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  1. #35281
    Diamanten Mitglied Avatar von Colourful
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    Daisy, und dass ein OA mal Vordergrund macht? Ich finde das nicht zumutbar.



  2. #35282
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
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    "3 x 24 Stunden in 6 Tagen" ist doch bestimmt vom Arbeitszeitgesetz her illegal. Selbst mit einer eventuell vorliegenden opt-out-Unterschrift sind 72 Stunden in 6 Tagen zu viel.
    Obwohl....die Wochenarbeitszeithöchstgrenze bezieht sich ja auf einen Durchschnittszeitraum von sechs Monaten. Also scheint "3 x 24 Stunden in 6 Tagen" doch legal zu sein, wenn es nicht dauernd vorkommt.
    Trotzdem: wer sich auf so etwas einlässt, zementiert die Personalnot, weil der Personalabteilung suggeriert wird, daß der Laden läuft.
    Geändert von Relaxometrie (24.02.2019 um 11:43 Uhr)



  3. #35283
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Colourful Beitrag anzeigen
    Daisy, und dass ein OA mal Vordergrund macht? Ich finde das nicht zumutbar.
    Das wäre ein Präzedenzfall und wird deshalb (auch in unserer Klinik) abgelehnt. Wenn man es einmal macht wird es zur Regel. Dann kommen immer mehr aufmüpfige Assistenzärzte die verlangen dass die Oberärzte gefälligst mehr arbeiten usw... Das versteht man erst richtig gut wenn man langsam in die Richtung kommt. Wenn man zum Beispiel Facharzt ist und verpflichtet ist Hintergrunddienste zu machen aber man ist ja noch kein Oberarzt also macht man auch noch Vordergrunddienste. Dann ist das Ziel einfach nur Oberarzt zu werden um ein für alle Mal und endgültig die Vordergrunddienste los zu werden.



  4. #35284
    derzeit nicht wankelmütig Avatar von Relaxometrie
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    Das vermeintlich kollegiale Aushelfen zwischen unterschiedlichen Berufsgruppen, oder zwischen unterschiedlichen Hierarchiestufen derselben Berufsgruppe, lehne ich ebenfalls strikt ab. Jede Berufsgruppe muß personell so besetzt sein, daß sie ihre Arbeit selbst schafft.
    Eine tolerierbare Ausnahme wäre z.B. der im Dienst plötzlich krank werdende Assistenzarzt, der dann übergangsweise vom Oberarzt ersetzt werden muß.
    Aber alles sonstige "Aushelfen", "ist ja nur heute so", "man muß auch mal Engagement zeigen", ist zwar erstmal der leichteste Weg, aber langfristig der schlechteste, weil sich dadurch unhaltbare Zustände zementieren.



  5. #35285
    Auf dem Weg zurück... Avatar von McBeal
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    Bei „uns“ gab es das für einen klar definierten Zeitraum von zwei Monaten mit akutem Assistentenmangel durch Kündigung, Schwangerschaft, Krankheit und abgesprungenem neuen Kollegen, in dem auch die obere Riege Vordergründe gemacht hat. Es war aber vorher klar kommuniziert worden, dass es nur in der Zeit gemacht wird. Hat gut geklappt.

    LG
    Ally
    Junior-Mitglied der "Das/Dass-Polizei"



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