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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #9201
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    Völlig egal. Ihr werdet so oder so bestehen. Arrhythmie, du wirst bestehen, ganz egal, ob du deine "Lücken" gefragt wirst oder nicht. Trendafil, du wirst bestehen, ganz egal wie dein PJ war. Mein schlechtestes Tertial war das in Deutschland. So what. Man lernt halt mit einem Fallbuch, und gut ists. Das M3 ist echt keine Hexerei.

    Wie schon oft gesagt: Schaut euch einfach die Statistiken an, dann wisst ihr, dass man vor dem M3 keine Angst haben muss.



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  2. #9202
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    Hi. Ich Grätsche leider mit einer unverwandten Frage rein: der Medi Learn Club hat mir heute ein "PJ-Geschenk" angeboten, ohne konkret zu werden. Wisst ihr, was sich dahinter verbirgt und ob es sich lohnt, dafür den Vertreter-Typen der Ärztefinanz zu besuchen?



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  3. #9203
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    Bei uns war es ein Arzneimittel Pocket Buch und eine einstündiges Verkaufsgespräch für eine BU-Versicherung.

    Ah ich glaube man konnte sich auch noch ein anderes von den Pocketbüchern aussuchen ... bin mir aber nicht mehr ganz sicher.



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  4. #9204
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    Dachte in Ö ist man am Anfang der assizeit fast nur da, um Infusionen anzuhängen etc. Hat mir mein Oberarzt gesagt, der in Ö studiert hat und dann nach D kam. Ist allerdings schon ne Weile her...
    Zitat Zitat von Trendafil Beitrag anzeigen
    Es ist in Ö.
    Da ist man erstmal sowas wie der frühere Arzt im Praktikum. Sprich man ist zwar an der Front, aber der eigentliche Assistenzarzt muss genau so schnell antanzen wie ich, wenn ein Notfall besteht. Allerdings wäre es schon gut, wenn ich etwaige Notfälle auch erkennen würde.

    Mein PJ war insgesamt ein Haufen Kacke.
    Ich habe sehr sehr wenig mitgenommen, außer wie man Haken hält oder die 10.000. Nadel legt.und genau so fühle ich mich auch.
    Inkompetent.

    Lern heute Gyn. das war ja mein Wahlfach und am liebsten würde ich das buch in die ecke pfeffern, weil ich Ahnung von Nichts habe. Nüchtern betrachtet bin ich 4 Monate in der Frauenklinik gesessen und durfe nichts mitansehen, geschweige denn selbst machen und die wenigen male im Kreißsaal war ich der Abstrichdienst für corona und hatte mich dann auch wieder zu verdünnisieren.
    was ich damit sagen will: ich hab iwie nicht viel mitgenommen aus meiner pj zeit und ich habe angst, dass mir das zum verhängnis werden könnte.



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  5. #9205
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    Das ist schon einige Jahre her. Früher hat man als Turnusarzt, also in Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin (und viele haben gezwungenermaßen den Turnus gemacht, da man sonst keine Assistenzarztstelle bekommen hat), hauptsächlich Infusionen und EKs angehängt, Blut abgenommen, Nadeln gelegt, usw. usf.

    Seit 2015 gibt es das (zumindest in der sehr großen Mehrheit der Abteilungen) nicht mehr. Blut abnehmen tut die Pflege, Nadeln legen tut die Pflege, Infusionen anhängen tut die Pflege, usw. usf. Vereinzelt wird man schon noch gerufen, um mal Blut abzunehmen oder eine Nadel zu legen, aber das passiert vielleicht einmal alle paar Tage.

    Außerdem ist es heute in immer mehr Fächern möglich, nach der Basisausbildung (eine Art kurzer Turnus, 2015 eingeführt - dauert neun Monate, ist formal Teil jeder Facharztausbildung (abgesehen vom Facharzt für Anatomie)) sofort eine Assistenzarztstelle zu finden. Ist heute sogar in Wien in der HNO möglich, nur so als Beispiel. Es besteht also nicht mehr der de facto Zwang, zuerst den Turnus zu machen, bevor man eine Chance auf eine Assistenzarztstelle hat.

    Es hat sich also innerhalb kurzer Zeit sehr viel sehr stark verbessert.

    Was allerdings nach wie vor stimmt, ist dass das österreichische System hierarchischer ist, viel stärker auf fachärztliche Präsenz baut. In meinem ehemaligen Haus war es sowohl in der Inneren als auch in der ACH/VCH als auch in der Psychiatrie üblich, dass jeden Tag ein Facharzt Visite macht. In meinem aktuellen Haus ist das ebenfalls der Fall. Auch in den Nachtdiensten hat man viel besser Zugriff auf Fachärzte als in Deutschland, und fachärztliche Präsenzdienste sind in fast jedem Fach Standard.

    Das hat natürlich auch gewisse Nachteile (in Deutschland muss man am Anfang schnell viel lernen), aber in Summe überwiegen für mich die Vorteile. Man wird sehr systematisch eingearbeitet, und niemand würde von einem Anfänger erwarten, dass er ernsthafte medizinische Entscheidungen selbst trifft.



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