Zitat Zitat von ffx80 Beitrag anzeigen
In meinem Jahrgang gibt es auch schon einen leistungstechnischen Unterschied abhängig vom Bundesland, in dem der Student sein Abitur absolviert hat. Die Bayern sind z.B. besser als die Bremer und Berliner. Die 1,0er von irgendwelchen Privatschulen haben oft große Probleme. Studierende, die aus dem Ausland ins zweite oder dritte Fachsemester wechseln sind tendenziell auch eher schwächer, obwohl sie Anfang 20 sind. Na klar müsste man das erstmal in größeren Studien untersuchen, aber eine Tendenz ist definitiv erkennbar.
ähnliches beobachte ich auch.
ich gehöre zu den wartezeitlern. ein vergleich zwischen wartezeitlern und 1,0ern ist meiner meiung nach nicht möglich.
als ich vor ca. 10 jahren abi gemacht habe, haben von 200 schülern 6 leute ein abi mit 1,x gehabt, welche besonders ausgezeichnet wurden. eine davon 1,0.
heute im gleichen landkreis haben 25% aller abiturienten ein 1,x. verfolge das auch zum teil in den medien, dass es bspw. in hamburg ähnlich ist.
mit meinem drecksabi von vor 10 jahren wundere ich mich dann doch auch mit was für groben wissenslücken die leute heute einen 1er schnitt haben. muss dazu sagen, dass ich in NRW studiere und da das abi angeblich wohl geschenkt wird.
direkte vergleiche kann man überhaupt nicht ziehen, weder ist ein gutes abi (bsp. sportabi) noch wartezeit ein indikator dafür, ein guter arzt oder gute ärztin zu werden. das hängt dann doch sehr individuell von der person ab. darüber hinaus definiert es wohl auch jeder für sich selbst anders, was eine gute ärztin oder guten arzt ausmacht.