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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    gern geschehen Avatar von Kackbratze
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    Ober-Unarzt
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    Schonmal an Lehramt gedacht? Dann kannst Du in den Schulferien die Elektrik der Krankenwagen reparieren und dein Segelflugzeug nutzen. Und wenn es zeitlich nicht passt, eben nach Verbeamtung noch krank machen.

    Ansonsten ist das Internet nicht der erste Ort an den ich denken würde, wenn ich meine Zukunft planen will.

    Kacken ist Liebe!
    Salmonella ist Kacken!


    There are two kinds of people.
    Avoid both.




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  2. #7
    Diamanten Mitglied
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    Das Elektrotechnik-Studium ist sicher nicht "viel entspannter" als das Medizinstudium. Sondern sehr wahrscheinlich sehr viel intensiver. Das Medizinstudium ist echt nicht besonders schwer. Es gibt diverse Hürden, ja, wie z.B. der Präpkurs oder das Physikum, aber die Durchfallquoten sind auch da meist recht niedrig. Nicht zu vergleichen mit einem Studiengang wie Elektrotechnik. Aber jemand mit deinem Background wird, sofern du in Mathe gut bist, beide Studiengänge bestehen können.

    Allerdings kann der Beruf als Arzt durchaus stressig sein, und es gibt sicher Ingenieure, die bei weniger Stress mehr verdienen. Andererseits ist beim Medizinstudium die Karriere gewissermaßen vorgezeichnet, und selbst die schlechtesten Absolventen haben de facto eine Garantie, kurzfristig vernünftig zu verdienen und mittelfristig gut zu verdienen. Als Ingenieur ist das definitiv nicht der Fall - da gibt es eine sehr große Diskrepanz zwischen Konzernen mit gutem Tarifvertrag einerseits und Dienstleistern oder kleineren Arbeitgebern andererseits.

    Ob dir das Pflegepraktikum gefällt oder nicht, sagt überhaupt nichts darüber aus, ob das Medizinstudium sinnvoll für dich ist, ob der Arztberuf sinnvoll für dich ist. Es ist halt ein Pflichtpraktikum, das es in fast keinem anderen Land der Welt gibt. Mehr nicht. Erledigen, abhaken, vergessen.

    Versuch herauszufinden, was dir besser gefallen würde - eine typische Laufbahn als Arzt oder eine typische Laufbahn als Elektrotechniker. Denn darum gehts ja letztlich. Nicht um das Studium - das dauert ja nur ein paar Jahre.



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  3. #8
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    24.01.2009
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    Bauschamane
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    15.835
    Das ist doch alles nix halbes und nix ganzes. Geht schon damit los- wenn du unbedingt Medizin studieren wolltest (oder halt auch Pilot werden)- warum nicht gleich das Abi? Warum nicht z.B. eine Ausbildung als Notfallsanitäter, Bewerbung für eine Elektrikerlehre, wenn dir sowas Spass macht, du aber nicht weisst, ob das mit dem Studium so das Wahre ist?
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  4. #9
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    16.09.2020
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    4
    Liebe Forumsmitglieder,

    erst mal ein ganz großes Dankeschön für eure Zeit und ehrlichen Antworten. Besonders an xRambaZamba.
    Mir geht es mittlerweile auch schon ein bisschen besser. Ich glaube ich war einfach überfordert nach all der Zeit die Zulassung so ins "Gesich geschmissen" zu bekommen.

    Man darf glaube ich auch wirklich nicht das Wesentliche und Langfristige aus den Augen verlieren. Kurzfristig werde ich durch den Stress des Umziehens, Unterkunft finden, als Dorfkind in einer Millionenstadt zurecht kommen und natürlich all den Hürden im Studium mich durchbeißen müssen. Aber wie xRambaZamba schon sagt: Das wird in meinem Leben nur ein mittellanger Abschnitt sein. Viel länger ist der nach dem Studium, die Zeit in der man arbeitet.

