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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
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    Genau nochmal zu Atana: Du wirst bei deinen Generalproben alle Infos auf Amboss finden, weil sie die noch reinschreiben, nach dem Examen. Die Realität ist leider anders.



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  2. #17
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    @xmn83: Danke für deine ausführliche Antwort. Das war genau das, was mich interessiert hat! Hast du erst bei der Examensvorbereitung angefangen mit Amboss zu lernen oder auch schon früher für die Klinik-Klausuren und so?

    Ich bin zwar erst im 2. klinischen Semester, aber am liebsten würde ich jetzt schon mit nichts anderem mehr außer Amboss lernen. Ist meiner Meinung nach didaktisch einfach viel besser und übersichtlicher aufbereitet als so ziemlich jedes Lehrbuch oder irgendwelche Vorlesungsfolien.



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  3. #18
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    Ich hab es immer wieder mal in der Klinik benutzt und bei manchen Klausuren auch zumindest teilweise mit gelernt. Ich hab es eher als Nachschlagewerk benutzt, so wie so ziemlich jeder
    Ich hab aber in der Klinik insgesamt nur so gelernt dass es zum bestehen reicht, bzw. mir die für mich wichtigen Themen rausgepickt und die unliebsamen Themen dann erst zum Stex aufgearbeitet. Noten zählen ja wirklich nirgendwo rein und von daher war es mir da ziemlich egal. Bin glaub Uni mässig ein 3er Kandidat nur bei den Stex´s war es mir wichtig. Daher hab ich eher mit Vorlesungen und Altklausuren gelernt hihi. Manchmal sogar mit Endspurt und einzelne Themen oder Fakten bei Amboss nachgeschlagen.
    Ist aber letztlich total egal, weil die Noten in der Klinik nach deinem Stex einfach komplett verschwunden sind. Lern lieber klinisch relevant und was dir Spaß macht und stress dich nicht wegen irgendwelcher Noten. Das bereust du nur.
    Aber Amboss lieben wirklich alle, macht bestimmt Sinn es vorher intensiver zu nutzen.



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  4. #19
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    Seit der "Examensreform" 2018 ist ja die Note 1 eine absolute Ausnahme, F2020 haben es 3 Leute von 3000 (1 Promille) und H2019 33 von 6000 (0,5%) eine 1 geschrieben. Dieses Examen wohl etwas mehr, so nach meinen Gefühl und wie es anderen Kommilitonen ging.

    Meine Theorie warum eine 1 so gut wie nicht planbar und selbst mit bester Vorbereitung eine 1 schlicht nicht sicher schaffbar ist:
    - Knüppelharte Nischenfragen, die nicht im Amboss stehen und selbst mit Fachliteratur (also nicht Lehrbüchern, sondern wissenschaftlichen Artikeln) erst nach einiger Recherche beantwortbar sind (dieses Examen mal Thyreoglobulin und den Wiederfindungstest als Beispiel angeführt)
    - Detailfragen, die auf Amboss nicht stehen. Beispiel H2020: Genau Genmutation des Wiedemann-Beckwith-Syndrom (in Amboss wird die genaue genetische Aberration nicht mal erwähnt) oder Therapie des Nasopharynxkarzinom, die in Amboss gar nicht korrekt dargestellt ist, weil das Nasopharynxkarzinom eine Ausnahme ist von den anderen HNO-Tumoren. Auskunftspflicht des vorbehandelnden Arztes bei Ausstellung eines Totenscheines (Offenbarungspflicht, nicht auf Amboss erwähnt) Also mit Amboss alleine konnte man diese Art diese Fragen definitiv nicht beantworten, mit einem guten Lehrbuch hingegen schon.
    - Einige Fragen mit nicht eindeutiger Fragestellung, wo man überhaupt nicht weiß, was genau gemeint ist (Fernmetastasierung Nasopharynxkarzinom) oder alle Antwortmöglichkeiten irgendwie nicht passen (Therapie Rheuma), wo selbst die Dozenten ihre Lösung 2x geändert haben.
    - Fragen, wo alles passen könnte, aber eine Antwortmöglichkeit eben mehr richtig ist als alle anderen. Beispiel: Miller Fisher vs GBS vs Botulismus.
    - Fallfragen: wenn man den Fall falsch interpretiert ist sind halt meist alle Fragen falsch.

