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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #101
    Platin Mitglied
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    24.04.2006
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    schönste Universitätsstadt Deutschlands
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    Zitat Zitat von camino
    Spielen Sie ein Instrument?

    Nehmen Sie am kulturellen Leben Ihrer Stadt teil?
    Was ist denn das für ein Optimist? Wo sollte denn bei einer 90-Stunden-Arbeitswoche die Zeit dafür herkommen?



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  2. #102
    Registrierter Benutzer
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    16.08.2006
    Beiträge
    23
    Früher sollen das ja die wichtigsten Fragen gewesen sein, hab ich mir sagen lassen ... .
    Vielleicht sollt man sowas auch im Studium berücksichtigen, nach dem Motto, heut komm ich nicht zum Praktikum, muss ins Konzert



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  3. #103
    Registrierter Benutzer
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    Feuchter Traum der 1.0 Abiturienten
    Semester:
    Von der Skyline zum Bordstein
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    270
    So, endlich kann ich auch mal paar Sachen zu dem Thema schreiben

    Ort: Uniklinikum, hab mich nachts per Email beworben und am nächsten Morgen sofort eine Einladung bekommen.
    Anwesende Personen: 8 Leute incl. Chef, Gleichstellungsbeauftragte und div. Oberärzten und Leuten, die ich nicht zuordnen konnte und mir auch nicht vorgestellt wurden.

    Zum Einstieg: "Erzählen Sie kurz über sich und warum Sie an unser Haus wollen!"
    "Erzählen Sie über ihre Doktorarbeit!"
    "Was machen Sie, wenn Sie gerade nicht forschen"
    "Wo haben Sie sich überall beworben?"
    "Haben Sie sich auch für ein anderes Fach beworben?"
    "Wann können Sie anfangen?"
    Dann sollte ich noch Fragen stellen.
    Geändert von Der Praktikant (18.01.2009 um 20:39 Uhr)



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  4. #104
    Registrierter Benutzer
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    11.01.2009
    Ort
    Berlin
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    8
    Ich habe in den letzten Jahren sicher über ein Dutzend Vorstellungsgespräche gehabt. Einige davon nur zum Üben. Ist auch eine gute Erfahrung, mit einer Zusage im Sack in ein Gespräch zu gehen.

    Abgesehen von wenigen Ausnahmen ganz am Anfang meiner Assi-Zeit, habe ich immer mehr den Eindruck bekommen, die Chefs wollen sich und das Haus gut präsentieren und man sei selber am Abdruck. Es ist leider so, dass man schon mit wenig Erfahrung als Muttersprachler an nichtuniversitären Häusern- und wenn es dann noch kleinere Städte sind, fast automatisch ein Zusage hat. Leider wird einem dabei auch oft mehr versprochen, als letztlich gehalten wird.
    Ich habe es oft erlebt, das ich kaum zum Zuge kam und Chef sowie Beisitzer geredet und geredet haben.
    Die Größe der jeweilgen Gesprächsrunde war von riesig (mehrere CÄ plus OÄ, Frauen- und anderweitig Beauftrage etc.) bis intim mit einer Tasse Kaffee und dem Chef allein. Danach schloss sich in der Regel eine Hausbesichtigung an. Danach habe ich fast immer die Chance genutzt, mit den Assis auf den Stationen zu reden. Dabei relativieren sich viele Aussagen des Chefs. Plötzlich ist die Bezahlung von Diensten, der Anfall der Überstunden, die Rotationsregelung etc. bisher doch ganz anders gewesen.
    Eine Hospitation habe ich nie gemacht - ein Gespräch mit den potentiell künftigen Kollegen ist aber nach meiner Erfahrung ein Muß (z.B. beim Mittagessen). Wenn der Chef das ablehnt, sollte man eh nicht dort anfangen.
    Für wichtig halte ich inzwischen auch, entscheidene Versprechen des Chefs als Sondervereinbarung möglichst in Umfang, Termin und Ablauf in den Vertrag schreiben zu lassen. Sonst könnte es sein, dass Mann sich nicht mehr daran erinnert...

    Die Fragen, an die ich mich erinnere, drehten sich überwiegend um Promotion und darum, ob man unter den Bedingungen, die in der Abteilung (z.B. Schichtdienst) arbeiten möchte. Abgesehen von Fragen wie "Was sind Ihre Stärken? Wollen Sie langfristig in einer (unserer) Klinik bleiben? Was macht Ihre Frau? Niederlassung erwogen?" habe ich nie "Psycho-Fragen" erlebt.
    Man sollte auch nie gänzlich unvorbereitet sein. Priorität hat aber die eigene Vorstellung von der beruflichen Zukunft. Je klarer man zum Ausdruck bringen kann, was man erwartet, um so erfolgreicher verläuft das Gespräch, wobei das auch bedeuten kann, dass man am Ende weiß, dass es das falsche Haus war. Nichts ist schlimmer, als wenn man das erst nach einem Umzug merkt.
    Für mich war das Klima einer Abteilung immer sehr wichtig. Und wenn einem der Chef schon beim Erstgespräch unsympathisch ist, wird sich das wohl kaum bessern. Das gleiche gilt wohl auch für den Chef, der den Bewerber als Bittsteller behandelt. Und wenn ein Chef selbst unvorbereitet in ein Gespräch geht, ist das auch eine Form von Ignoranz. Habe ich aber kaum erlebt -eher im Gegenteil. Und wenn doch, hat er sich dafür entschuldigt.

    Wirklich geärgert habe ich mich nach einem Gespräch nur mal ganz am Anfang, als mich ein Chef in einem Bewerbungsgespräch auf eine AiP-Stelle fragte, wieviele Echos und Intubationen ich schon gemacht hätte???

    Also geht erhobenen Hauptes in ein Gespräch. Heute ist es häufiger der Fall, dass der Chef dringend jemanden braucht als umgekehrt. Redet mit ihnen auf Augenhöhe.

    Gruß



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  5. #105
    ist ach so unsensibel
    Mitglied seit
    18.10.2007
    Ort
    unterm Bett
    Semester:
    altes Häschen
    Beiträge
    1.439
    Ehrlich gesagt, frage ich mich ernsthaft, weshalb sich so viele Chefs dermaßen stark für Doktorarbeiten interessieren. Okay, vor 5 Jahren war es vielleicht noch ein interessantes Kriterium, als man noch einige Dutzend Bewerber pro Stelle hatte. Aber heute??
    "Du willst etwas verbessern? Wieso? Das haben wir schon immer so gemacht!"



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