit
    24.01.2009
    Semester:
    Bauschamane
    Beiträge
    15.610
    Und nicht zu vergessen-die Weiterbilungszeit verlängert sich.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



    Stark für Ärzte - Stark für Euch. - Der Hartmannbund - [Klick hier]
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

MEDI-LEARN bei Facebook

Die Webseite von MEDI-LEARN wird unterstützt von

     © MEDI-LEARN, Dorfstraße 57, 24107 Ottendorf 1996-2020