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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Dunkelkammerforscher Avatar von freak1
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    Wobei man bei der Tumordiagnostik sagen muss, dass sind häufig keine Primärdiagnosen sondern gefühlt zu >80% VK. Die kommen ja mit entsprechender Bildgebung von Extern, kriegen hier höchstens prä-OP noch ein fMRT und dann wird das Ding rausgebaut.



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  2. #7
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    Zitat Zitat von FirebirdUSA Beitrag anzeigen
    Das ist doch Quatsch, auch die NCH operiert abseits großer Kliniken meist Wirbelsäulen. In der NRad gibt es an großen Kliniken natürlich auch einiges an Tumordiagnostik, im Idealfall sogar mit fMRT, DTI, Spektro ggf sogar zusammen mit der Nuk PET/CT oder MRT.
    Aber ohne Neuroonkologie am Standort wird es natürlich mehr in Richtung Stroke gehen (ist ja quasi die Nrad Basis)
    Alle von dir genannten Methoden werden bei uns im Haus durchgeführt. Dennoch nimmt diese Tumordiagnostik insgesamt einen relativ kleinen Teil des Fachgebietes ein. Wenn du in der NRad Klinikkarriere machen willst, kommst du heutzutage um Interventionelle Schlaganfalltherapie nicht rum, nicht zuletzt weil das gerade eine große Cashcow der NRad ist. Und wie viele Schlaganfallpatienten kommen im Schnitt auf einen Hirntumorpatient? Was sagt uns das über die thematische Zeitverteilung der Tätigkeit?

    Ich glaube nicht, dass man ohne weiteres eine NRad Stelle finden kann, in der man sich nur oder hauptsächlich mit Hirntumoren beschäftigen kann (Stellen mit überwiegend Forschungstätigkeit mal ausgenommen). Dafür sind die Hirntumore zu selten und die Zeit die sich ein Neuroradiologe mit einem einzelnen Hirntumorpatient beschäftigen muss zu gering.

    In der NCH dürfte so ein Vorhaben deutlich aussichtsreicher sein. Natürlich auch da nicht im Feldwaldwiesen-Krankenhaus.



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  3. #8
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    Ich hätte vielleicht dazu sagen sollen, dass ich bereits in einem Neuroonkologischen Zentrum arbeite und die NCh bei uns daher viele Tumore macht, wenn auch nicht ausschließlich, das ist klar. Ich weiß auch, dass man nicht direkt auf Tumore losgelassen wird, aber es ist schon mehr "Kernthema" als in der Neurologie. Dass man erstmal gar nicht in den OP kommt und wenn überhaupt mal eine Trepanation oder einen Shunt oder eben Wirbelsäulen-OPs macht, ist mir klar. Meine Überlegung geht einfach in die Richtung, dass ich aktuell denke, in einem rein internistisch orientierten Fach wie der Neurologie nicht gut aufgehoben zu sein (wie gesagt, habe schon früher an Chirurgie gedacht). Neuroradio und Neuropatho kommen für mich beide nicht in Frage, auch wenn das sicherlich sehr interessante Fächer sind.

    Im Grunde werde jetzt erstmal eh nichts tun können (Probezeit, kein Urlaub und Hospieren nach Dienst ist vermutlich nicht die schlauste Idee). Das Jahr Neuro werde ich auch voll machen und dann sehen. Ich kann im Zweifel ja wieder zurückwechseln, da sich beides anerkennen lässt und man für beides einen Intensivteil braucht. Wie realistisch es ist, dass ich tatsächlich rotieren darf, bin ich allerdings nicht sicher, da wir extremen Personalmangel haben und es tendenziell noch schlechter wird. Außerdem will ich mir jetzt noch keine Chancen verbauen, was Weiterbildungen usw. angeht...



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  4. #9
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    Das muss ich wohl nochmal richtig stellen. Ich meine nicht, dass ich nicht an die Uni will. Nur hat bei weitem nicht jede Neuro an der Uni eine eigene Neuroonko. Da muss man sich schon eine Uni suchen, die da einen Schwerpunkt mit drauf hat.



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  5. #10
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    das war mal...
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    Zitat Zitat von GelbeKlamotten Beitrag anzeigen
    Alle von dir genannten Methoden werden bei uns im Haus durchgeführt. Dennoch nimmt diese Tumordiagnostik insgesamt einen relativ kleinen Teil des Fachgebietes ein. Wenn du in der NRad Klinikkarriere machen willst, kommst du heutzutage um Interventionelle Schlaganfalltherapie nicht rum, nicht zuletzt weil das gerade eine große Cashcow der NRad ist. Und wie viele Schlaganfallpatienten kommen im Schnitt auf einen Hirntumorpatient? Was sagt uns das über die thematische Zeitverteilung der Tätigkeit?

    Ich glaube nicht, dass man ohne weiteres eine NRad Stelle finden kann, in der man sich nur oder hauptsächlich mit Hirntumoren beschäftigen kann (Stellen mit überwiegend Forschungstätigkeit mal ausgenommen). Dafür sind die Hirntumore zu selten und die Zeit die sich ein Neuroradiologe mit einem einzelnen Hirntumorpatient beschäftigen muss zu gering.

    In der NCH dürfte so ein Vorhaben deutlich aussichtsreicher sein. Natürlich auch da nicht im Feldwaldwiesen-Krankenhaus.
    Da hast du sicher Recht, aber auch in der NCH wirst du kaum nur Tumore machen (aus dem selben Grund).



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