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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
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    Zitat Zitat von mbs Beitrag anzeigen
    Das wäre eine krasse Benachteiligung von Katholiken - sobald man Mitglied in dem Verein ist dürfte man ja dann ein verfassungsrechtlich gesichertes Grundrecht nicht mehr ausüben.

    Finde es auch heftig, dass so was heutzutage überhaupt möglich ist. Vor allem angesichts der Tatsache, dass selbst Kliniken in so genannter kirchlicher Trägerschaft durch öffentliche, weltliche Quellen finanziert werden - da stellt sich mir ehrlich die Frage was das für einen Sinn haben soll oder wie sich die Kirche da genau einbringt. Vermutlich geht es nur darum möglichst viele Leute zur Zahlung von Kirchensteuer zu gewinnen. Aus welchem Grund auch immer ein moderner Staat an so was Interesse haben sollte.
    Nicht nur das. Es gibt auch Leute (wie mich), bei denen verwaltungstechnisch die sexuelle Orientierung ein Problem sein kann. Eine gleichgeschlechtliche Ehe ist nämlich auch gegen das Kirchenrecht und damit ein fristloser Kündigungsgrund. Wie die Lage für Abtreibungsbefürworter aussieht, kann ich nicht genau sagen, glaube, es ist auch da eher mau.



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  2. #12
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    Zitat Zitat von anignu Beitrag anzeigen
    Das Argument ist dass man sich AKTIV gegen die Kirche entscheidet. Noch nie Mitglied heißt dass man einfach (noch) nicht zum Glauben gefunden hat. Aber ja, austreten ist zu viel.

    Ich weiß, das sind Grundsatzdiskussionen und die triggern bei ziemlich vielen Leuten offensichtlich. Aber du entscheidest dich selbständig und aktiv gegen eine Gruppe und findest es dann unfair wenn du bei denen keine Arbeitsvertrag bekommst?
    Mal ein fieses Beispiel: wer ein Reichsbürger ist und die BRD GmbH damit nicht anerkennt UND das aktiv als Mantra vor sich her trägt, der wird auch nicht verbeamtet werden. Total fies. Ich weiß. Und intolerant. Und unfair. Und ...
    Sehr ich anders. Ich gehe mit den christlichen Werten d'accord (wie so ursprünglich gemeint sind, also Nächstenliebe etc., nicht die Diskriminierung von sexuellen Minderheiten o.ä.). Ich bin aber nicht bereit, deshalb einen hohen zweistelligen Betrag im Monat zu zahlen und deshalb ausgetreten.

    Und deshalb soll ich nicht als Arzt arbeiten, obwohl sich die kirchlichen Häuser aus genau den gleichen Töpfen finanzieren wie die weltlichen? Der Beruf hat NULL mit Religion zu tun. Wenn ich mich als Religionslehrer bewerben würde, wäre das natürlich was anderes , aber so?
    Ich dachte auch eigentlich, das Thema wäre gerichtlich inzwischen durch. Es gab doch inzwischen schon mehrere Urteile, dass kirchliche Arbeitgeber nur religiöse Regeln für ihre Angestellten aufstellen dürfen, wenn diese auch in irgendeiner Form mit Religionsvermittlung zu tun haben.



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  3. #13
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von anignu Beitrag anzeigen
    Das Argument ist dass man sich AKTIV gegen die Kirche entscheidet. Noch nie Mitglied heißt dass man einfach (noch) nicht zum Glauben gefunden hat. Aber ja, austreten ist zu viel.

    Ich weiß, das sind Grundsatzdiskussionen und die triggern bei ziemlich vielen Leuten offensichtlich. Aber du entscheidest dich selbständig und aktiv gegen eine Gruppe und findest es dann unfair wenn du bei denen keine Arbeitsvertrag bekommst?
    Mal ein fieses Beispiel: wer ein Reichsbürger ist und die BRD GmbH damit nicht anerkennt UND das aktiv als Mantra vor sich her trägt, der wird auch nicht verbeamtet werden. Total fies. Ich weiß. Und intolerant. Und unfair. Und ...
    Das heißt, wenn ich privat lieber mit der Bahn fahre, dann darf ich nicht mehr bei Mercedes arbeiten? Voll gerecht.



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  4. #14
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    Wenn Du die Zeit, den Nerv und im Notfall eine Alternative hast, kannst Du es ja drauf ankommen lassen.
    Generell würde ich mir die Frage stellen, inwiefern ich Lebenszeit in eine Institution investieren will, die ich im Grunde verachte.



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  5. #15
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
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    Zitat Zitat von rafiki Beitrag anzeigen
    Naja, dieses Vorgehen würde ich eher einer gewissen Selbstdestruktivität zurechnen..
    Mit "immer die Wahrheit gesagt" meinte ich nur, dass ich auf die Frage, warum auf der Lohnsteuerkarte kein Kirchensteuermerkmal eingetragen sei, geantwortet habe, dass ich aus der Kirche ausgetreten sei. Ich hätte ja auch lügen können: "ich bin nicht getauft" wäre die für mich zielführendere Antwort gewesen, wäre aber gelogen. Über die Kirche gewettert habe ich in solchen Situationen in keinster Weise.



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