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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Salut a tous,

    ich bin gerade im PJ und habe ein BWL Studium plus Jura Master in der Tasche.
    Gibts hier Leute mit ähnlichem Lebensweg und welche Karrieren habt ihr dann eingeschlagen?

    Wenn es nach mir ginge, heißt das entweder ein angenehmes Fach (habt ihr Vorschläge / Empfehlungen? Chirurgie definitiv nicht.... Operative Derma und Arbeitsmedizin finde ich interessant) oder eine Möglichkeit meine Kombi-Fähigkeiten gezielt einzubringen?

    Je gezielter der Vorschlag desto mehr freue ich mich (Beratung war ich schon und hab ich schon auf dem Schirm) - am besten von jemanden, der den Weg selbst schon gegangen ist und nicht nur frei kommentiert...

    Merci!



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  2. #2
    Diamanten Mitglied
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    Deine Vorkenntnisse sind IMHO für eine Niederlassung in jedem Fach wertvoll. Allgemeinmedizin ist also eine naheliegende Option.

    Nachdem Management, Qualitätssicherung, Verwaltung bei Labormedizin besonders bedeutsam sind, wäre das auch eine Option. Ist allerdings ein sehr spezielles Fach, in dem man unbedingt man hospitiert haben sollte, bevor man es näher in Erwägung zieht. (Viele Fachärzte sehen die Zukunft des Fachs eher negativ, und/oder bedauern den großen betriebswirtschaftlichen/administrativen Fokus.)

    Ansonsten stellt sich die Frage ob es überhaupt sinnvoll ist, ein Fach nach deinen Vorkenntnissen auszuwählen. Die hast du ja schon erworben, daran kannst du jetzt nichts mehr ändern. Sinnvoller wäre es IMHO, unter allen Medizin-Optionen die auszuwählen, die dir am besten gefällt. Und das ist dann halt eine andere Frage.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Sinnvoller wäre es IMHO, unter allen Medizin-Optionen die auszuwählen, die dir am besten gefällt. Und das ist dann halt eine andere Frage.
    Richtig. Ich bin Physiker und mache Auge (okay, Physik-Kenntnisse sind gerade in diesem Fach nicht verkehrt), aber man sollte eine Spezialisierung auswählen, die einem an erster Stelle wirklich gefällt. Und natürlich realistisch bleiben. "Operative Derma" gibt es als Fach nicht und in den meisten seriösen Kliniken dürfen Assistenten 1) nicht am Anfang der WB operieren und 2) keine komplizierten Eingriffe wie große Plastiken etc. machen. Meine Freundin ist Dermatologin und wenn du das Fach nur wegen des angenehmen Lebens als FA machen möchtest, kann ich dir definitiv davon abraten. Ganz abgesehen davon, dass die Derma-Plätze jetzt nicht zahlreich vorhanden sind. Zudem viele vor der Derma-Stelle 1-2 Jahre Innere oder Chirurgie machen müssen. Und Chirurgie schließt du ja definitiv aus. Ob da "operative Dermatologie" so toll wäre?

    Und warum gilt Arbeitsmedizin hier im Forum bei vielen als die BWL-Alternative bei Nicht-Medizinern? Man weiß quasi nicht was man machen möchte, also nimmt man BWL/Arbeitsmedizin. Mag entspannt sein, aber wenn man ein Fach nur deswegen macht, kommt wie bei allen anderen Sachen nur Mist raus.



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  4. #4
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    So einen ganz herausragenden Vorteil werden dir die BWL/Jurakenntnisse in keiner Fachrichtung bringen.

    Deswegen sehe ich es auch immer kritisch, wenn Leute denken, sie müssten neben Studium oder Weiterbildungszeit unbedingt noch nen MBA oder sonst was machen. Das bringt in der Regel nur was, wenn man ein ganz konkretes Ziel hat, das man damit erreichen will. Die Vorstellung „BWL-Kenntnisse sind immer wichtig und gut für die Karriere“ geht meistens nicht auf und man stellt fest, dass es reine Zeitverschwendung war.

    Und ganz ehrlich, so viel praktisch sinnvolles lernt man im BWL Studium doch gar nicht. Bei der Niederlassung mag man anfangs ein paar Vorteile haben gegenüber jemandem, der von wirtschaftlichen Dingen wirklich überhaupt keinen Plan hat, aber das ist nicht kriegsentscheidend.

    Ich würde mir die Fachrichtung daher auch einfach nach Interesse raussuchen. Oder eben doch bei der UB einsteigen, wenn du da eh schon einen Fuß in der Tür hast.



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    ..... Ich hatte in der operativen Derma famuliert - gefiel mir ganz gut. Bin derzeit in der Chirurgie im PJ und da ist mir definitiv der körperliche Anteil zu hoch und der intellektuelle zu gering. Arbeitsmediziner gibts viele glückliche Menschen in meinem Umfeld bei denen ich mal mitgelaufen bin und da ich aus der Beratung viele Betriebsbegehungen und Prozessoptimierungen schon kenne, wäre die medizinische Perspektive darauf ein anknüpfen...

    Aber ich höre da raus, das ihr alle in der Medizin geblieben seid und nicht viele Kontakte außerhalb der klassischen Karrierewege habt. Oder tummeln sich hier noch Leute, die Krankenhäuser bauen?



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