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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Nachdem ich nun schon alle Themen und Beiträge zu dieser Thematik durchforstet habe, würde ich gerne noch mal einen aktuelleren Thread zu dieser Frage eröffnen. Gibt es hier Leute, die auch zwischen diesen beiden Fächern standen? Wenn ja, wie habt ihr euch letztendlich für das ein oder andere Fach entschieden? Ich stehe momentan kurz vorm PJ und muss mich nun zumindest entscheiden, wo ich mein Wahltertial machen soll. Die Päd kenne ich aus Famulaturen nun schon etwas besser, die KJP reizt mich allerdings auch schon sehr lange. Vielleicht kann ja jemand ein paar Tipps oder Erfahrungswerte zu den beiden Fächern geben bzw. zu der Entscheidung zwischen diesen Fächern. Ich wäre für jeden Beitrag dankbar, gerne sonst auch als PN.
    LG



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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Zilia
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    Hallo anja21,

    ich arbeite derzeit zwar nicht in einem der von Dir genannten Fachgebiete, habe aber während des Studiums eine KJP-Famulatur gemacht. Hier war z. B. der damalige Oberarzt sowohl Pädiater als auch Kinder- und Jugendpsychiater.

    Ich würde Dir empfehlen, für das PJ Pädiatrie zu wählen. Da lernst Du gründlich das Untersuchen von Kindern (die Du in der KJP auch bei Aufnahme körperlich untersuchen musst) und erhöhst Deine Chancen auf eine Assistenzarztstelle, falls Du doch Pädiaterin werden willst. Grade in begehrten Großstädten ist es sehr schwer, eine Pädiatrie-Stelle zu bekommen; wenn Du ein Päd-Tertial vorweisen kannst, sind Deine Chancen besser. Auch in der KJP bist Du mit einem Pädiatrie-Tertial sehr willkommen.

    Ich wusste gar nicht, dass man ein Wahltertial in der KJP verbringen kann.
    Eine andere Variante wäre, wenn Du dich doch eher für KJP interessierst, ein Psychiatrie-Tertial zu absolvieren, was naturgemäß wahrscheinlich in der Erwachsenenpsychiatrie erfolgen würde, was ja schon anders ist.
    Willst Du Dir aber Chancen in der Pädiatrie aufrechterhalten, empfehle ich Dir ein Pädiatrie-Tertial.

    LG, Zilia
    "A word is dead/When it is said/Some say/I say/ It just/Begins to live/That day." (Emily Dickinson)



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  3. #3
    Diamanten Mitglied Avatar von vanilleeis
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    Ich arbeite in der KJP und würde Dir für das PJ auch zu Pädiatrie raten, da Dir somatische Erfahrungen in der KJP sehr helfen. Außerdem kannst Du als PJler in der KJP nicht wirklich viel alleine machen



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    Ich bin zwar kein KJPler, jedoch als Kinderarzt mit einer solche Fachärztin verheiratet, habe also vermutlich einen ganz guten Vergleich. Vorweg: ja, wenn man vielleicht eine Pädstelle sucht, ist es sinnvoller, dort auch das Tertial zu absolvieren. Ob man in der KJP weniger lernt, dessen bin ich mir gar nicht so sicher - man lernt nur etwas anderes und auch nur dann, wenn man ein Umfeld findet, das einem auch etwas beibringt. Es ist gerade in der KJP in höchstem Maße von einzelnen Personen abhängig, die einen dann auch mal was machen lassen.

    Ansonsten halte ich die beiden Fächer für kaum vergleichbar. Pädiatrie ist stark internistisch geprägt plus - gerade in der Niederlassung - einer gehörigen Portion Sozialmedizin. Es gibt auch nach dem Facharzt noch haufenweise Möglichkeiten sich auszurichten Richtung invasiv/Klinik (Intensivmedizin, Neonatologie, Onkologie) oder wenig invasiv/Niederlassung (Pulmo, Gastroenterologie, Psychosomatik, ...).
    Eine somatisch fitte Kinder- und JugendpsychiaterIn zu finden, scheint eher die Ausnahme: je nach Klinik gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Neuropädiatern, ansonsten werden relevante somatische Fragestellungen nicht immer ausreichend bearbeitet. Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Erfahrungen aus dem Fremdjahr (Pädiatrie, Neurologie, Psychiatrie; Innere geht glaube ich auch) mit zunehmendem Alter wieder verblassen. Gleichzeitig platzt mir regelmäßig die Hutschnur, wenn Pädiater sich einbilden, nach einem Wochenendkurs Schamanentum fundierte kinder- und jugendpsychiatrische Diagnosen und Therapien anbieten zu wollen. Nicht zu unrecht geht es während der Weiterbildung stark um die therapeutische Ausbildung, sei es Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie, das kann man nicht in kurzer Zeit lernen und der Aufwand ist - wenn man gut werden möchte - schon beträchtlich.

    Deshalb ist das vielleicht eine gute Empfehlung: PJ-Tertial Pädiatrie, dann in der KJP anfangen. Wenn es dir dort gefällt, kannst du dort bleiben und ansonsten nach einem halben oder einem Jahr problemlos zu den Pädiatern wechseln.



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Herzlichen Dank für eure Rückmeldungen und Tipps! Werde mich dann fürs PJ für die Pädiatrie bewerben



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