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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
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    Eine nicht ärztliche Person die Routine Echos oder sonos macht halte ich für nicht so problematisch. Wichtig wäre es, dass man die ärztlichen Kollegen in diesen Bereichen trotzdem ausbildet, und zwar besser als aktuell. Sonos etc nerven mich oft wenn viel zu tun ist und ich würde sie gerne an jemanden verlässlichen abgeben. Wenn was unklar ist kann ich mit drauf schauen..



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  2. #12
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    Zitat Zitat von DrSkywalker Beitrag anzeigen
    Eine nicht ärztliche Person die Routine Echos oder sonos macht halte ich für nicht so problematisch. Wichtig wäre es, dass man die ärztlichen Kollegen in diesen Bereichen trotzdem ausbildet, und zwar besser als aktuell. Sonos etc nerven mich oft wenn viel zu tun ist und ich würde sie gerne an jemanden verlässlichen abgeben. Wenn was unklar ist kann ich mit drauf schauen..
    Du kannst wie gesagt viele Teiltätigkeiten aus dem Arztberuf rausschneiden und dann auf Handlanger übertragen. Das kannst du bei fast allen Berufen machen inkl. Ingenieuren, Informatikern, Handwerkern, Krankenschwestern machen - wenn man ein Interesse daran hat, diese Menschen zu entwerten und durch kostengünstigere Fließbandarbeiter ersetzen will, die eine Sache beherrschen und sonst nix und total von dir abhängig sind.



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  3. #13
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    Zitat Zitat von urinbeutel Beitrag anzeigen
    In den USA ist das ein Thema wo nurse practitioner und pa teils eigenständig praktizieren oder unter Aufsicht ärztliche Aufgaben machen. Hier verdient man an der Klinik ohnehin so wenig dass man kaum gedumped werden kann. Im ambulanten Sektor sehe ich die Gefahr eher nicht da deckelung durch kassensitze
    So ist es. Wäre viel zu teuer alle Aufgaben von Ärzten erledigen zu lassen.

    Zitat Zitat von cartablanca Beitrag anzeigen
    Naja, Assistenzärztin Helga kanns jedenfalls auch nicht und wirds auch nicht lernen so lange CTA Franzi ständig im OP steht und Helga Stationsarbeit macht. Ist ja auch ganz praktisch. So kann man Helga, die eigentlich offene Herz OPs lernen wollte, schön abhängig machen. Einer muss ja die Dienste schieben.
    Herz-Thoraxchirurgie ist ein ganz eigenes Fach. Da gibt es bereits einen Thread zu. Eine Stelle wird man sicherlich irgendwo finden können. Immer auch das Positive sehen.

    Zitat Zitat von cartablanca Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt, weiß ich nicht was daran überheblich sein soll, wenn man darauf besteht, dass getroffene Abmachungen wie die Weiterbildung zu der Arbeitgeber verpflichtet sind, eingehalten werden. Ich sehe aber deinen Versuch dich über mich zu "heben".
    Joa, das kommt öfter mal vor. Das kann man auch positiv formulieren: Offen, selbstständig, voller Eigeninitiative, eigener Planungen und voller Überraschungen.

    Zitat Zitat von DrSkywalker Beitrag anzeigen
    Eine nicht ärztliche Person die Routine Echos oder sonos macht halte ich für nicht so problematisch. Wichtig wäre es, dass man die ärztlichen Kollegen in diesen Bereichen trotzdem ausbildet, und zwar besser als aktuell. Sonos etc nerven mich oft wenn viel zu tun ist und ich würde sie gerne an jemanden verlässlichen abgeben. Wenn was unklar ist kann ich mit drauf schauen..
    Sehe das genauso, es gibt zu viele Sonos uvm und zu wenig Ärzte. Ein guter Bekannter von mir hat seine Carotisdoppler auch bei einer MTA gelernt.



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  4. #14
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    Ich sehe die Entwicklung auch kritisch, vor allen weil die Ausbildung darunter leidet. Ich kenne auch viele einfache Routinesachen, die ich gerne delegieren möchte.

    Wir Ärzte sind aber ein stückweit an dieser Entwicklung selbst schuld. Mein wirklich subjektiver Eindruck von der ambulanten Medizin ist, dass es sich mehr und mehr zu einer Managementtätigkeit wandelt. Ich spreche nicht von den Ärztlich geführten Einzel- oder Gemeinschaftspraxen. Die Inhaber vor allem der größeren MVZ haben meiner Erfahrung mehr die Zahlen als die Patienten im Kopf und betreiben die Ambulanz mehr als Hobby.

    Wir haben einen PA in der Praxis an den wir die Dokumentation, Terminvergabe und Formulararbeiten delegieren. Aber den Arzt ersetzen wird nicht funktionieren.



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  5. #15
    Diamanten Mitglied
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    Was hier im Kern kritisiert wird ist doch die zunehmende Unfähigkeit und der Unwillen der Kliniken ihre WBA auszubilden. Das Resultat ist oben beschriebenes. Aber vorsicht, das ist hier im Forum ein unbeliebtes Thema. Bald kommt ein wütender OA um die Forumecke und betont, dass ER aber sehr wohl sehr gut weiterbilde und die Schuld bei den dummen und faulen WBA zu suchen ist. Mag im Einzelfall stimmen, häufig scheitert es aber doch an dem schieren Unwillen der Oberen sich für die "Unteren" zu investieren.

    So frustran es klingt, hier meine paar Weisheiten für die Zukunft:
    1. Überlasse nicht deinem Weiterbilder deine Weiterbildung, sondern übt euch in Selbststudium. Selber Sonos machen und wenn es nur eines pro Tag ist, ist den Aufwand am Ende wert.
    2. Nötige den Weiterbilder dazu dir Fortbildungen zu bezahlen oder sie zu bezuschussen, dass kann gerade am Anfang die Scheu vor Funktionsdiagnostik nehmen
    3. Wechsel die Klinik wenn sie dich überdurchschnittlich lang in Stationsrotationen hält, gerade in der Chirurgie würde ich mir das nicht bieten lassen. Dafür gibt es einfach zu viel Angebot.
    4. Klinikzeit als Lehrjahre akzeptieren. Es gibt nach hinten raus genug Möglichkeiten Geld zu verdienen (KV-Notdienst, NA-Dienste, Praxis, usw.)
    5. Lasst euch keine Angst vor irgendwelchen angelernten Sono-Assistenten oder sonstirgendwelchen Funktionsassistenten machen. Wie oben schon erwähnt, dem 0815 Patienten zu erklären wie er nun in das Mundstück blasen, auf dem Fahrrad treten oder auf dem Echostuhl sitzen soll ist keine höchst akademische Aufgabe. Damit ersetzt man keinen Arzt. Am Ende muss man aus den ganzen Befunden auch eine schlüssige Konsequenz ziehen und da braucht es dann eben doch den Arzt.



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