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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    07.07.2004
    Beiträge
    48
    Hallo ihr Lieben,

    ich mache im Moment mein Krankenpflegepraktikum, weil ich ab Oktober Medizin studieren möchte/ wenn ich denn nen Platz krieg... Ärztin ist schon seit Jahren mein "Traumberuf" und ich könnte mir nichts besser vorstellen, als als Arzt zu arbeiten.
    Jetzt hab ich nur folgendes Problem: Ich weiß nicht, ob ich Blut sehen kann! Das soll jetzt nicht heißen, dass ich da nicht hingucken kann, oder so, im Gegenteil, überall wo mir was medizinisches begenet, bin ich total fasziniert (habe auch eine Zeitlang als Sani ehrenamtlich gearbeitet). Vor mehreren Jahren (mit 14) durfte ich mal bei ner OP zugucken, aber da ist mir so schlecht/schwarz vor Augen geworden, von dem Blutgestank und mit dem Mundschutz dass die mich in ne Schocklage gelegt haben, obwohl ich mich am liebsten mit der Nase dareingelegt hätte, weil ich das soo spannend fand. Letztens durfte ich zugucken, wie ne große Kopfplatzwunde genäht wurde, und der Doc meinte, ich solle mich mal lieber setzen. Ich glaub das war auch besser so, obwohl ich das echt interessant fand, aber irgendwie kann ich da nix für, ich kann mich gegen den Schwindel ja gar nicht wehren.
    Frage: Ist sowas unwiderruflich angeboren oder kann man das lernen, viel Blut z.B. bei ner OP zu sehen? Weil wenn nicht, dann brauch ich ja gar nicht erst anzufangen, oder was meint ihr ??
    Nächste Woche darf ich einen Tag mit den OP, ich glaub an dem Morgen werde ich erstmal übermäßig frühstücken... Bin aufjeden Fall schon nervös...
    Muss ich als angehende Medizinstudentin denn so eiskalt und blutgeil sein, oder gewöhnt man sich an sowas?
    Bitte helft mir!!!

    Danke!



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  2. #2
    Narkosemensch Avatar von Vystup
    Mitglied seit
    04.08.2002
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    1.766
    man gewoehnt sich dran, wirklich

    wenn du sonst keine probleme mit der medizin hast, wuerde ich dir ruhig raten, das studium anzufangen. schlimmstenfalls merkst du im ersten semester im praepkurs, dass du ueberhaupt nicht damit zurechtkommst, ist aber glaube ich wirklich sehr sehr selten.

    viel spass



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  3. #3
    Foreninventar Avatar von Froschkönig
    Mitglied seit
    20.08.2001
    Ort
    war Regensburg/München
    Semester:
    genug
    Beiträge
    7.026
    Ansosnten findest Du zu dem Thema hier :

    http://www.medi-learn.de/medizinstud...ead.php?t=5309

    auch noch was, bist nicht die erste die darunter "leidet"

    Der Frosch
    KEINE Wiederbeschaffung von Goldkugeln und anderen Preziosen !
    Das schlimme an den Minderwertigkeitskomplexen ist, daß die falschen Leute sie haben
    (Sir Alec Guiness)



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  4. #4
    Dr. ml. Winselstute Avatar von Eilika
    Mitglied seit
    17.07.2004
    Ort
    8037
    Semester:
    Endspurt zu... äh ja... zu...
    Beiträge
    11.799
    Hallo,
    ich mache gerade Famulatur in der Gyn und da meine letzte in einer Innere-Station war hatte ich jetzt zum ersten Mal so richtig OP-Erfahrung.
    Die ersten 2 Wochen hab ich nur zugeguckt, da hatte ich überhaupt keine Probleme. Aber als ich das erste Mal 2. Assistenz gemacht hab ist mir bei der 3. Op so richtig schwummrig geworden und ich hab mich lieber ablösen lassen, und das, obwohl ich vorher noch nie Probleme in der Richtung hatte!! Aber beim 2. Mal hab ich alle 4 OPs ganz ohne irgendwelche Probleme durchgehalten. Und die AiPs haben mir erzählt, dass es ihnen am Anfang ähnlich ging - man gewöhnt sich also wirklich dran!!



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