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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Also ihr müsst echt lernen, strukturierter zu denken.

    Du bist in Quarantäne, was bedeutet, dass du dich zu Hause aufzuhalten und keinen Besuch zu empfangen hast. Ziel ist es die Verbreitung einer ansteckenden und gefährlichen Krankheit zu verhindern. DAS ist die Grundlage. Du hast 14 Tage Quarantäne.

    Jetzt gibt es dazu Ausnahmen, die dir erlauben, deine Wohnung zu verlassen. z.B. eigene Arztbesuche, sogar ggf. Hund gassi führen. Das muss man mit seinem Gesundheitsamt absprechen und ist an Auflagen gebunden.

    Eine weitere Ausnahme ist medizinisches Personal WENN DIE VERSORGUNG DER PATIENTEN NICHT ANDERWEITIG SICHERGESTELLT WERDEN KANN. Also wenn es so viele patienten gibt und so wenig Personal, dass es mehr Schaden anrichtet, wenn du zu Hause bleibst als wenn du arbeiten kommst. Auch dazu gibt es Auflagen.

    Aber in dieser ganzen Zeit bist du weiter potenziell ansteckend und unter Quarantäne. Also nix noch mal eben im Supermarkt das Abendessen mitnehmen.

    Wenn jetzt unklar ist, ob du überhaupt gebraucht oder nicht gleich sogar weggeschickt wirst, dann widerspricht das ja der Ausnahmeregelung. Umgekehrt würde ein Schuh draus- dass man dich kontaktiert, wenn doch die Hütte brennt.

    Tanken ist ne blöde Sache. Vermutlich würde das Gesundheitsamt das tatsächlich genehmigen wegen geringem Risiko und zweckmäßigster Lösung. Wichtig : Versuch das mit dem GA zu klären- vielleicht darfst ja Sonntag nacht über den Nachtschalter tanken und zahlen. Die Nutzung von Öffis ist wohl sogar erlaubt- aber nicht zweckmäßig.

    Stunden abgezogen bekommen für "krank von Arbeit" geht gar nicht. Die Reststunden für einen vollen Tag müssen gutgeschrieben werden. Und ich würde mich auf keinen Fall drauf einlassen, dass man mir für "Arbeit trotz Quarantäne" noch Stunden abzieht- und am besten sich der AG noch den Lohnausfall erstatten lässt. Wie gesagt- offiziell bist du ja in Quarantäne und hast nicht "überstundenfrei weil nicht genug Arbeit" (letzteres hatten wir z.B. im Lockdown und wir haben eine entsprechende Dienstanweisung für den 21.12.-8.1., dass falls wir lockdownbedingt wenig zu tun haben, unsere Überstunden abzubauen haben)
    This above all: to thine own self be true,
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    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  2. #17
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    Wobei ich noch einwerfen möchte, dass die Gesundheitsämter auch unterschiedliche Strategien haben- manche verordnen für 10 Tage Quarantäne, andere für 14 Tage. Daher finde ich es nicht toll, dass man hier so ein schlechtes Gewissen gemacht bekommt...
    Geändert von sweetashoney (13.12.2020 um 14:05 Uhr)



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  3. #18
    Diamanten Mitglied Avatar von vanilleeis
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    Meine Güte, lies Dir doch einfach die Regelungen des RKIs durch. Dass die Gesundheitsämter teilweise undifferenzierte und abweichende Infos rausgeben, ist doch mittlerweile allgemein bekannt.

    Und Wacken: Danke. Ich denke ausreichend strukturiert. Manche Ideen sind nur einfach so dumm/naiv/obrigkeitshörig, dass die Zeit für einen längeren Post einfach rausgeworfene Lebenszeit ist



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  4. #19
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    Zitat Zitat von WackenDoc Beitrag anzeigen
    Stunden abgezogen bekommen für "krank von Arbeit" geht gar nicht. Die Reststunden für einen vollen Tag müssen gutgeschrieben werden. Und ich würde mich auf keinen Fall drauf einlassen, dass man mir für "Arbeit trotz Quarantäne" noch Stunden abzieht- und am besten sich der AG noch den Lohnausfall erstatten lässt. Wie gesagt- offiziell bist du ja in Quarantäne und hast nicht "überstundenfrei weil nicht genug Arbeit" (letzteres hatten wir z.B. im Lockdown und wir haben eine entsprechende Dienstanweisung für den 21.12.-8.1., dass falls wir lockdownbedingt wenig zu tun haben, unsere Überstunden abzubauen haben)
    Danke, wackendoc!



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  5. #20
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    Ein schlechtes Gewissen? Ey, also da hört wirklich alles auf. KEINER aus der Verwaltung würde auch nur ein minimal schlechtes Gewissen haben, die ganze Zeit der Quarantäne zu Hause zu sein. Aber nur, weil einem ja schon im Studium durch diese widerliche Fehlstundenregelung eingeprügelt wird, dass Krankheit als Arzt egal ist, weil „Berufsethos“ oder „ja dann Menschen sterben“ ist man angehalten, seine eigene Gesundheit zu riskieren. Ohne ein Danke oder sonst was. Und anscheinend wird das von der Mehrheit in unserem Beruf nicht nur toleriert, sondern gut geheißen/gefeiert. Das ist wirklich ein einziges Armutszeugnis. Kein Wunder, dass immer mehr Leute aus dem Beruf aussteigen, so schnell es geht.

    Dann rufst du halt beim Arzt an und lässt dich für die drei Tage krank schreiben...



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