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  1. #6
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    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Sie ist aber im 3. Trimenon
    Die Frage lautet ja *Aussage zu denvFolgen einer Primärinfektion mit VZV*. Da steht nicht über den Bezug zu der Patientin aus dem Fall. Der einzige Bezug auf die ist in der Antwortmöglichkeit A. Und es ist tatsächlich so, dass wenn sie bis zur Geburt akut an Windpocken erkrankt, wird es wahrscheinlich intrauterin übertragen. Die Schwere der konnatalen Infektion wird dann durch den Zeitpunkt der Symptomeintritt bestimmt, das Neugebohre ist dann aber so oder so infiziert.



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  2. #7
    Unregistriert
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    Zitat Zitat von utopia95 Beitrag anzeigen
    Sie ist im 3. Trimenon und ich glaube, die Infektionsgefahr diaplazentar ist bei den meisten Herpesviren in der Zeit nicht mehr so hoch, die Gefahr besteht eher bei Infektion unter Geburt.
    in dem verlinkten Artikel steht eindeutig *intrauterin*. Auch in den anderen Quellen.



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  3. #8
    Unregistriert
    Guest
    Also die tatsache ist, dass bei einer primären Infektion in SS (so ist die Frage nähmlich formuliert) zu einer Übertragung auf dem Feten kommen kann. Dies führt zum Konnatelen Varizellensyndrom (u. a. zu narbigen Hautveränderungen segmental)



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  4. #9
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    Konnatales Varizellensyndrom (ca. 30% bei Infektion 5 Tage vor bis 2 Tage nach Geburt)

    --> Letztlich kommt es auch im 3. Trimenon zur Infektion, nur werden zeitnah von der Mutter gebildete AK diaplazentar übertragen., sodass es ohne Folgen bleibt. So begründet sich auch das konnatale Varizellensyndrom: Die Rest-Schwangerschaft ist zu kurz, um die AK noch zu übertragen, nachdem das Virus bereits übergetreten ist.

    AMBOSS-Kapitel zu Embryofetopathien durch Infektionserreger: https://www.amboss.com/de/wissen/Emb...ektionserreger

    --> 2. Sprechblase bei Perinatal: "Die Zeit bis zur Geburt reicht nicht aus, um ausreichend Antikörper gegen Varizellen auf das Kind zu übertragen."

    Ich denke, so lässt sich die Frage problemlos anfechten. Natürlich braucht es noch eine zitierfähige Quelle, der Pathomechanismus ist aber mMn eindeutig und nachvollziehbar.

    Hab da mal was vorbereitet, RKI ist ja doch recht zitierfähig: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt...zellen.html#fV

    Und ein Artikel im Ärzteblatt, da diverse Quellen einfach nur schreiben, eine intrauterine Infektion sei selten, nicht aber, dass es deswegen selten ist, weil fast alle schon IgG gg Varizellen haben. In der PDF des Artikels auf Seite 2 stehen die Häufigkeiten in Bezug auf Schwangere mit VZV-Erstinfektion (unter der Überschrift "Konnatale Varizellen")

    "Tritt die mütterliche Er-krankung innerhalb von vier bis fünfTagen vor beziehungsweise bis zuzwei Tagen nach der Entbindung auf,muß beimNeugeborenen in etwa 30Prozent der Fälle mit lebensbedroh-lich verlaufenden generalisiertenWindpocken gerechnet werden. Zudiesem Zeitpunkt wird das Kind mitder mütterlichen Virämie konfron-tiert, ohne daß schützende maternaleAntikörper vorhanden sind. Das Ri-siko schwer verlaufender generali-sierter Varizellen wird mit 20 Prozentangegeben."

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/17027/Varicella-Zoster-Virusinfektionen-waehrend-der-Schwangerschaft

    Es kommt also definitiv mit NICHT GERINGER Wahrscheinlichkeit zur Infektion, nur bleibt diese folgenlos, da die Entwicklung schon abgeschlossen ist und bei noch länger bestehender Schwangerschaft die mütterlichen IgG die Krankheit limitieren.
    Geändert von Uschi92 (07.10.2020 um 23:11 Uhr)



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  5. #10
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    Da die Mutter in der 35. SSW ist und es keineswegs sicher ist, dass sie das Balg wirklich bis zur 40. SSW in sich trägt kann man über die Infektionswahrscheinlichkeit keine genauen Angaben machen. Fakt ist aber, dass WENN sich das Kind infiziert und in der Zeit keine Antikörper übertreten, Antwort D absolut korrekt ist. Antwort D schließt außerdem nicht aus, dass die Infektion möglicherweise nur in einem geringen %-Satz eintritt, sondern nur WENN --> DANN!



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