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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Diamanten Mitglied
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    Du bist erst 1,5 Wochen dort - wäre mir viel zu anstrengend, dort noch über 5,5 Monate abzusitzen, nur damit die Zeit anrechenbar ist. Ich würd mir sofort eine andere Stelle suchen, dort natürlich genaue Infos einholen bzgl. der tatsächlichen Arbeitszeit, und dann sofort wechseln. Du verlierst dadurch 1-2 Monate für die Weiterbildung - aber dafür gewinnst du an Leben. Bis 19h oder noch länger im Krankenhaus zu hocken ist doch grauenhaft... da hat man ja überhaupt kein Leben.



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  2. #7
    Registrierter Benutzer
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    Klingt insgesammt nicht so gut, ist aber am Anfang in einer großen internistischen Abteilung nicht unüblich. Es ist normal, dass du dich überfordert fühlst, alles neu, hohe Taktzahl, gestresste Kollegen mit pampigen Antworten ...

    Von dem was du schreibst, hast du keine großen Fehler gemacht. Jeder muss für sich persönlich entscheiden, ob er sich das antuen will. Wenn die Kollegialität in der Abteilung stimmt, ist das schonmal eine gute Basis.

    Bei meiner ersten Stelle war es zu Beginn ähnlich, nach 6 Monaten hatte ich den Dreh raus, im Schnitt 20-30 Minuten später Feierabend, kein Briefstau etc.

    Ich würde auch wegen der Anerkennung der WB-Zeit 6 Monate durchziehen und Abwarten wie es sich entwickelt wenn du Dienste machen musst. Vl. sind auch gerade viele Stellen unbesetzt und deswegen die Belastung so hoch. Das gibt es in Kliniken immer wieder.
    Diskussionen mit Dienstärzten anderer Fachabteilungen wirst du aber immer und überall haben.

    Im Endeffekt ist es deine persönliche Entscheidung und beides ist nachvollziehbar. Nur weil du am Anfang viel arbeitest, heißt das nicht, dass dein privatleben für immer begraben ist. Hoffe ihr schreibt die Überstunden wenigstens auf.



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  3. #8
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    Zitat Zitat von anfaenger62 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe seit etwas mehr als 1,5 Wochen meine erste Stelle in der Inneren Medizin an einem kommunalen Haus angetreten (Gastroenterologie), komme direkt vom Studium.

    Zunächst bin ich 4 Tage bei einem Kollegen mitgelaufen und seit letzter Woche muss ich die Station mit 10 - 12 Patienten komplett alleine machen.
    (...)
    Kurzum ich fühle mich total überfordert, wir alle sitzen bis 19.00 Uhr da, selbst die erfahrenen Assistenten. Am Freitag sind wir fast um 19.45 Uhr gegangen.

    (...) Angehörige kommen den ganzen Tag oder rufen an, wollen Gespräche, es fehlen Befunde, die selbst bei Anforderung oft nicht kommen.

    Ich schlafe schlecht, komme kaum zur Mittagspause, wir alle arbeiten permanent durch und habe abends öfters Bauchschmerzen.
    Ach das habe ich auch mal gemacht in so einer kleinen Inneren Medizin mit Schwerpunkt Gastro. Auch direkt nach 2 Wochen bis zu 18 Patienten. Leider anfangs nicht so tolle Kollegen und Oberärzte. Die Fachärztin hatte keine Zeit und war schnell weg zur Funktionsdiagnostik, die Oberärzte waren auch nicht so toll. Nicht mal Kurvenvisite regelmäßig. Auch war eine Oberärztin sehr eigen, lebte in Vor-DRG Zeiten (z.B. nicht entgleisten Diabetes stationär einstellen) oder palliative Pat. die auf Entlassung drängten (Wunsch 1x noch zu Hause) weiter wegen grenzwertigen Natriumwerten halten. Außerdem schrie sie auf dem Flur und vor Patienten rum und machte die Visite bei offener Tür (wenn man sowas sieht-->schlechte Abteilung). Einige Kollegen waren jedoch wirklich top, immerhin.
    Bin auch erst ca. 19-20 Uhr (manchmal auch 22 Uhr) nach Hause, vor allem wegen Briefe. Auch habe ich noch nach 17 Uhr Zugänge noch gelegt/Gespräche geführt ohne irgendwas aufzuschreiben an ÜS (wegen Probezeit) und den Dienst entlastet. Elektive Patienten- und Angehörigengespräche (also nix akut lebensbedrohliches oder dringliches) muss man wirklich planen (z.B. 1h nachmittags), sonst wird man zu oft unterbrochen. Das Hinterhertelefonieren hinter Befunden/Diagnostik/Therapie, damit sie stattfindet ist echt nervig, manche fühlen sich dann auch direkt geärgert, wenn man nachfragt wann was läuft (ist ja nur ihr Job). Fand das ganze ebenso nervig, war eine Erfahrung und glücklicherweise nach 6 Monaten beendet.
    Geändert von daCapo (29.09.2020 um 17:59 Uhr)



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  4. #9
    Registrierter Benutzer
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    Also so wie das klingt wirst du die Probezeit sicher überstehen. Rausgeflogen sind bei uns nur die mit fachlich wirklich krassen Mängeln oder welche, die sexuell belästigend gegenüber dem Pflegepersonal aufgefallen sind.
    Dass man Dinge vergisst, die man theoretisch weiß, ist normal. Deshalb kann man das in einer ruhigen Minute nachlesen und alles ist paletti. Auch das vergessene MRT oder Atorvastatin bringt den Patienten nicht um und schadet dir (bis auf das bisschen Ärger mit dem Chef) erstmal wenig, solange es dabei bleibt.
    Die interdisziplinären Anfeindungen, insbesondere wenn es um Übernahmen und Konsile geht, gibt es leider in jedem Haus. Muss man ausblenden können und sich einfach klarmachen, dass es nicht gegen dich persönlich geht.
    Das mit den Arbeitszeiten ist natürlich sportlich. Besonders, weil ja auch die Altassistenten davon betroffen sind. An deiner Stelle würde ich erstmal abwarten, ob sich die Personallage verbessert (zwischen den Kollegen scheints ja ganz gut zu laufen) und falls nein, entsprechende Konsequenzen ziehen.

    Ah und zwecks den Gesprächen: WIr machen das immer so, dass wir eine Stunde am Tag (15-16 Uhr in der Regel) für Gespräche offen sind, entweder persönlich oder telefonisch. Wer das nicht schafft, muss sich halt damit arrangieren, dass tägliche Updates vielleicht doch nicht notwendig sind. Ausnahmen gelten natürlich z.B für präfinale Patienten oder für konkrete Fragestellungen wie die weitere häusliche/pflegerische Versorgung.



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  5. #10
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    Zitat Zitat von Rahmspinat Beitrag anzeigen
    Rausgeflogen sind bei uns nur (...) welche, die sexuell belästigend gegenüber dem Pflegepersonal aufgefallen sind.
    What the ... !? Mal aus Interesse: Wie darf man sich das vorstellen?



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