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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
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    Es gibt eine Zusatz-Weiterbildung Manuelle Medizin.

    Bzgl. Arbeit in einer orthopädischen Rehaklinik hab ich keine Ahnung (in der Neuroreha, wo ich famuliert habe, war es viel Bürokratie, aber nicht extrem viel Bürokratie), aber in den Akutkrankenhäusern, in denen ich bisher war, haben die PMR-Ärzte primär entschieden, welcher Patient welche Therapien bekommt, und das in der Regel sehr wenig individualisiert. Für mich wärs nichts.



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  2. #12
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    Also kann man eher davon ausgehen, dass man in dem Fach keine Chance hätte möglichst viel praktisch zu arbeiten? Wofür machen die dort dann die Ausbildung in Manueller Medizin?



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  3. #13
    Diamanten Mitglied
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    Man kann ja auch in einer Praxis arbeiten. Einfach mal logisch über die Möglichkeiten nachdenken.



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  4. #14
    irgendwo dazwischen
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    Zitat Zitat von mbs Beitrag anzeigen
    Was ich an Physikalischer und Rehabilitativer Medizin interessant fände wäre Manuelle Medizin. Der Gedanke mit den bloßen Händen ohne jegliches Equipment einen großen Unterschied machen zu können ist absolut faszinierend, kenne auch einige Leute denen das extrem geholfen hat.

    Wenn man sich die Tätigkeitsinhalte dieses Fachgebiets im Logbuch ansieht scheint das jedoch eine untergeordnete Rolle zu spielen. Machen das in der Praxis dann doch eher Physiotherapeuten? Hätte man als Mediziner überhaupt die Option vor allem mit Manueller Medizin und ähnlichem, also vor allem praktisch am Patienten, zu arbeiten? Oder ist die Arbeit in einer Rehaklinik immer unausweichlich mit extrem viel Bürokratie verbunden?
    Wie schon geschrieben, für manuelle Therapie brauchst du nicht den Reha-Mediziner, wobei das viele machen und irgendwie voraussetzen, sondern die entsprechende Weiterbildung, die jeder Facharzt machen kann. Letzten Endes ist es, neben dem recht langen Kurs, halt Übungssache. Du musst selbstständig an den Pat. üben und lernen, geht natürlich deutlich besser, wenn man noch jemanden im Haus hat, der das kann und ein Auge drauf hat. Ich fand es toll, hab 2 Kurse gemacht, hatte Oberarzt mit goldenen Händen. Leider hab ich die nicht und die Fingerpolyarthrose meiner Oma "geerbt", so dass ich das Thema für mich abgehakt habe. Gibt hier aber Kollegen im Haus, die es machen, wo ich Pat. hinschicken kann.

    Der Reha-Mediziner wird oft "kleiner Orthopäde" genannt, oft etwas abschätzig. Letzten Endes hast du ne menge Möglichkeiten, viele machen Richtung manuelle Medizin, konservative Ortho mit Akupunktur, Neuraltherapie, Schmerztherapie usw. Leider wird es in der Praxis immer noch mies bezahlt. Andererseits hab ich von 3 orthopädischen Praxen Angebote bekommen, einzusteigen, sobald ich FAcharzt hab. Du hast dann z.B. größeres Budget für KG und Physio und die Ortho/Unfallchirurgen wissen halt auch, dass sie nicht alles operieren können und nicht jeder, den sie operieren, wird gut. Da sind sie für die konservativen Kollegen (die gefühlt leider aussterben) recht hilfreich. Hab aber auch schon Kollegen gehabt, die sich mit Allgemeinmediziner zusammentun und halt in Richtung Prävention gehen. In der neurologischen und kardiologischen Reha hab ich bisher eher die entsprechenden fachärztlichen Kollegen gesehen, weniger Rehamedizin, aber Rehabilitation umfasst ja alles.

    Zur Bürokratie ... ja, es ist verdammt bürokratisch, aber zumindest in den beiden KLiniken, wo ich gearbeitet habe, war trotzdem genug Zeit für die Pat. Wie schon geschrieben, Aufnahme 1h ... wo hat man dazu noch die Gelegenheit. Viele Pat. sind dafür sehr dankbar, dass sie sich wirklich mal "ausko.." können und bei weitem nicht alle brauchen diese Stunde, oft schaffe ich Briefdiktat in der Zeit, bei manchen komplizierten FÄllen hab ih auch mal 1.5h gebraucht. Geht auch nicht jede Woche, aber eben oft.

    Da manuelle Therapie bei mir nicht geht, wirds bei mir z.B. eher in RIchtung Mind Body Medizin gehen (Uni Essen-Duisburg), da gehts um resourcenorientierte Medizin bei chron. Kranken, also eher gucken, was geht und das fördern, statt immer nur zu sehen, was nicht geht. Ist ein komplexes Programm. Möglichkeiten als Reha-Mediziner hat man aber genug, sowohl in Kliniken, als auch niedergelassen in der Praxis, wenn man sich erstmal damit beschäfigt (bin ja auch nach 3 Jahren Ortho/Unfall erst rübergewechselt).
    Miss you Mum



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  5. #15
    gamo lefuzi nibe
    Mitglied seit
    25.10.2009
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    Wie ist denn eigentlich die Bezahlung in den Reha-Kliniken? Ich habe von einer Kommilitonin gehört, dass sie ein Grundgehalt bekommt, was sehr deutlich unter dem Niveau ist, was man im Aktukrankenhaus bekommt. Ist das eher die Regel oder die Ausnahme?



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