    Als Arzt hat man danach so viele Möglichkeiten. Man kann Intensivmediziner in einer Maximalversorgungsklinik werden, Landarzt oder sogar „nur“ Amtsarzt mit sicherlich nicht mehr so hohem Gehalt, aber einem sehr (gut wahrscheinlich auf Dauer schon zu) entspannten Job. Und das so ziemlich an jedem Fleck dieser Welt.

    Also Pilot kann man „nur“ Flugzeuge fliegen und es ist sehr schwer an seinem Wunschort sesshaft zu werden. Also Elektrotechniker, wie davo sagt, kann man zum einen mit deutlich weniger Gehalt da stehen, zum anderen auch ganz schön durch die Welt gejagt werden, was Dienstreisen und so angeht. Und das Elektrotechnikstudium ist sicher viel weniger Auswendiglernerei, aber eben in anderen Punkten deutlich anspruchsvoller. Und Mathe war ich zwar immer gut, aber nie sehr gut oder hatte großen Spaß dabei. Höchstens wenn es mit Naturwissenschaft verknüpft war, wie im Physikunterricht. Und das passt ja dann eher beim Medizinstudium.

    Auch wenn im Studium mir sicher nicht alles super viel Spaß machen wird, denke ich, ist das schon die beste Wahl. Langfristig.

    Klar, man kann all dem was mir jetzt Sorgen macht, wie WackenDoc erwähnt hat, aus dem Weg gehen und einfach NotSan werden oder so. Aber dann muss man später 40h arbeiten um das zu verdienen was ein Arzt in weniger als der halben Zeit verdient und die Behandlung immer letztendlich den Arzt machen lassen (Spätestens da würde ich mir denken, dass ich das jetzt machen könnte, hätte ich damals bloß...).

    Und wie ihr sagt, ich unterschreibe nirgends einen Vertrag. Ich kann mich von heute auf morgen immer noch jederzeit umentscheiden und was anderes machen. Nur umgekehrt, wie judas4444 gesagt hat, wenn ich jetzt erst mal ein anderes Studium versuche, steht eine erneute Zulassung, mit als der Unsicherheit durch das neue Verfahren, in den Sternen.

    Ich denke, ich werde das Studium auf jeden Fall bis zum Ende des 1. Semesters durchziehen, komme was wolle. Dann kann ich problemlos zum Sommersemester zu vielen (klar nicht allen, weil ja noch kein WS ist) anderen Studiengängen wechseln. Und, ob ich das mache… Denke eigentlich nicht wirklich.

    Als jemand, der, bis auf Info-Tage, eine Uni noch nie von innen gesehen hat oder weg von den Eltern gezogen ist oder oder oder … sind halt die nächsten Monate ein Batzen tonnenschwerer Ungewissheit. Und ich bin glaube ich eher ein Typ für Kontrolle und manchmal sogar fast pedantisch/perfektionistisch. Erst recht nach dem Jahr Auszeit in der der Alltag komplett ohne Verpflichtungen zu 100% in meiner Hand lag. Dieser Kontrollverlust löst, so denke ich, in mir die Angst aus.

    Also, ich danke euch, für all eure ehrlichen und wirklich hilfreichen Antworten. Ich werde jetzt mal nach einer Unterkunft suchen, Infos zu den ersten Veranstaltungen einholen und der Ungewissheit die da vor mir schwebt eine Planung ins Gesicht schmeißen . Auch werde ich jetzt den Monat, der mir hier bei meinen Eltern noch bleibt, so gut es geht genießen und kaufe schon mal eine gute Webcam, für’s Videotelefonieren mit ihnen und meinen Freunden

    Ich wünsche euch allen, egal wie eure Zukunft aussieht, eine tolle und glückliche Zeit!

    Alles Gute!



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  5. #10
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    26.04.2016
    Beiträge
    33
    Den meisten Mitstudenten, die mit dir anfangen geht es ähnlich, bist also nicht alleine



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