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Forensuche

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hallo! Nachdem mir bei meinen letzten Beitrag einige von euch von der Inneren in Deutschland abgeraten haben, bin ich derzeit auf der Suche nach Alternativen
    Dabei bin ich auf die Kinder- und Jugendpsychiatrie gestoßen und habe einige offene Stellen entdeckt und mir gedacht, vielleicht wäre das auch etwas für mich. Mein Plan B damals war es, Lehramt zu studieren, ich kann also ganz gut mit Kindern und Jugendlichen umgehen würde ich jetzt mal von mir behaupten . Psychiatrie für Erwachsene kann ich eher ausschließen, da ich die Arbeit mit Suchtkranken sehr mühsam finde.

    Ich hab' die Forensuche schon benutzt, aber wenig Beiträge über dieses Fach gefunden..

    Kann mir jemand von euch Näheres erzählen? Arbeitsbelastung? Arbeitsbedingungen? Sehr belastend? (Sexuell misshandelte Kinder, Kriegstraumata, etc..)

    Ich weiß, das Ansehen eines Psychiaters ist generell nicht sehr hoch. Aber das wäre mir ziemlich egal.. Ich will einfach nicht in der Inneren im Burnout landen..

    Danke!



  2. #2
    Diamanten Mitglied
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    Mülheim an der Schnur
    Semester:
    FÄ für Neurologie/Psychiatrie und Psychotherapie
    Beiträge
    2.034
    Hast Du jemals in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie famuliert oder gearbeitet? Psychisch kranke Kinder und Jugendliche unterscheiden sich schon erheblich von den gesunden Altersgenossen. Das muss man schon können und wollen und kann auch zum Teil sehr belastend sein.



  3. #3
    Diamanten Mitglied Avatar von vanilleeis
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    3.130
    Was genau willst du wissen?
    Als „Lückenbüßer“, weil du dir Innere zu arbeitslastig ist, taugt dieses Fach sicher nicht.
    Arbeitsbelastung ist sehr unterschiedlich je nach Klinikgrösse. Wenn die Klinik in der Pflichtversorgung ist, hast du Aufnahmeverpflichtung über 24 h, damit Bereitschaftsdienst. Es gibt aber auch Kliniken mit ausschließlichem Rufdienst.
    Belastend: Kommt drauf an. Wenn man selber einigermaßen gefestigt ist, ist es halt ein Job. Genauso wie einem der Infarkt beim 30 jährigen Familienvater nahegeht oder der Tumor eines Kindes oder sonstwas. Manche Sachen sind halt unschön.
    Wie ich schon öfters gesagt habe: häufig bist du ein approbierter Sozialarbeiter und reibst dich zwischen Elternhaus und schlechter Jugendhilfe auf. Psychotherapie ist nur ein Bruchteil der Arbeit.

    Am besten hospitierst du mal. Aus reiner Beschreibung kann man nicht wirklich rausfinden, ob es einem taugt
    Geändert von vanilleeis (12.08.2020 um 07:23 Uhr)



  4. #4
    ehem-user-21-08-2020-1502
    Guest
    https://wisephants.com/pj-wahltertia...ndpsychiatrie/

    Dem schließe ich mich an, trotzdem mal ein Bericht in Schriftform, den ich ganz gut dafür finde



  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Studium: Check. Casting Couch: Check. Status: Exploited Assistenzärztin
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    785
    Ich musste da mal ne woche im studium hin. Wenn du was suchst, das nicht „mühsam“ ist, glaub ich eher nicht, dass es das richtige ist. Die waren schon richtig RICHTIG durch die Kinder dort. Mühsam ist gar kein Ausruck. Das gehört zu den wenigen Sachen, die ich auch für sehr viel Geld nicht längerfristig machen würde. Dann lieber ein paar Erwachsene Suchtis betreuen.



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