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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Diamanten Mitglied
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    Das Risiko würde ich nicht eingehen...die Kirchen sind da sehr humorlos.
    Ein ehemaliger Oberarzt von mir hat seine langjährige Lebensgefährtin erst nach Weggang aus einer katholischen Klinik geheiratet, weil er schonmal geschieden war. Eine erneute Heirat hätte die fristlose Kündigung bedeutet.



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  2. #7
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
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    Zitat Zitat von Gro?erLiLaLauneB Beitrag anzeigen
    Ich bin aber kein Katholik, sondern Protestant. Sollte das nicht einen Unterschied machen?
    Das macht gar keinen Unterschied. Aus der Kirche auszutreten, verkraften Krankenhäuser in kirchlicher Trägerschaft nicht

    Du kannst aus der Kirche austreten und der Personalabteilung (die Dich fragen wird, warum es keine Kirchenzugehörigkeit gibt) sagen, dass Du nie getauft worden bist. Dann werden sie Dich vermutlich einstellen. Dann musst Du aber aufpassen, dass das Kirchensteuermerkmal beim Finanzamt schleunigst geändert wird und der Status "Kirchenmitglied" nicht an die Personalabteilung Deines zukünftigen Arbeitgebers weitergeleitet wird. Aber ich weiß nicht, wie das jetzt, wo man ja keine Papier-Lohnsteuerkarte mehr abgibt, geregelt ist.

    Ich habe den Mist in mehreren Bewerbungsanläufen durchexerziert und finde diese gesetzlich erlaubte Diskriminierung von Atheisten total daneben. Aber ich habe auf die Frage, ob nicht getauft oder ausgetreten, immer die Wahrheit gesagt, weil ich für diese widerlichen Kirchen nicht lüge. Das hatte jedesmal zur Folge, dass ich die Stelle, selbst wenn ich sie im Vorstellungsgespräch schon mündlich zugesichert bekommen habe, nicht bekommen habe.
    Seitdem bewerbe ich mich halt nicht mehr an kirchlichen Häusern, weil ich dieses Spielchen ja jetzt kenne und nicht immer wieder brauche.

    Zusammenfassung: jegliche Konfession ist ok. Nicht getauft worden zu sein ist auch ok; dann wird man halt als unschuldiges, armes Sünderlein angesehen. Aber aus einer christlichen Kirche ausgetreten zu sein ist too much für die kirchlichen Trägerschaften. Mal sehen, wie lange sie dieses unterirdische Spielchen noch treiben dürfen.
    Geändert von Relaxometrie (11.11.2020 um 22:56 Uhr) Grund: Grammatik



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  3. #8
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Relaxometrie Beitrag anzeigen
    Aber aus einer christlichen Kirche ausgetreten zu sein ist too much für die kirchlichen Trägerschaften.
    Das Argument ist dass man sich AKTIV gegen die Kirche entscheidet. Noch nie Mitglied heißt dass man einfach (noch) nicht zum Glauben gefunden hat. Aber ja, austreten ist zu viel.

    Ich weiß, das sind Grundsatzdiskussionen und die triggern bei ziemlich vielen Leuten offensichtlich. Aber du entscheidest dich selbständig und aktiv gegen eine Gruppe und findest es dann unfair wenn du bei denen keine Arbeitsvertrag bekommst?
    Mal ein fieses Beispiel: wer ein Reichsbürger ist und die BRD GmbH damit nicht anerkennt UND das aktiv als Mantra vor sich her trägt, der wird auch nicht verbeamtet werden. Total fies. Ich weiß. Und intolerant. Und unfair. Und ...

    Das mit den Eheschließungen ist wieder was anderes, ich hab das Gefühl dass es da Bewegungen gibt und viel weniger streng gehandhabt wird. Aber sich aktiv gegen die Kirche entscheiden und dann dort arbeiten zu wollen da sind sie allergisch. Vor allem wenn man es dann auch noch überall ausdrücklich sagt. Dann hält man halt mal sein Maul. Ein privater Träger wird auch allergisch wenn jemand ständig sagt dass man diese Krankenhausform aus zu tiefster Verachtung ablehnt.



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  4. #9
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    26.07.2020
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    214
    Das wäre eine krasse Benachteiligung von Katholiken - sobald man Mitglied in dem Verein ist dürfte man ja dann ein verfassungsrechtlich gesichertes Grundrecht nicht mehr ausüben.

    Finde es auch heftig, dass so was heutzutage überhaupt möglich ist. Vor allem angesichts der Tatsache, dass selbst Kliniken in so genannter kirchlicher Trägerschaft durch öffentliche, weltliche Quellen finanziert werden - da stellt sich mir ehrlich die Frage was das für einen Sinn haben soll oder wie sich die Kirche da genau einbringt. Vermutlich geht es nur darum möglichst viele Leute zur Zahlung von Kirchensteuer zu gewinnen. Aus welchem Grund auch immer ein moderner Staat an so was Interesse haben sollte.



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  5. #10
    Registrierter Benutzer
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    Semester:
    OA Psychiatrie/Psychosomatik
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    271
    Zitat Zitat von Relaxometrie Beitrag anzeigen
    Aber ich habe auf die Frage, ob nicht getauft oder ausgetreten, immer die Wahrheit gesagt, weil ich für diese widerlichen Kirchen nicht lüge. Das hatte jedesmal zur Folge, dass ich die Stelle, selbst wenn ich sie im Vorstellungsgespräch schon mündlich zugesichert bekommen habe, nicht bekommen habe.
    Naja, dieses Vorgehen würde ich eher einer gewissen Selbstdestruktivität zurechnen.

    Im Übrigen hängt es sicher sehr von der einzelnen Klinik ab: Ich wurde am katholischen Haus nicht nach meiner nicht mehr vorhandenen Landeskirchenzugehörigkeit befragt und wurde als OA eingestellt.



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