    Mein Problem mit Amboss: Amboss vermittelt das Gefühl, dass man diese Spezialfragen, die ich oben angeführt habe, beantworten kann. Dies kann man tatsächlich in den Altfragen, im echten Examen jedoch nicht, weil Amboss die Spezialfragen nach dem Examen erst in Amboss nachergänzt und gelb hinterlegt. Das Impp stellt aber natürlich im Examen Spezialfragen, die in Amboss nicht stehen. Manchmal ist es in Amboss echt amüsant, wenn dann auf einmal ein komplett nebensächliches Detail markiert wird, weil das eben so ne Spezialfrage war.
    Geändert von wurstbrot1337 (23.10.2020 um 23:48 Uhr)



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  5. #20
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    100% was Wurstbrot sagt. Danke für diese perfekte Erklärung!



    Zitat Zitat von wurstbrot1337 Beitrag anzeigen
    Seit der "Examensreform" 2018 ist ja die Note 1 eine absolute Ausnahme, F2020 haben es 3 Leute von 3000 (1 Promille) und H2019 33 von 6000 (0,5%) eine 1 geschrieben. Dieses Examen wohl etwas mehr, so nach meinen Gefühl und wie es anderen Kommilitonen ging.

    Meine Theorie warum eine 1 so gut wie nicht planbar und selbst mit bester Vorbereitung eine 1 schlicht nicht sicher schaffbar ist:
    - Knüppelharte Nischenfragen, die nicht im Amboss stehen und selbst mit Fachliteratur (also nicht Lehrbüchern, sondern wissenschaftlichen Artikeln) erst nach einiger Recherche beantwortbar sind (dieses Examen mal Thyreoglobulin und den Wiederfindungstest als Beispiel angeführt)
    - Detailfragen, die auf Amboss nicht stehen. Beispiel H2020: Genau Genmutation des Wiedemann-Beckwith-Syndrom (in Amboss wird die genaue genetische Aberration nicht mal erwähnt) oder Therapie des Nasopharynxkarzinom, die in Amboss gar nicht korrekt dargestellt ist, weil das Nasopharynxkarzinom eine Ausnahme ist von den anderen HNO-Tumoren. Auskunftspflicht des vorbehandelnden Arztes bei Ausstellung eines Totenscheines (Offenbarungspflicht, nicht auf Amboss erwähnt) Also mit Amboss alleine konnte man diese Art diese Fragen definitiv nicht beantworten, mit einem guten Lehrbuch hingegen schon.
    - Einige Fragen mit nicht eindeutiger Fragestellung, wo man überhaupt nicht weiß, was genau gemeint ist (Fernmetastasierung Nasopharynxkarzinom) oder alle Antwortmöglichkeiten irgendwie nicht passen (Therapie Rheuma), wo selbst die Dozenten ihre Lösung 2x geändert haben.
    - Fragen, wo alles passen könnte, aber eine Antwortmöglichkeit eben mehr richtig ist als alle anderen. Beispiel: Miller Fisher vs GBS vs Botulismus.
    - Fallfragen: wenn man den Fall falsch interpretiert ist sind halt meist alle Fragen falsch.

    Mein Problem mit Amboss: Amboss vermittelt das Gefühl, dass man diese Spezialfragen, die ich oben angeführt habe, beantworten kann. Dies kann man tatsächlich in den Altfragen, im echten Examen jedoch nicht, weil Amboss die Spezialfragen nach dem Examen erst in Amboss nachergänzt und gelb hinterlegt. Das Impp stellt aber natürlich im Examen Spezialfragen, die in Amboss nicht stehen. Manchmal ist es in Amboss echt amüsant, wenn dann auf einmal ein komplett nebensächliches Detail markiert wird, weil das eben so ne Spezialfrage war.



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