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  1. #6
    zwischen Tür und Angel Avatar von Nico
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    >>Äskulaps Schlange

    Der Äskulapstab ist (neben dem Einhorn) zum Wahrzeichen der Ärzte und Apotheker geworden, weil Asklepios (lat. Äsculapisu), der griechische Gott der Heilkunst sich meist auf einen Stab stützt, um den sich eine Schlange ringelt. Bevor die um einen Stab gewundene Schlange sich dem Asklepios zugesellte, war sie längst in Ägypten als Emblem des Gottes Thot bekannt gewesen.

    Der Gott Apollo warb um Äskulaps Mutter Koronis und sandte ihr zur Bewachung eine weiße Krähe. Koronis liebte jedoch Ischys, und obwohl sie von Apollo schwanger war, verband sie sich mit ihrem sterblichen Liebhaber.

    Apollo war zornig darüber, dass die Krähe Koronis nicht die Augen ausgehackt hatte und verdammt das Tier deshalb, schwarz zu sein. Apollo beschwerte sich bei seiner Schwester, der Jägerin Artemis, über die Untreue von Koronis. Diese feuerte daraufhin einen ganzen Köcher Pfeile auf sie ab. Erst als der Leichnam aufgebahrt wurde, empfand Apollo Reue. Da er aber nichts mehr für Koronis tun konnte, schnitt Hermes das ungeborene Kind aus dem Leib der Mutter, so wurde Äskulap gerettet und vom weisen Zentauren Chiron aufgezogen, der ihn in der Kunst der Medizin unterwies. Doch die Fähigkeit Äskulaps, Tote aufzuwecken, war dem Herrn der Unterwelt, Hades (römisch Pluto), ein Dorn im Auge und er beschwerte sich bei Zeus (römisch Jupiter). Zeus tötete Äskulap mit einem Blitzschlag, woraufhin Apollo Kyklops umbrachte, der diese Blitze für Zeus herstellte.

    Anlässlich einer Pest 293 v. Chr. wurde der Äskulap-Kult in Rom eingeführt. Asklepion war einer der am meisten verehrten Götter in der römischen Kaiserzeit. Zahlreiche Tempel wurden zu Ehren von Asklepion errichtet, die Wallfahrtsorte für Kranke waren.

    Im spätrömischen Reich gab es 300 Asklepieien, zu denen oft auch eine Heilquelle gehörte. Rituelle Reinigungsbäder waren Bestandteil des Asklepioskults. Welche Rolle dabei die Tholos spielte, ein kleiner Rundbau im Inneren des Tempelbezirks, in dem die ungiftigen Äskulapnattern gehalten wurden, ist nicht klar. Eine von vielen in die Wand gemeißelten Heilerfolgsmeldungen berichtet von einem Mann, dessen Zeh von der Zunge einer Schlange kuriert wurde. Die Römer haben die Äskulapnattern in die besetzten Gebiete Germaniens mitgeschleppt. In Deutschland sind die 1,50 m langen Nattern heute noch in der Nähe von Passau und Schlangenbad zu finden. In der Bundeswehr und anderen Armeen wird der Äskulapstab auf den Ärmeln und Schulterklappen als Abzeichen der Sanitätstruppen getragen. <<


    (Mal ein bisschen bei google gestöbert......)



  2. #7
    zwischen Tür und Angel Avatar von Nico
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    Aus der Eckernförder-Zeitung:

    >>Doch die historisch größte Verwechslung ist der Symbolik der Medizin zuzuschreiben. Dem Äskulap, dem griechischen Gott der Heilkunst bzw. dem Äskulapstab, dem Sinnbild der Medizin. In der griechischen Mythologie schrieb man dem Neumond die Wirksamkeit der Heilung zu. Da man diesen Neumond aber nicht unverwechselbar mit dem Vollmond darstellen konnte, symbolisierte man ihn durch die zwei Sicheln des Halbmondes, der des zunehmenden und der des abnehmenden, verbunden mit einem Stab, dem so genannten Äskulapstab. Und irgend ein Künstler, damit wären wir wieder am Anfang, hat das Symbol nicht erkannt, auf jeden Fall falsch gedeutet und aus den beiden Halbmondsicheln, die im Mittelmeerraum einen anderen Winkel haben als bei uns im Norden (kann somit nur ein Nordlicht gewesen sein), eine Schlange gemacht.

    Jetzt läuft die gesamte Medizinerie mit der falschen Schlange herum, selbst die Apothekerie sprang auf die Scheuerleiste, hat inzwischen den Stößel gegen diese getauscht. Doch es kommt noch besser, weil jetzt dieses verkehrte Symbol vorhanden war und man sogar danach eine richtige, allerdings ungiftige Schlange, der man eine gewisse Ähnlichkeit mit der im Äskulapstab im Mittelmeerraum zuordnete, danach benannt, die Äskulapschlange.<<


    Und nun?
    Welche Deutung stimmt???



  3. #8
    Guest
    Also ich kenn auch nur die Version mit dem Wurm, der auf den Stab gewickelt wird um ihn herauszuzehen



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