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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #37906
    Diamanten Mitglied Avatar von Fr.Pelz
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    Ok und das findet ihr dann immer mit dem Sono raus? Nicht übel!
    And then again, it´s not out of the realm of extreme possibility...



  2. #37907
    gern geschehen Avatar von Kackbratze
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    Immer nicht, aber Übung macht den Meister.

    Kacken ist Liebe!
    Salmonella ist Kacken!


    There are two kinds of people.
    Avoid both.




  3. #37908
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Fr.Pelz Beitrag anzeigen
    Ok und das findet ihr dann immer mit dem Sono raus? Nicht übel!
    Immer sicher nicht, manche Dinge gehen ja auch nicht. Aber wenn nicht dann hat man ja sehr häufig einen entsprechenden Verdacht und klärt den Patienten für Angio in PTA-Bereitschaft auf (Stenosen intrathorakal bei Shunts z.B.). Aber ansonsten schon sehr viel.
    Und ich weiß jetzt nicht wie dein Stand zum Thema Duplexsonographie und Gefäßchirurgie ist. Aber in den entsprechenden Leitlinien pAVK und extrakranielle Carotisstenose stehen jeweils die Duplexsonographie auf Platz 1 der Diagnostik. Und bei der pAVK gibt es eine entsprechende klare Aussage, dass die Duplexsonographie auch mal alleine für eine entsprechende weitere Therapie ausreichend ist. Bei der Carotisstenose willst du ja auch nur das MRT um Tandemstenosen oder Ähnliches auszuschließen oder wenn es wegen maximaler Verkalkung gar nicht geht (selten). Ansonsten ist das Sono sensitiver als das MRT. Stichwort Pseudookklusion, im MRT nicht darstellbarer Fluss den man im Sono aber sieht.
    Insofern ist das was ich den ganzen Tag mache schon auch sehr viel Duplexsonographie und mit entsprechenden Geräten sieht man auch einiges.

    Das was Kackbratze sagt stimmt schon, Übung macht den Meister. Aber es hängt auch sehr sehr viel am Gerät. Wenn ich mir da die Nebelwerfer der Viszeralchirurgie anschau... klar: einen Pleuraerguss kann ich damit meist mit einigermaßen Wahrscheinlichkeit sehen, wenn er nur groß genug ist.
    Aber die Differenzierung der Strömungsbeschleunigung und auf Basis alleine eines solchen Sonos in den OP zu gehen würde ich niemals. Mit meinem Gerät schon.

    Die Leute müssten einfach mal mehr das Sono hernehmen. Gute Sonos. Ich hab mich auch gern mal in der Notaufnahme bei V.a. Rippenfraktur mit dem Sono gespielt und die Rippenfraktur sonographisch nachgewiesen. Und dann doch ein Röntgen gemacht in der man sie nicht gesehen hat. Alle machen bei V.a. Rippenfraktur ein Röntgen und als Fachfremder hält man sich an die Standards der anderen. Aber ich kann mit einem Sono eine Rippenfraktur sehen und auch ob ein Pneu vorliegt. Problem ist nur die Dokumentation und die Glaubwürdigkeit falls es vor Gericht kommt und man nicht Facharzt für Unfallchirurgie ist. Also doch wieder Röntgen, das geht 1. schneller, 2. ist eh der Patient schuld dass er eine übergebraten bekommt denn der Patient hat angefangen und 3. ist es dann nachweislich maximal ein Befundungsfehler (fahrlässig, keine Beweislastumkehr) und kein Befunderhebungsfehler (grob fahrlässig, Beweislastumkehr).
    einer der ersten Treffer bei google zu dem Thema: http://www.bayerisches-aerzteblatt.d...B_1011_541.pdf
    Geändert von anignu (05.08.2020 um 23:20 Uhr)



  4. #37909
    Dunkelkammerforscher Avatar von freak1
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    Ein normaler Röntgenthorax ist aber auch nicht die Untersuchung der Wahl wenn man eine Rippenfraktur sucht. Die ist z. A. eines Pneumothorax. Für die Rippenfraktur ist der knöcherne Hemithorax gedacht (Weichstrahltechnik = gut für Knochen).



  5. #37910
    ist ach so unsensibel
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    Zitat Zitat von Autolyse Beitrag anzeigen
    Es soll sogar Abteilungen geben, die damit rechnen, dass es in ihrem Fach zu unvorhergesehenen Neuaufnahmen des Nachts kommt und dafür Reserven in ihren Plan einbauen. Aber gerade in der Unfallchirurgie kann damit natürlich keiner rechnen...
    Vergiss es. Aus mehreren Gründen:

    1. Die meisten Patienten wollen einen OP-Termin so früh wie möglich. Bekommen sie einen erst in 6-8 Wochen, weil man nur die dringlichen Punkte (onkologisch, drohende Ischämie etc.) früher aufschreibt und sonst halt Platz für Dienstaufnahmen wie Appendizitiden und Analabszesse lässt, gehen sie woanders hin, und beschweren sich beim Hausarzt. Irgendwann schickt der Hausarzt vor allem kleinere OPs direkt woanders hin. Keine Theorie, so schon erlebt.

    2. Wenn man Platz lässt, kommt irgendeine andere Abteilung und behauptet, der Platz sei frei, dann könne man da eigene Punkte einschieben. Wird von jeder Geschäftsführung auch so gefordert, damit die OP-Zeit maximal ausgenutzt wird.

    3. Wenn keiner einem den Platz wegschnappt, man aber auch keinen Notfall bekommt, mit dem der Platz gefüllt wird, dann hält die GF das dem Chef als ineffiziente OP-Auslastung vor, und kürzt OP-Kapazität.

    4. Die Dienstzeit kann auch mit semielektiven Punkten gefüllt werden, zumindest zum Teil. Sicher kann die GF nicht verlangen, dass dafür ein Hintergrund reingerufen wird; solange aber die Vor-Ort-Besetzung das zulässt, kann man sich auch schlecht weigern.

    Etc.

    Sicher wäre es wesentlich sinnvoller, medizinisch und ethisch, im Dienst nur die wirklich dringlichen OPs zu machen, die nicht bis zum nächsten Tag warten können, und für den Rest am Folgetag einen Notfallsaal aufzumachen; so wird es aber leider so gut wie nie gemacht, weil der idiotische deutsche Effizienzwahn Reserven nicht als notwendige Vorhaltung für etwaige Notfälle ansieht, sondern als brachliegende Kapazitäten, die es schon im Normalbetrieb zu nutzen gilt; was dann bei einer Belastungsspitze passiert, interessiert die neoliberalen Anzüge nicht. Eine Vorhaltung wird nicht finanziert.

    Übrigens ist dies auch die Ursache der hier diskutierten Kapazitätsprobleme auf einer ITS.
    Geändert von John Silver (06.08.2020 um 15:47 Uhr)



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