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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #8866
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    Feuerblick mit den Blutprodukten war es ganz genau so bei mir im PJ und das war super (leider einer der wenigen Dinge). Klar hat man vor manchen Dingen Respekt. Ich durfte z.b. eigenständig eine Pleurapunktion unter Aufsicht machen. Das ist doch klasse. Man macht echt schon so vielen unnützen Dreck im PJ, sodass man froh sein sollte wenn man was machen darf.



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  2. #8867
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Komischerweise sind PJler sehr schnell dabei, wenns um invasive Sachen wie Pleurapunktionen oder Aszitespunktionen geht (war zumindest bei uns immer so), drücken sich aber gerne um Aufklärungen und ähnliches, weil sie Angst davor haben, dies nicht zu dürfen und dann belangt zu werden. So ganz erschließt sich mir das nicht... (geht nicht an dich Markian, nicht falsch verstehen )
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  3. #8868
    Registrierter Benutzer Avatar von Trendafil
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    Glaube, das liegt daran, dass sich jeder die ominöse ''was darf man im PJ'' Einführungsveranstaltung vor Dienstantritt reingezogen hat und dort meistens gesagt wird, dass Aufklärungen tabu sind. (was veraltet und nicht ganz richtig ist, aber wurde bei uns H2019 auch noch erwähnt) Von hochinvasiven Eingriffen ist meist gar nicht die Rede, vermutlich weil davon ausgegangen wird, dass man das als PJler eh nicht darf

    Das mit den Blutprodukten wurde an meiner Uni so dermaßen verteufelt, dass ich dachte ich erleide gleich einen Herzinfarkt, als ich mal selber auskreuzen sollte (unter Aufsicht versteht sich). Mittlerweile mach ich das recht gern und lass mir aber immer konsequent drüber schauen.

    Jetzt gehts noch! Man kann sich jetzt immer Hilfe holen, wenn man überfordert ist. Später geht das eher nicht mehr.
    Alles prinzipiell zu verweigern halte ich für falsch.
    Das mit den Viggos nicht bei Kindern legen dürfen, halte ich für einen Hausstandard. Eine Freundin hat ähnliches berichtet, ich durfte auf der Kinderchirurgie problemlos BEs machen und Braunülen legen. Es war eher der Tenor, dass es ''nervt'' wenn ich das nicht erledige.



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  4. #8869
    Diamanten Mitglied Avatar von Heerestorte
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    Zitat Zitat von Markian Beitrag anzeigen

    @Heerestorte es ging ums Aufklären, brauchst mir nicht das Wort im Mund umdrehen. Das machst du als AA in der Inneren jeden Tag zig mal. Wäre doch gut das zu kennen oder? Muss ja nicht jeder in Afghanistan unnötige Kriege führen, damit man was lernen kann.
    Soso, es ging also nur ums aufklären? Es ging aber genauso ums Antibiose anhängen wie ums Aufklären.
    Genau über der Texstelle, die ich von dir zitiet habe, hast du das geschrieben:


    Warum sollte ich eine Erst-Antibiose nicht anhängen? Das machen in vielen Häuser einfach die Schwestern. Wenn die Anaphylaxie eintritt dann drückst du den Alarm und leistest erste Hilfe. Wofür will man dich verantwortlich machen? Das du nach ärztlicher Anweisung die Antibiose angehängt hast und nicht in Hellsehermanier gerochen hast, dass der Patient darauf reagieren wird?


    Man darf im PJ eh schon so wenig machen, lässt euch doch sowas nicht nehmen. Wenn ihr auf der 1000% sicheren Seite bleiben wollt, dann dürft ihr das Arztzimmer halt nicht mehr verlassen.
    Und klar ist das praktisch, eine Aufklärung zu können, das habe ich nicht bestritten.
    Bei Anhängen einer Antibiose sehe ich halt keinen Lerneffekt, deswegen habe ich das bisher nie gemacht.
    Und was dieser Kommentar mit Afghanistan und Krieg soll....



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  5. #8870
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    08.10.2019
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    danke Leute nochmal für eure Beiträge. Ich will das Pj genau für diese Dinge nutzen. Alles was ich will, ist einmal ordentlich gezeigt bekommen, wie es geht, eben dass ich es kann. Ich wurde schon zu oft mit "mach halt einfach", oder "ich zeig es dir später, wenn Zeit ist" oder "nächstes Mal dann" abgestempelt und schwimme so vor mich hin. Deshalb hab ich mich gefragt, ob man das überhaupt darf, mir Aufgaben zu delegieren, ohne dass man sich einmal die Mühe machen würde, es mir gewissnhaft vorzumachen. Der ganze Innere U-Kurs war ja genauso "geht zu dem Patienten und untersucht ihn". Jeder stürzt sich iwie drauf los, keiner hat nen Plan, und am Ende, wenn man besprechen müsste, ist dem Oberarzt natürlich was anderes dazwischen gekommen. Bed side teaching in Chirurgie habe ich NIE erlebt, ist immer ausgefallen.



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