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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo alle miteinander!

    Es ist ein Luxus Problem, aber nachdem ich sehr viel dafür aufgegeben habe, habe ich es geschafft, jetzt am Ende des neunten Semesters scheinfrei zu sein. Meine Diss ist gerade auch in den Endzügen. Am liebsten hätte ich mich schon für das Stex im April angemeldet, aber das geht ja nicht, da ich die Mindeststudienzeit nicht erfülle.
    Jetzt “muss“ ich ein Freisemester Zwangspausieren, was ich ja eigentlich geplant hatte, nachdem das Physikum so ein Horror für mich gewesen ist. Eine schöne Zeit ist das für niemanden, aber mir ging es danach so schlecht, dass ich sogar kurzzeitig bei einem Psychiater war.
    Dabei wollte ich alles gut machen, habe Lern- und Organisationsstrategien von ehemaligen aufgesogen (Lernplan, Pomodoro, pausen, Atemübungen, Sport,…).
    Ich habe auch extra früher als der 50 Tages Lernplan vorgesehen hatte angefangen, wahrscheinlich zu früh, so dass bei mir am Ende, Als es darauf an kam, die Luft ausgegangen ist. Wahrscheinlich waren alle meine Bemühungen das, was letztendlich aus der Mücke den Elefanten gemacht hat, welche es ja dann geworden ist.

    Ich wollte das einfach nicht noch einmal durchleben und habe mich deswegen in der Klinik sehr viel gestresst und Hobbys und Beziehungen dafür aufgegeben, damit ich jetzt in aller Ruhe Zeit für die Vorbereitung habe.
    Jetzt habe ich aber bedenken, dass es sein könnte, schon wieder zu früh anzufangen und den gleichen Fehler noch einmal zu machen. Auf der anderen Seite ist 100 Tage Lernplan etwas anderes als damals die 50.
    Ein Kompromiss wie“ jeden Tag ein bisschen, So dass ich nicht überfordert bin und unmotiviert werde, aber auch nicht sinnlos vor dem Bildschirm trödle“ wäre das beste.
    Nur wo fängt “ein bisschen“ an, und wo hört es auf? Ich hatte mir gedacht, auf Anki das 100 Tage Deck von Zamboss jeden Tag durchzumachen und erst kurz vorher „richtig“ mit dem Amboss-lernplan anzufangen und zu kreuzen.
    In der restlichen Zeit würde ich mal ein Hobby suchen, womit ich dann später einen Ausgleich haben kann.

    Ich habe aber Angst, damit schon wieder „alles richtig“ machen zu wollen und dass das gleiche Spiel wieder von Vorne losgeht?

    War/ist jemand schon mal in einer ähnlichen Situation?
    Was würdet ihr machen?

    LG
    Cinnafly



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  2. #2
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    Es klingt tatsächlich so, als wolltest du deinen Fehler vom Physikum nochmal 1:1 wiederholen.

    Mach einfach ganz normal den 100-Tage-Lernplan. Der braucht, wenn man 6 Tage die Woche lernt und in der Mitte eine Woche Urlaub macht, in Summe eh mehr als vier Monate. Das ist lang genug.

    Vor diesen 100 Tagen machst du exakt gar nichts fürs M2. Und du fängst auch nicht an, den 100-Tage-Lernplan mit zehntausend Zusatzdingen zu erschweren. Der 100-Tage-Lernplan ist bestens erprobt und völlig ausreichend.

    Nur keinen unnötigen Stress machen.



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  3. #3
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Es klingt tatsächlich so, als wolltest du deinen Fehler vom Physikum nochmal 1:1 wiederholen.

    Mach einfach ganz normal den 100-Tage-Lernplan. Der braucht, wenn man 6 Tage die Woche lernt und in der Mitte eine Woche Urlaub macht, in Summe eh mehr als vier Monate. Das ist lang genug.

    Vor diesen 100 Tagen machst du exakt gar nichts fürs M2. Und du fängst auch nicht an, den 100-Tage-Lernplan mit zehntausend Zusatzdingen zu erschweren. Der 100-Tage-Lernplan ist bestens erprobt und völlig ausreichend.

    Nur keinen unnötigen Stress machen.
    Dankeschön für deine Antwort!
    Es fällt mir nur so schwer, kein schlechtes Gewissen dabei zu haben, wenn ich von vielen Leuten höre „der 100-Tages-plan ist total happig, man braucht min. 150“ oder immer mal wieder höre, dass viele freiwillig ein Semester dafür frei nehmen... 🙈



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  4. #4
    Diamanten Mitglied
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    Ich halte solche Aussagen für völligen Unsinn.

    Wenn du deinen Fehler von damals wiederholen willst, dann hör auf diese Leute Wenn nicht, dann nicht.

    Von denen, die ich gut kenne, haben nur ganz wenige mehr Lerntage angesetzt. Zwei kenne ich, die wirklich unendlich viele Fragen gekreuzt haben, viel mehr als im Lernplan vorgesehen. Aber das waren halt Ultra-Nerds, die um jeden Preis die bestmögliche Note rausholen wollten. Das ist es für mich persönlich einfach nicht wert. Ich will auch leben Und ich kenne einen einzigen, der ein Semester ausgesetzt hat. Hat der deshalb eine bessere Note bekommen als er sonst bekommen hätte? Nein, natürlich nicht. Er hat sich nur mehr Stress gemacht und ein halbes Jahr Einkommen verloren.

    Um es klar und deutlich zu sagen: Die sehr große Mehrheit aller Studenten kommt mit 100 Lerntagen sehr gut aus (gerade gegen Ende hin gibt es auch einige Lerntage, die man problemlos zusammenlegen könnte). Dass es manchmal stressig ist, ist klar. Das wäre es aber auch mit mehr Lerntagen.

    Ich würde sogar sagen, dass es für die meisten Studenten kontraproduktiv ist, länger zu lernen. Denn das hält man nicht so lange durch. Dann ist man frustriert und/oder erschöpft, wenn das Examen vor der Tür steht - nicht sehr schlau.



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  5. #5
    Diamanten Mitglied Avatar von Heerestorte
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    Man kann den scheiß Plan auch auf 80 Tage easy drücken...
    5 Tage Pharma? Völlig unnötig! 2 Tage Mibi/Hygiene? Easy an einem Tag machbar!
    4 Tage AINS? Kann man locker auf 2-3 Tage drücken usw....

    Also, wie davo schon sagt, deine Überlegungen sind einfach toal unnötig!



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