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  1. #11
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    Das Hauptproblem ist doch in erster Linie, das man im Vergleich zu vielen anderen Studiengängen einfach zu wenig verdient. Zum Vergleich: Das Einstiegsgehalt liegt für einen BWL/ Ingenieur Bachelor In einem IGM / IGBCE Unternehmen in Bayern bei ca. 63k (35h); Homeoffice, Gleitzeit möglich. Jeder normale Akademiker( ohne Führungsverantwortung) verdient in solchen Unternehmen nach 5- 7 Jahren zwischen 80 und 100k. Als Arzt braucht man erstmal ein 1er Abi, dann sieben Jahre Studium und unbezahlte Praktika. Wenn mein Studium noch nicht so weit fortgeschritten wäre hätte ich mich nochmal für ein duales Studium bei Siemens Healthineers oder Vw beworben.



  2. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von Cor_magna
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    Zitat Zitat von JungerArzt92 Beitrag anzeigen
    Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Nur habe ich das Gefühl, dass die Bewertung des eigenen Jobs bei den meisten Ärzten - abgesehen von ein paar Nischenfächern - zwischen "ist ganz ok" und "Katastrophe" schwankt.
    Die unzufriedensten bei uns im Haus sind übrigens die Pathologen. Die können kaum Assistenten halten, weil es dort so katastrophal zugehen soll...naja.
    Bin selbst Student am Ende des Studiums, will mir also nicht zuviel an Meinung anmuten. Gibt sicher genug Assistenzärzte aus den genannten Fächern die dir hautnah Erfahrungen sagen können. Ich wollte nur sagen, dass es absolut sicher auch Stellen gibt, bei denen die Ärzte zufrieden sind.

    Zitat Zitat von Bluej Beitrag anzeigen
    Das Hauptproblem ist doch in erster Linie, das man im Vergleich zu vielen anderen Studiengängen einfach zu wenig verdient. Zum Vergleich: Das Einstiegsgehalt liegt für einen BWL/ Ingenieur Bachelor In einem IGM / IGBCE Unternehmen in Bayern bei ca. 63k (35h); Homeoffice, Gleitzeit möglich. Jeder normale Akademiker( ohne Führungsverantwortung) verdient in solchen Unternehmen nach 5- 7 Jahren zwischen 80 und 100k. Als Arzt braucht man erstmal ein 1er Abi, dann sieben Jahre Studium und unbezahlte Praktika. Wenn mein Studium noch nicht so weit fortgeschritten wäre hätte ich mich nochmal für ein duales Studium bei Siemens Healthineers oder Vw beworben.
    Das wurde schon oft genug durchgekaut. Im schnitt sind Ärzte die Top Verdiener. Wieso? JEDER Arzt verdient nach einer gewissen Jahresanzahl als Facharzt 80 k und mehr, aber nicht jeder BWLER etc. Wenn du High Performer bist , los in die BWL, aber als Underperformer gibts fürs Gehalt nix besseres als Arzt.
    Anders ausgedrückt: Wenn du wirklich gut bist verdienst du als BWLER massig bzw wenn du in Konzerne kommst. Wenn nicht gurkst du rum. Als Arzt verdient jeder anständig, aber eben nur sehr wenige richtig gut.

    Noch was: Wenn ihr alle so unzufrieden seid dann studiert doch nochmal was anderes und sahnt in der Wirtschaft ab wenn das so easy ist....

    Ach jetzt fällt mir noch was ein: Aktuell ist es als Anfänger in der BWL Welt beschissen, wegen Corona. Bin aktuell froh Mediziner zu sein/werden.

    Alle Fächer haben ihre Vor und Nachteile...
    Geändert von Cor_magna (12.07.2020 um 15:56 Uhr)



  3. #13
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    Zitat Zitat von JungerArzt92 Beitrag anzeigen
    Liebe Forengemeinde,

    1) Das Gehalt

    2) Die Arbeitsbedingungen

    3) Die Perspektive
    a) Mit den Diensten ist das Gehalt gut. Deulich mehr als ein Lehrer. Innere Medizin (insb. in DE) würde ich NIE länger machen als ein Jahr. Die Arbeit dort kann kein Geld der Welt für mich aufwiegen. Wie die Vorredner schon gesagt haben: Alle (auch Low Performer) haben den Tarif mit rel. hohen Gehalt.

    b) Wie gesagt die Innere (und dann auch noch in einer (laut eigenen Angeben) verstaubten Uniklinik aus den 60er-70er Jahren) ist furchtbar, würde ich sofort verlassen. Aber es gibt doch andere Fächer wie Radiologie, Nuklearmedizin, Radioonkologie, Augenheilkunde, Labormedizin/Mibi, Dermatologie, Transfusionmedizin oder Allgemeinmedizin. Da sieht die Welt anders aus. Alte Schreibtische und häßliche Räume? Scheint kein TOP Uni zu sein, denn die würden ja modernisieren, um die besten Leute anzuziehen.

    c) 10 Jahre braucht man hoffentlich nicht zum FA. 5-6 Jahre sollten es sein. In der Inneren in DE kann ich verstehen, wenn man den Job hasst. Von Porsche und Privatschule halte ich nix.

    Zitat Zitat von GelbeKlamotten Beitrag anzeigen
    Werd doch Radiologe, die verdienen schon im ersten WBA Jahr 150.000 Euro hab ich mal in der Zeitung gelesen.

    Alternativ kannst du dich nebenberuflich in einem ganz anderen Bereich selbstständig machen. Sollte doch als high potential kein Problem sein.
    Das ist nicht ganz ernst gemeint. In der Praxis für Radiologie ist der Verdienst sicherlich nicht schlecht für den FA. Kenne übrigens mehrere Inhaber von Radiologie Praxen, die sehr zufrieden sind mit ihrer Situation.

    Ich würde jedem mit Interesse am Fach dazuraten, nur wegen einem (möglicherweise) hohem Einkommen, Prestige, weil die Eltern es wollen oder ähnliches würde davon abraten.
    Außerdem kann man auch mal was anderes als Medizin machen als Quereinsteiger
    Geändert von daCapo (12.07.2020 um 16:13 Uhr)



  4. #14
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    Zitat Zitat von Cor_magna Beitrag anzeigen
    Noch was: Wenn ihr alle so unzufrieden seid dann studiert doch nochmal was anderes und sahnt in der Wirtschaft ab wenn das so easy ist....
    Jo, das ist doch mal eine tolle Idee. Nichts kommt in der Wirtschaft besser an, als wenn man mit Anfang 40 ohne relevante Berufserfahrung, aber mit fachlich völlig irrelevantem Zweitstudium einsteigt. Da kann man sich dann direkt beim Lidl an der Kasse bewerben. Aber wenigstens kann man sich dann dort „Dr. med.“ aufs Namensschild drucken lassen.



  5. #15
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von JungerArzt92 Beitrag anzeigen
    ... und in unbequemer Funktionskleidung.
    Ich muss ja sagen, das ist mit das Beste an unserem Job: Kasak und Pyjamahose statt schickes Kostümchen und Highheels

    Im Nachhinein wäre Lehramt die weisere Entscheidung gewesen, aber jetzt muss man sich arrangieren. Also lass ruhig Dampf ab und wenn es echt so schlimm auf der Arbeit ist, probier was anderes aus! Anderes Haus, anderes Fach, Praxis...
    Ich setze große Hoffnung auf Praxis, bessere Arbeitszeiten, gutes Gehalt, klar Homeoffice wird schwierig, aber immerhin.



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