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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Reformgenervt Avatar von Flauta
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    Oft ist es so, dass ein Doppelstudium dann legal ist, wenn man bei einem Fach die ZP hinter sich hat. Für den Fall, dass man ein Doppelstudium hat und das eine Fach an einer Hochschule (nicht Uni), das zweite an der Uni stattfindet, sind die von der Uni-Verwaltung in der Lage festzustellen, dass an einer anderen Hochschule eine Imma vorliegt? SOnst kann man ja ganz dreist das durchzuziehen (und machen was man will..)????



  2. #17
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    Hallo,

    deine Geschichte errinert mich an meine. Habe auch in dem Bereich studiert, war total unbefriedigt von der "Seichtheit" des Stoffes im BWL-Studium und habe mit 24 den Bogen gekriegt zur Medizin. Stamme auch aus einer Medizinerfammilie. Bin jetzt im 3. klinischen Semester und habe den Schritt nie bereut. Wenn du der Typ bist, der sich in ein Studium reinhängen kann und im Inhalt aufgeht, dann wird dich das total befriedigen. Auch das Umfeld ist viel "netter" und lebendiger als im BWL-Studium.

    Das einzige, worüber ich mir oft Gedanken mache, ist die Frage, ob es nicht für eine gute Karriere ein bisschen zu spät ist. Ich werde 29 sein, wenn ich im PJ bin, und 30, wenn ich meine erste Stelle habe (Durchnittsalter: 28). Allerdings sehe ich auch immer wieder Leute in guten Positionen, die ein Doppelstudium hinter sich haben. Ich nehme an, daß sich mit thirty-something der Altersunterschied sowieso nivelliert.

    Ich bin jetzt 27 und habe noch 2 Jahre an der UNI und 1 Jahr PJ vor mir. Das nervt ein bisschen, ich wäre lieber schon auf dem Weg zum Oberarzt - aber wenn ich mein Leben mit dem von ehemaligen Kommolitonen vergeliche, dann bin ich hoch zufrieden.

    Die Arbeitsbedingungen in BWL sind nämlich richtig ********. Man hat zwar keine Nachtdienste - aber möchtest du für eine Projektarbeit 4 Tage die Woche in einem Hotel am Stadtrand von Darmstadt herumhängen und dich mit der Minibar anfreunden? Und den ganzen Tag Powerpoint-Folien erstellen? Bezahlt wird zwar besser, aber die BWL-Kollegen haben eben oft auch Phasen der Arbeitslosgkeit in ihrem Lebenslauf.

    Mein Tipp: Sofort wechseln, so wie du es vorschlägst, und dann in 3 Semstern die 4 vorklinischen durchnudeln. Das erste Semester Medizin (Chemie und Bio) ist sowieso Herumtrödelei für die "erstis", damit die mal ohne Mammi zurechtkommen. Ich konnte damals mich in meinem Erstudium exmatrikulieren und trotzdem die restlichen prüfungsleistungen erbringen, da hatte ich glück. Wenn du dich doppelt immatrikulieren musst, hast du gewurtschtel am hals, geht aber prinzipiell. Sonst einfach "dreist durchziehen", wie es oben einer vorschlägt. merkt eh keiner.

    gerne mehr per email



  3. #18
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    Ich habe zunächst BWL studiert (Uni) und nach dem Abschluss noch ein Medizinstudium drangehängt, auch weil mir BWL zu profan war. Nach AiP an einer Uniklinik wechselte ich dann in die Pharmaindustrie (Gesundheitsökonomie), wo man mit dieser Fächerkombination hochwillkommen ist, man sich nicht totarbeiten muss und angemessen bezahlt wird. Mittlerweile bin ich als Gesundheitsökonom selbständig.

    Meine Erfahrungen:
    - jedes Erststudium ist für ein Medizinstudium hilfreich
    - die mitunter sinnlose und hohle Einpaukerei von Wissen im Medizinstudium ist mit keinem anderen Studium vergleichbar
    - Mediziner sind BWLern nicht unähnlich, ebenfalls konservativ, karrieregeil, dabeneben noch Dünkel, (siehe Beitrag oben als Beleg: "lieber schon auf dem Weg zum Oberarzt", "gute Karriere", Medizinerfamilie...")

    Fazit: Ich würde es nicht nochmal machen. Nicht unterschätzen sollte man die mit zunehmendem Alter und akademischer Vorbildung abnehmende Neigung, sich zum Mediziner sozialisieren zu lassen, d.h. jede Verarschung im Studium und danach mitzumachen. Die von euch, die ihr Studium schon hinter sich haben, wissen was ich meine. Nicht umsonst gehören deutsche Ärzte zu den am schlechtesten bezahlten in Europa. Immer schön stillhalten und hoffen, dass sich die besch****** Arbeitssituation im Krankenhaus mal ändert.
    Geändert von Fosto (13.07.2005 um 01:06 Uhr)



  4. #19
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    hallo mitstreiter,

    also ich studiere vwl im siebten semster und mich plagt auch schon seit geraumer zeit der gedanke zu einem medizinstudium. nicht weil mir vwl kein spass macht, ganz im gegenteil. daher werde ich auch nicht abbrechen sondern meinen abschluss auf jeden fall machen. danach plane ich entweder eine doktorarbeit als wiwi oder eben medizin. ersteres eigentlich nur dann, wenn es mit der medistelle an der uni net klappen sollte.

    ich mag das was ich derzeit studiere sehr. und sory liebe bwler, bwl ist ja auch wirklich mal absolut oede. daher verstehe ich natuerlich dein interesse an der makrobetrachtung mr. themeneroeffner.

    die gesundheitsoekonomische betrachtung finde ich wirklich eine spannende geschichte. gerade auch an meiner uni kann man als hybridfach gesundheitsoekonomie als vwler belegen. da lernt man sogar die grundlagen ueber medizin aer eben sowas wie gesundheitsmaerkte, biometrie, gesunheitsevaluierung, kh-management. deswweiteren koennen aerzte bei uns auch ein postgraduates studium machen um ein bisl was ueber das wirtschafetn zu lernen. daher sehe ich das eigentlich ganz positiv, auch als wiwi in die medizin einzusteigen.. vieles spricht heute dafuer und das alter sollte man eigentlich mit dem zusaetzlichen wissen kompensieren, was man als wiwi hat, denn man schaue sich die aktuelle gesundhetspolitische lage an, da schadet sowas nie.



  5. #20
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    @a3xx

    hi,

    kurze Frage an Dich. Studierst Du in Bayreuth?
    Dort gibt es nämlich einen Studiengang Gesundheitsökonomie.
    Vielleicht kannst Du näheres berichten.

    Grüße Nine



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